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Ausnahmslos

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Re: Ausnahmslos

Beitragvon voom » 15. Februar 2016 22:24

Danke für die Erklärung, Tobias.

aber es ist für mich halt nicht dasselbe und schon gar nicht sollte es vergleichbar sein mit der Hexenverfolgung

Darum ging es mir zwar nicht, aber wenn ich mich auf so einen Vergleich einlasse, ist es gar nicht so verschieden. Die Hexenverfolgung war eine Verfolgung der wissenden Frauen der alten heidnischen Religionen, also von "Ungläubigen" und "Ketzern". Wenn eine Hexe nicht den alten Göttern abgeschworen hat und sich nicht bekehren liess, wurde sie getötet. Die Grundidee ist also die Gleiche...
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Tobias » 15. Februar 2016 22:56

voom hat geschrieben:Danke für die Erklärung, Tobias.

aber es ist für mich halt nicht dasselbe und schon gar nicht sollte es vergleichbar sein mit der Hexenverfolgung

Darum ging es mir zwar nicht, aber wenn ich mich auf so einen Vergleich einlasse, ist es gar nicht so verschieden. Die Hexenverfolgung war eine Verfolgung der wissenden Frauen der alten heidnischen Religionen, also von "Ungläubigen" und "Ketzern". Wenn eine Hexe nicht den alten Göttern abgeschworen hat und sich nicht bekehren liess, wurde sie getötet. Die Grundidee ist also die Gleiche...


Diese Art von Verfolgung (im Sinne einer Missionierung) gibt es im Koran nicht. Der kleine Dschihad auf dem sich hier oft bezogen wird:

Der "kleine" oder "äußere Dschihad" [al-dschihad al-asghar, الجهاد الأصغر] besteht in jeder Form der zulässigen Verteidigung von Muslimen, sowie jede andere Form der gottgefälligen Anstrengung, wie z.B. das Stillen der eigenen Kinder gehören in diesen Bereich des Dschihad. Ein Angriffskrieg oder eine gewaltsame Verbreitung des Islam, welche oft fälschlicherweise mit dem Begriff Dschihad in Verbindung gebracht wird, ist im Islam absolut verbote


Quelle
Ob die Konflikte in Syrien im Sinne des äußeren Dschihad zu interpretieren ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Sprite » 15. Februar 2016 23:41

Diese Art von Verfolgung (im Sinne einer Missionierung) gibt es im Koran nicht.


So ist es. Darum gilt "normalerweise" jedem Muslim der Grundsatz: "Du hast deinen Glauben. Ich hab meinen Glauben"

Man kann z.B. sehen, dass in Deutschland die größtwachsende religiöse Gemeinschaft der Islam ist. Wurden die nun alle dazu gezwungen? Sicher nicht. Sicher agieren gewisse Menschen als "Ermahner", so wie auch Muhammed und andere Propheten. Dies ist ganz logisch. Auch wird man Imane immer für Podiumsdiskussionen gewinnen können. Es gilt der Grundsatz, der besten und edelsten Argumente.


Ob die Konflikte in Syrien im Sinne des äußeren Dschihad zu interpretieren ist, vermag ich nicht zu beurteilen.


Mit Sicherheit. Es ist ein Verteidigungskrieg gegen mehrer Aggressoren mitsamt der eigenen Staatsführung. Es werden Menschen aus ihren Häusern vertrieben und ermordet. Hier greifen die Anweisungen des Korans (weil es a) ein Angriff ist und b) eine Kriegssituation ist). Natürlich erfährt man in den Medien immer den Palästina - Israel Konflikt. Aber es sind weitere Mittäter an Bord, selbst Deutschland liefert Gaswaffen. Syrien wird seit Jahrzehnten "ausgedünnt" und seine Bevölkerung wird vertrieben. Rein aus politischen Gründen. In Tibet war es nicht anders. Nur bestand dort keine Notwendigkeit, medial darauf einzuwirken und Feindbilder zu erschaffen, da die Tibeter sich ja nicht gewehrt hatten (wie auch, bei ihrer Ausgangslage).
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon voom » 16. Februar 2016 01:03

Ich wage auch zu bezweifeln, dass das Töten von Hexen im Sinne des neuen Testaments ist, ich denke auch hat man sich das zurecht gebogen wie man es haben wollte. Christen und Muslime haben ja sogar grosse Kriege geführt, im Namen ihres jeweiligen Gottes, aber mit machtpolitischen Absichten. Aber Unrecht bleibt Unrecht, egal in wessen Namen es verübt wird und ob die Schriften es so gemeint haben oder nicht. Vermutlich eher nicht. ;)
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon raterZ » 16. Februar 2016 02:29

der wikipedia artikel ist weit differenzierter in sachen dschihad:

Etymologisch steht er für eine auf ein bestimmtes Ziel gerichtete Anstrengung.[1] Im Koran und der Sunna bezeichnet dieser Begriff primär militärischen Kampf.[2] Aus dem Koran geht nicht eindeutig hervor, ob es sich dabei um einen universellen Kampf gegen Andersgläubige handelt oder dieser Kampf nur defensive Ziele verfolgt:[3] „Das vorhandene Schriftmaterial bedarf der Interpretation, wobei die Haltung der Interpreten von entscheidender Bedeutung ist, die maßgeblich von den unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt wurde und wird.“[4]

[...]

Von der großen Mehrheit der klassischen muslimischen Theologen, Juristen und Traditionarier wurde der Dschihadbegriff im militärischen Sinne verstanden.

[...]

Als unmittelbares Ziel des Dschihad galt die Stärkung der islamischen Religion, der Schutz der Muslime und die Beseitigung des Unglaubens auf der Welt mit dem Ziel einer islamischen Vormachtstellung auf dem gesamten Globus.[66] Als Grundlage dafür dienten Koranverse wie der Folgende:

„Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr zum Sieg zu verhelfen über alles, was es (sonst) an Religion gibt – auch wenn es den Heiden (d. h. denen, die (dem einen Gott andere Götter) beigesellen) zuwider ist.“

– 9:33 nach Paret; vgl. 2:193

https://de.wikipedia.org/wiki/Dschihad

und es gibt keine verfolgung von andersgläubigen? hallo, habt ihr euch mal mit der realität beschäftigt in solchen islamischen ländern? in eingien islamischen ländern werden sogar christen verfolgt, was normalerweise gar nicht erlaubt ist!
von den wirklich ungläubigen ohne heilige schrift müssen wir gar nicht erst reden.
es ist auch typisch für den islam, dass er so voller widersprüche ist. meines erachtens soll damit nur von den wahren hintergründen abgelenkt werden. "ist ja alles ganz harmlos mit den muslimen"..
denn wenn die muslime hier die mehrzahl erreicht haben und die scharia einführen, können wir auch die koffer packen. dann heißt es bye bye buddhismus :mrgreen:
ich hoffe nur, dass ich das nicht mehr erleben muss. aber davon ausgehen, dass es passieren wird, tue ich schon.

Sure 3, Vers 85: Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt, nimmer soll sie von ihm angenommen werden und im Jenseits wird er verloren sein.

Sure 33, Vers 64: Siehe, Allah hat die Ungläubigen verflucht und hat für sie die Flamme bereitet.

Sure 9, Vers 23: O ihr, die ihr glaubt, sehet weder in euren Vätern noch euren Brüdern Freunde, so sie den Unglauben dem Glauben vorziehen; und wer von euch sie zu Freunden nimmt, sie sind Ungerechte.

:devil:


hier noch eine seite, die den islam kritisch beurteilt: http://derprophet.info/inhalt/

für mich ist das thema durch. diese religion ist keine und "allah" ist für mich ein ziemlich mächtiger dämon, der die weltherrschaft erlangen will.
- meine Aussagen bezüglich des Vajrayanas beziehen sich größtenteils auf eigene Erfahrung -
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Tobias » 16. Februar 2016 02:43

raterZ hat geschrieben:der wikipedia artikel ist weit differenzierter in sachen dschihad:

Etymologisch steht er für eine auf ein bestimmtes Ziel gerichtete Anstrengung.[1] Im Koran und der Sunna bezeichnet dieser Begriff primär militärischen Kampf.[2] Aus dem Koran geht nicht eindeutig hervor, ob es sich dabei um einen universellen Kampf gegen Andersgläubige handelt oder dieser Kampf nur defensive Ziele verfolgt:[3] „Das vorhandene Schriftmaterial bedarf der Interpretation, wobei die Haltung der Interpreten von entscheidender Bedeutung ist, die maßgeblich von den unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt wurde und wird.“[4]

[...]

Von der großen Mehrheit der klassischen muslimischen Theologen, Juristen und Traditionarier wurde der Dschihadbegriff im militärischen Sinne verstanden.

[...]

Als unmittelbares Ziel des Dschihad galt die Stärkung der islamischen Religion, der Schutz der Muslime und die Beseitigung des Unglaubens auf der Welt mit dem Ziel einer islamischen Vormachtstellung auf dem gesamten Globus.[66] Als Grundlage dafür dienten Koranverse wie der Folgende:

„Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr zum Sieg zu verhelfen über alles, was es (sonst) an Religion gibt – auch wenn es den Heiden (d. h. denen, die (dem einen Gott andere Götter) beigesellen) zuwider ist.“

– 9:33 nach Paret; vgl. 2:193

https://de.wikipedia.org/wiki/Dschihad

und es gibt keine verfolgung von andersgläubigen? hallo, habt ihr euch mal mit der realität beschäftigt in solchen islamischen ländern? in eingien islamischen ländern werden sogar christen verfolgt, was normalerweise gar nicht erlaubt ist!
von den wirklich ungläubigen ohne heilige schrift müssen wir gar nicht erst reden.
es ist auch typisch für den islam, dass er so voller widersprüche ist. meines erachtens soll damit nur von den wahren hintergründen abgelenkt werden. "ist ja alles ganz harmlos mit den muslimen"..
denn wenn die muslime hier die mehrzahl erreicht haben und die scharia einführen, können wir auch die koffer packen. dann heißt es bye bye buddhismus :mrgreen:
ich hoffe nur, dass ich das nicht mehr erleben muss. aber davon ausgehen, dass es passieren wird, tue ich schon.


Also ich glaube diese Art von Diskussion führt nicht weiter. Ich finde es bedenklich hier mit irgendwelchen Quellen zu kommen. Im Kern sagt ja auch Wikipedia, dass es sich um eine Interpretationsfrage handelt. Aber das Wesen von Religion und Spiritualität ist eben kein Baukasten sondern interpretation bzw. eigene Erfahrung aus religiöser Praxis. Ein durchdringen der Praxis durch Studium und Kontemplation(wie der Buddhist sagen würde) Das gilt für den Islam aber auch für den Buddhismus. Denn auch Buddhisten sind dazu aufgerufen, die Lehren Buddhas zu prüfen und zu intepretieren. Wie vielfältig diese Interpretation im Buddhismus sein kann, brauch ich dir raterZ glaube ich nicht zu erläutern.

Ja, und ich werfe dem Muslimen auch vor, dass sie in der Breite von ihrer Interpretationskultur abgerückt sind, die sich in den vergangenen Jahrhunderten ja sehr gut entwickelt hat, und mit dem IS usw, jetzt auf 0 zurückgedreht zu werden droht.

An deiner Interpretation, sieht man, wie sehr die globalen Medien schon das bewusstein prägen. Scharia. der Weg zu Gott zu Wachstum und Läuterung im Koran(durch Glaubensbekenntnis Gebet Fasten Spenden und die Pilgerfahrt), verkommt von einem spirituellen Reinigungs-und Reifungsweg zu starren Glaubensvorschriften, die nichts mit den Grundpfeilern der Scharia zu tun haben.

Edit und Ergänzung:
auf deine Sure bin ich bewusst nicht eingegangen. Es gibt nämlich auch gegenteilige Suren. Und ja sie stehen einander gegenüber. Aber auch das findet man in vielen Religionen, dass Aussagen sich fundamental wiedersprechen. Aus buddhistischer Sicht weise ich mal auf die vielen Möglichkeiten hin in die Hölle zu kommen(auf der einen Seite) und auf die eben so zahlreichen möglichkeiten unendliche Verdienste zu erlangen. Beide Darstellungen sind extrem und lassen den Leser etwas ratlos zurück. Hier ist kontemplation und ein genaues vergleichendes Studium gefragt um für sich die Wahrheit herauszufinden. Und genau das gleiche gilt auch für widersprüchliche Stellen im Koran, wie du sie oben zitiert hast. Aber ja, wer nicht in der Lage ist seinen Geist zu läutern(durch die Scharia), der ist als Moslem sicher verblendet und kann mit dem Koran viel Unrecht bewirken.


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Re: Ausnahmslos

Beitragvon voom » 16. Februar 2016 03:19

Von der großen Mehrheit der klassischen muslimischen Theologen, Juristen und Traditionarier wurde der Dschihadbegriff im militärischen Sinne verstanden.

Genau das ist das Problem - klar sind andere Schriften auch widersprüchlich, aber die buddhistischen Schriften sind nicht als "unfehlbares Wort" eines allmächtigen Gottes gedacht, dem man zwangsweise folgen muss. Und ich wüsste keinen buddhistischen Gelehrten, der den Buddhismus und seine Ziele im militärischen Sinne dargestellt hätte. Wurden im Namen Buddhas jemals Kriege geführt? Andere Religionen zwangsbekehrt? Die Widersprüche im Buddhismus mögen zu aufgeregten Diskussionen und bisweilen Spaltungen von Schulen geführt haben. In Tibet wurde viel Politik durch die Klöster gemacht und Schulen haben Machtansprüche durchgesetzt. Aber im Vergleich zu dem, was im Namen Allahs seit Mohammeds Wirken (oder auch im Namen des Christengottes) auf der Welt passiert ist... ... Das kann man einfach nicht vergleichen.

Sogar das angeblich "kriegerische" Kalachakra-Tantra sieht eine Gesellschaft vor, in der jeder seinen Glauben in gemeinsamem Frieden ausüben kann. Da soll niemand zwangsbekehrt werden, nur gegenseitiger Respekt ist gefordert. So was ist auch meine "Vision", Grundlage meines Anspruchs an eine ideale Gesellschaft, Gemeinschaft usw. Aber wenn mir jemand mein Recht auf spirituelle Selbstbestimmung nehmen will, werde ich grantig und wehre mich. Ich kann nur tolerieren, was auch bereit ist, mich zu tolerieren.
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Turmalin » 16. Februar 2016 15:50

raterZ hat geschrieben:
denn wenn die muslime hier die mehrzahl erreicht haben und die scharia einführen,

das ist eben die Frage, wie liberale Muslime und die Nachkommen von Muslimen, die selbst Atheisten sind, die Scharia finden. Auf gute-Frage-net sind jede Woche Jugendliche, die dem Islam entkommen wollen. Die werden professionell dort beraten, zu Ex- Muslime weitergeleitet usw.
Beobachte mal in nächster Zeit wie viele (junge) Polizisten du siehst die wahrscheinlich türkisch oder arabisch-stämmig sind. Sie haben einen Eid abgelegt, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland zu VERTEIDIGEN. Das darf kein Moslem, da es Shirk bedeutet, Abfall von Allah, wenn man auf einem Staat die Treue schwört, der keine Gottesstaat ist. Sollte sich die Sache so entwickeln, dass man fast keine jungen Polizisten sieht die wahrscheinlich aus muslimischen Ländern stammen dann ist klar, dass sich größere Probleme anbahnen. Ich glaube es eher nicht, aber mal sehen. Ein Polizist der muslimisch-stämmig aussieht muss sehr liberal sein, oder, daran musst du auch mal denken, einfach ein Atheist. Meine Tochter hat Menschen muslimischer Herkunft in der Familie und das sind praktisch Atheisten. Wenn man sie nach der Religion fragt, sagen sie, dass sie an Allah glauben. Damit meinen sie, dass sie an Allah glauben, während sie auf dem Zahnarztstuhl sitzen. Sonst eher nicht.
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Sprite » 16. Februar 2016 16:40

++++Angstinstallation / complete++++

Ich finde es interessant, was ihr euch für Zukunftsvisionen zusammenbastelt. Ich glaube das Feindbild wurd euch richtig gut in die Köpfe gesetzt. Es ist offensichtlich, dass ihr an den Definitionen, der Medien festhält. Die Welt ist permanent im Wandel, dass brauch ich ja keinem hier zu erklären. Auch wenn Polizei und Bevölkerung sich ändern...eine Scharia wird es hier in 1000 Jahren nicht geben. Das ist vollkommen unmöglich. Die USA wird die BRD nicht so schnell in diese Richtung laufen lassen. Wie man hier sieht, hört der Mensch sowieso fast ausschließlich auf die Medien...also woher die Angst? Der Islam und seine Anhänger werden im "aufgeklärten Deutschland" immer eine Minderheit und ein Feindbild bleiben. Genauso werden auch die Buddhisten niemal von der Masse der Menschen wirklich ernst genommen. Klar, die haben ein lässiges Image und der dicke Buddha steht ja in jeder Vorfahrt. Aber es ist doch ganz klar, dass sich niemals einer von denen mit "Leerheit" und solchen Dingen auseinandersetzen wird. So auch mit anderen Dingen.

Stellt euch mal vor, die Schweinefleischindustrie hätte Angst gehabt, dass in Deutschland die Mehrheit Christen sein werden. Sie hätten ihr Fleisch nicht mehr verkaufen können. Doch was haben wir in Deutschland? Richtig, die Mehrzahl sind Christen. Und fast jeder hat Schweinefleisch auf dem Teller. Worauf ich hinaus will, kann ja jeder selbst interpretieren
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon voom » 16. Februar 2016 16:57

@Sprite: Darf ich eine Umformulierung anregen?
"Ich finde es interessant, was manche sich für Zukunftsvisionen zusammenbasteln."

Dann kann sich jeder angesprochen fühlen oder auch nicht und man kann auch über Dritte nachsinnen, die sich was "zusammenbasteln".

"...ihr euch..." suggeriert ein "Ich gegen euch alle" was Du glaube ich nichtmal meinst. Eigentlich hat nur eine Person konkret über die Scharia in Deutschland spekuliert. Eine weitere Person hat sich neutral geäußert, auf was für Zeichen man achten könnte. Zumindest kam das neutral bei mir an. Alle anderen haben sich gar nicht geäußert, ich bin aber (aus Erfahrung hier im Forum) geneigt anzunehmen, dass die Angst vor der Scharia in Deutschland da eher gering ausfällt. ;)
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Sister Kinky » 16. Februar 2016 17:52

Ich finde es jedoch auch interessant, mit welch düsteren Ängsten und Vorstellungen sich so mancher Buddhist herumschlägt.
Ich bin ja auch so verwegen und denke mir, dass das eigentlich eines Buddhisten "unwürdig" ist bzw. nichts mit dem Weg zu tun hat, dem er vorgibt zu folgen.
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Sprite » 16. Februar 2016 18:13

Hallo voom,

ok, die Formulierung ist vielleicht ein wenig unfair gewesen. Aber es schwingt schon mit (Ich gebe mal extra keine Usernamen an ;) )


Sollte sich die Sache so entwickeln, dass man fast keine jungen Polizisten sieht die wahrscheinlich aus muslimischen Ländern stammen dann ist klar, dass sich größere Probleme anbahnen.


denn wenn die muslime hier die mehrzahl erreicht haben und die scharia einführen, können wir auch die koffer packen. dann heißt es bye bye buddhismus :mrgreen:


"allah" ist für mich ein ziemlich mächtiger dämon, der die weltherrschaft erlangen will.



Aber lassen wir das. Die Meinungen und Standpunkte sind relativ fest. Aber gut, dass wir mal darüber gesprochen haben :ente:
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon voom » 16. Februar 2016 21:14

raterZ vertritt gerne mal sehr krasse Positionen, und er ist der einzige hier im Thread, auf den ich Deinen Beitrag beziehen könnte. Turmalin schrieb nach dem und zu dem, was Du zitiert hast: " Ich glaube es eher nicht, aber mal sehen."
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Sprite » 16. Februar 2016 22:53

voom hat geschrieben:raterZ vertritt gerne mal sehr krasse Positionen, und er ist der einzige hier im Thread, auf den ich Deinen Beitrag beziehen könnte. Turmalin schrieb nach dem und zu dem, was Du zitiert hast: " Ich glaube es eher nicht, aber mal sehen."


Ja, wie gesagt, sollte auch kein Angriff darstellen.

Wir haben halt die Schwierigkeit, dass dies ein sehr emotional geladenes Thema darstellt. Hätten wir darüber in den 90er Jahren diskutiert, dann wäre der Verlauf ein ganz anderer gewesen. Ich bin selbst ein Fan von krassen Positionen. Jedoch nur, wenn sie selbst erarbeitet wurden und nicht durch wikepedia Auszüge oder durch dämonische Weltherrschaftsvorstellungen. Solche Thesen gab es schon früher über JHWH. Da kommt der Satan an sich, eigentlich noch gut weg :devil:

Denn wenn man schon von Dämonen spricht, dann müssen auch die Anhänger dämonisch sein, oder zumindest solche Ziel verfolgen. Dies kann ich weder bei Christen, noch bei Muslimen erkennen. Selbst der klassische Satanismus ist nicht so dämonisch, wie man ihn gerne darstellt. Das ist alles ein Hollywoodfilm, produziert von den Medien. Ich kenne auch keine Satanisten, die kleine Katzenbabys verspeisen oder mit Jungfrauen dämonische Rituale starten. Darum ist es immer gut, diese Dinge von Nahem kennenzulernen. Dabei können sich lang gehegte Vorurteile binnen Minuten auflösen.

Und wirklich die arrogantesten Menschen, die ich kennenlernte, waren Buddhisten. Das war für mich auch eine Lektion gewesen, da ich dachte, da wäre alles so schön harmonisch. Trotzdem kann ich dadurch weder die buddhistische Lehre, noch Buddha, noch den Dalai Lama oder sonstiges für dieses Verhalten beschuldigen. Man muss stets den Einzelmenschen betrachten.

Medien können so etwas nicht. Für sie gibt es nur Gruppen und Schubladen. Und leider auch für die meisten Menschen. Manche Dinge sind schon so fest in uns verankert, dass es weh tut. Besonders für die Menschen, die dann in diesen Gruppen stecken, wie etwa Arbeitslose oder Suchterkrankte. Wir "wissen" schon vorher, dass der eine "faul" ist und der andere "keinen festen Willen" hat. Ich denke, für die Gesellschaft wäre es sehr hilfreich, diese Stereotypen abzubauen und den Menschen an sich zu betrachten. Um einen Charakter aus Twin Peaks zu zitieren: "Meine Anliegen sind global"
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon voom » 17. Februar 2016 15:58

Netzgespräche über Flüchtlinge: Stilformen der Menschenverachtung

Eine Kolumne von Sascha Lobo

Die AfD denkt laut über Schüsse auf Flüchtlinge nach und eilt weiter von Umfrageerfolg zu Umfrageerfolg. Wie kann das sein?

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/flue ... 77837.html
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Turmalin » 17. Februar 2016 18:04

Sprite hat geschrieben:
Und wirklich die arrogantesten Menschen, die ich kennenlernte, waren Buddhisten.


Mir fällt immer wieder auf, wie Buddhisten künstlich in den Schmutz gezogen werden, irgendwas, was ein Einzelmensch erlebt hat und beurteilt, wird rauf geholt. Ich finde das etwas peinlich, weil dadurch stellt sich noch mehr die Frage, ob Buddhisten moralisch denn so turmhoch überlegen sind, dass man auf Teufel komm raus etwas an den Haaren herbeiziehen muss, um etwas Negatives über Buddhisten zu sagen. Es ist nur deine Beurteilung, dass diese Menschen arrogant sind. So wird auf keinen Fall in der Welt Öffentlichkeit über Buddhisten diskutiert.Sie sind nicht grade durch Arroganz bekannt.
Dieses künstliche Negativ Gerede über Buddhisten kommt immer um den Auftritt der Muslime in der Welt zu entschuldigen. Mit den Buddhisten selbst hat es eigentlich nichts zu tun.
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon voom » 17. Februar 2016 18:10

Off Topic
Mir fällt immer wieder auf, wie ::::: künstlich in den Schmutz gezogen werden, irgendwas, was ein Einzelmensch erlebt hat und beurteilt, wird rauf geholt. Es ist nur deine Beurteilung, dass diese Menschen ::::: sind.


;)
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Sprite » 17. Februar 2016 20:44

Hallo Turmalin,

kopier doch bitte den ganzen Abschnitt, denn dann wäre dein Post überflüssig gewesen:

Und wirklich die arrogantesten Menschen, die ich kennenlernte, waren Buddhisten. Das war für mich auch eine Lektion gewesen, da ich dachte, da wäre alles so schön harmonisch. Trotzdem kann ich dadurch weder die buddhistische Lehre, noch Buddha, noch den Dalai Lama oder sonstiges für dieses Verhalten beschuldigen. Man muss stets den Einzelmenschen betrachten.


Du schreibst:

Mir fällt immer wieder auf, wie Buddhisten künstlich in den Schmutz gezogen werden


Das war nicht künstlich, sondern entspricht meinen subjektiven Erfahrungen. Im Gesamtbild hat diese Erfahrung keinerlei Relevanz. Warum sollte ich auch in 2 buddhistischen Foren sein. Nur damit ich Buddhisten in den Schmutz ziehe? Weit gefehlt, hat sich doch meine Weltsicht zu einem übergroßen Teil nur durch den Buddhismus entwickelt. Wenn ich mit Muslimen solche Erfahrungen gemacht hätte, würde ich das genauso schreiben. Z.b. in den Foren habe ich eigtl. nur gute Leute kennengelernt. Bei persönlichen Treffen jedoch nicht. Diese Erfahrung kannst du mir nicht absprechen. Aber wie gesagt - sie hat keinerlei Relevanz in Hinsicht auf den Buddhismus.
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Sherab Yönten » 18. Februar 2016 08:10

Sprite hat geschrieben:Z.b. in den Foren habe ich eigtl. nur gute Leute kennengelernt.


Wirklich ? :mrgreen:

Sprite hat geschrieben: Bei persönlichen Treffen jedoch nicht


Nach welchen Kriterien teilst Du denn die Menschen in "gut" und "schlecht" ein ?

Das sind doch auch alles Bewertungen, die "keinerlei Relevanz" haben sollten für einen, der Buddhismus
praktiziert (Stichwort: Gleichmut). :ente:
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Sister Kinky » 18. Februar 2016 10:08

Sprite hat geschrieben:Und wirklich die arrogantesten Menschen, die ich kennenlernte, waren Buddhisten. Das war für mich auch eine Lektion gewesen, da ich dachte, da wäre alles so schön harmonisch. Trotzdem kann ich dadurch weder die buddhistische Lehre, noch Buddha, noch den Dalai Lama oder sonstiges für dieses Verhalten beschuldigen. Man muss stets den Einzelmenschen betrachten.



Kann ich nicht bestätigen. Ich habe nur festgestellt, dass "wir" auch nix Besseres sind als jene, die sich Christen, Muslime oder Atheisten nennen. Ich habe gelernt -wie du es ja auch anführst - , immer nur den Menschen vor mir zu sehen und nicht das, was er in meinen Augen darstellen mag durch Bezeichnungen, in die er oder ich ihn einordne. Ich habe überall Menschen guten Willens kennengelernt - oder eben auch arrogante Arschlöcher. Ich könnte jedoch nicht sagen, dass ich irgendwelche "Häufungen" der einen oder anderen Art unter Buddhisten festgestellt hätte.

@Sherry: Zu deinem halben Danke "weil auch Buddhisten Ängste haben dürfen" wollte ich noch anfügen, dass mein Beitrag in der Tat wirklich missverständlich war bzw. falsch formuliert. Buddhisten dürfen selbstverständlich Ängste haben - ich habe auch genug davon :shh: -, aber es entspricht m. E. nicht dem rechten Weg, diese Ängste auch noch in anderen zu schüren und dabei mitzuhelfen, ein argwöhnisches Klima zu schaffen.
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon voom » 18. Februar 2016 12:18

http://www.mobilegeeks.de/artikel/focus ... endlandes/

Darin u.a.:
"Nochmal: Mich nervt eine ganze Menge von dem, was die „Kollegen“ [Anm: von Focus Online] da derzeit anbieten, ganz besonders schlimm ist es aber dann, wenn Menschen, die eh schon auf Krawall gebürstet sind bei dem Thema Flüchtlinge, hier so angetriggert werden mit frisierten Headlines. Das ist kalkuliertes Brandstiften, weil man weiß, dass die Leute drauf einsteigen und es sorgt dafür, dass das Klima und der Umgangston in Deutschland zusehends ruppiger wird.

Ich weiß gar nicht mehr, wie oft und wo überall ich gefordert habe, dass wir von diesem Schwarz-Weiß-Denken wegkommen müssen. Es gibt nicht nur Gut und Böse, sondern jede Menge dazwischen. Ja, unter einer Million Flüchtlingen gibt es sicher auch genug Arschlöcher – wieso auch nicht, die gibt es unter 80 Millionen Deutschen ja auch zahlreich genug, wie man täglich in den Kommentarspalten sieht. Dennoch muss es doch möglich sein, dass man die tatsächlich vorhandenen Schwierigkeiten mit Flüchtlingen diskutieren kann, ohne dass man pauschal „Nazi“ oder „Bahnhofsklatscher“ ist."
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

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Re: Ausnahmslos

Beitragvon voom » 18. Februar 2016 12:25

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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Sprite » 18. Februar 2016 12:32

Nach welchen Kriterien teilst Du denn die Menschen in "gut" und "schlecht" ein ?

Das sind doch auch alles Bewertungen, die "keinerlei Relevanz" haben sollten für einen, der Buddhismus
praktiziert (Stichwort: Gleichmut)


Ok, so gleichmütig bin ich nicht.

Wenn ich die Leute noch nicht kenne, dann lege ich meine Kriterien an die Kommunikation. Wenn ich Fragen stelle und darauf vom Zentrumsleiter hinaus gebeten werde, dann ist dies für mich keine gute Kommunikation. Wenn ich keine einzige Antwort erhalte und die Leute sich einfach umdrehen, dann ebenfalls.

Das bezieht sich dann nicht auf einen "schlechten Menschen" sondern auf eine schlechte Kommunikation, bzw. Ausgangsbasis, da ich ja dort regelmäßig hingehen wollte.
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Sherab Yönten » 18. Februar 2016 12:40

Sprite hat geschrieben:Wenn ich Fragen stelle und darauf vom Zentrumsleiter hinaus gebeten werde, dann ist dies für mich keine gute Kommunikation.


Was für Fragen stellst Du denn ? :w00t: :lol:
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Re: Ausnahmslos

Beitragvon Sprite » 18. Februar 2016 16:32

Sherab Yönten hat geschrieben:
Sprite hat geschrieben:Wenn ich Fragen stelle und darauf vom Zentrumsleiter hinaus gebeten werde, dann ist dies für mich keine gute Kommunikation.


Was für Fragen stellst Du denn ? :w00t: :lol:


Ich stellte genau 2 Fragen:

a) warum visualisiert man hier bei der meditation bunte strahlen?
b) lehrte der authentische Buddha Visualisationen?

Das war dann zu viel des Guten :wave:
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