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Buddhistisches Tattoo

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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Turmalin » 17. August 2014 20:23

na dann mal los, ist ja alles klar. :mrgreen:
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Lung » 26. August 2014 15:11

was ist ein schützer?
und jetzt hast du so viel darüber erzählt, jetzt musst du es uns auch zeigen! :D
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon voom » 28. August 2014 06:44

Wenns fertig ist :) Schützer sind die Buddhas, die Hindernisse beseitigen. z.B. Mahakala, Hayagriva, Palden Lhamo, Vajapani, Vajrakila usw.

Wenn Du die mal googelst, bekommst Du schon einige Antworten zu Schützern...
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Lung » 28. August 2014 17:09

ach, du machst es selbst? coooool!

Als Buddhist ist Vorsicht geboten mit Tätowierungen auf dem linken Oberarm, weil der ja frei bleibt, wenn man doch noch mal zum Robenträger wird.

warte... es ist doch immer der RECHTE Oberarm frei! :sacredtext:
http://www.karmapa900.org/images/17th_DSC_ok6286.jpg

oder ist das in verschiedenen linien anders?
also auf der Buddhakids seite (xD) steht:

Woher kommt es, dass im alten Indien, im alten Griechenland und auch im alten Rom die rechte Schulter eher unbedeckt blieb?

Das hat damit zu tun, dass diese Kulturen ursprünglich zusammengehörten, was man auch an der Sprache erkennen kann. Das Griechische, Lateinische und das Indische gehören zu einer Sprachfamilie, die man das Indogermanische nennt. Ihr merkt es zum Beispiel noch an dem Wort „Vater“. Mit dem deutschen Begriff „Vater“ verwandt sind im Sanskrit (Altindisch) pitar, im Griechisch pater, im Lateinischen pater, sowie alt-, neuirisch athir (ahir).

Das deutsche Wort „rechts“ stammt von dem indogermanischen Wort „reg“ ab. Die ursprüngliche Bedeutung von „reg“ war geradeaus, aufrichten, recken, gerade richten. „Reg“ wurde auch benutzt, um das Gute, Wahre und Vollkommene auszudrücken. Wir merken das noch an dem deutschen Wort „Recht“ und „richtig“.

Das heißt, dass „richtig“ und „rechts“ ganz früher mit dem gleichen Wort wie dem für „gut“ und „wahr“ bezeichnet wurden. Daher kommt, dass die rechts Seite als die gute und zugleich richtige Seite bezeichnet wird. Wenn man die rechte Schulter unbedeckt zeigt, bedeutet das übertragen, dass man das Gute und Wahre nicht bedeckt hält, sondern der Welt zeigt. Gleichzeitig bedeckt man das weniger Gute, das „Linke“ (damit verwandt ist jemanden „linken“ wollen) und „Linkische“.
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Ayu » 28. August 2014 17:16

Nein, Du hast Recht, der rechte Arm bleibt frei.

Ich bring seit Jahr und Tag Rechts und Links durcheinander. :roll:

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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Lung » 28. August 2014 17:18

ohhhhhh tschuldigung :hug:
merkwürdig, das grade ich das bemerkt hab xD
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon voom » 28. August 2014 17:49

Ich bringe die Vorlage mit, das wird nichts Fertiges, aber ich habe ein buddhistisches Bild als Grundlage genommen und so verändert, dass es als Tattoo taugt.

Ich werde es auf jeden Fall auf den rechten Arm machen lassen. 1. werde ich ganz sicher niemals Mönch, und 2. wäre mir das dann auch egal denn immerhin ist es ein Buddha, der sich da zeigt ;) 3. Gehört für mein Gefühl ein Schützer auf den aktiven Arm. Ich kann mir das selbst unter Anstrengung nicht woanders vorstellen. Die Silbe HUNG kommt aber vielleicht mittig auf den Rücken knapp unterhalb des Nackens. Mal sehen.
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Lung » 28. August 2014 17:55

phhhh! warum nicht?
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon voom » 28. August 2014 18:03

warum was nicht?
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Lung » 28. August 2014 18:05

1. werde ich ganz sicher niemals Mönch
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon voom » 28. August 2014 18:08

Das habe ich schon etliche Inkarnationen durch, das Thema ist gegessen... Ich bin halt der Laien-Yogi-Typ, mitten durchs Leben, den Buddhismus voll in den Westen integriert. Mönch irgend einer Tradition passt da nicht rein. Meine Aufgaben liegen woanders, nicht in den traditionellen (tibetischen) Linien...
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Lung » 28. August 2014 18:13

jaaa du bist ein yogi voom! *-*
aso, das kann ich verstehen. aber ich finds ganzschön anstrengend, das westliche leben! Nonne sein stell ich mir spirituell viel einfacher vor. und ich bin mir eh nicht sicher, ob ich in dieser Inkarnation noch einen buddhi in meinem alter find, der mir gefällt! x.x
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon voom » 28. August 2014 18:28

Wenn Du mal erwachsen bist, hast Du für einen potentiellen Partner ja eine recht grosse Altersspanne... Der muss ja nicht in Deinem Alter sein. Ich hatte z.B. mit 30 eine Freundin über mehrere Jahre, die gerade 20 war. Ich habe sie spirituell inspirieren können und wir verstehen uns heute noch gut.

Was ich sagen will ist, dass ich an Deiner Stelle nicht Deine Erfahrungen mit gleichaltrigen Jungs jetzt auf das ganze Leben projizieren würde. Die Umstände können sich noch sehr ändern und warum solltest Du nicht in ein paar Jahren z.B. jemand in einem buddhistischen Zentrum treffen, der genau die gleichen Vorstellungen von einem (spirituellen) Leben hat wie Du?

Und die wahre Kunst der Spiritualität ist, die gemachten Erfahrungen ins Leben und zu den Menschen zu bringen. Sich mal eine Zeit zurück zu ziehen um eine Praxis durchzuziehen macht sicher Sinn. Aber das Leben als Mönch / Nonne ist doch sehr speziell und eher was für Menschen, die etwas Schutz vor dem Leben brauchen...
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Lung » 28. August 2014 18:35

hmm... hoffentlich hast du recht!
aber jetzt jedenfalls bringt es mir nicht viel, mich mit dem thema zu beschäftigen. die jungs die ich kenne gefallen mir eh alle nicht!
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon voom » 28. August 2014 18:59

Das wird sich schon ganz von selbst zeigen, wenn die Zeit reif ist, blos keinen Kopf drum machen ;)
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Lung » 28. August 2014 19:08

okiiii ^-^
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon voom » 28. August 2014 19:26

Ohhhhhh ich hatte gerade eine Inspiration: ich mache das Schützergesicht auf die Brust, zum Hals übergehend, so dass man die obere Hälfte, die wie einfache Ornamente aussieht, über den T-Shirt sehen kann, aber das ganze Gesicht nur wenn ich den Oberkörper frei hab. "Energetisch" sitzt das dann zwischen Herz- und Rede-Zentrum... Das ist natürlich eine ganze Nummer markanter, in der Veränderung meiner Erscheinung, aber dadurch auch "krass" genug für ein Tattoo, um nicht kitschig zu wirken...
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Lung » 28. August 2014 19:47

ich fänd einen glücksknoten auf dem rechten handrücken schon viel...
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon voom » 28. August 2014 19:48

Auch ne gute Idee :)
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Lung » 29. August 2014 15:42

ja, für klassenarbeiten und so :D
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Ayu » 29. August 2014 18:02

Drachenkind hat geschrieben:ja, für klassenarbeiten und so :D

Solange man sich nicht die Spickzettel eintätowiert, ist es ja okay. :angel:

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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Lung » 29. August 2014 19:43

Spickzettel? ich brauch doch keine Spickzettel!




ich kann auch ohne spickzettel betrügen xD
aber das mit dem glücksknoten für klassenarbeiten lohnt sich nicht mehr. das ist jetzt mein (hoffentlich) letzes schuljahr! :thumbup:
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon raterZ » 29. August 2014 20:34

geile sache ich überleg mir auch selbiges. aber kein gesicht, sondern nur mantras oder eben keimsilben..

hast du nen guten stecher am start? ist ja auch so noch die sache :D
- meine Aussagen bezüglich des Vajrayanas beziehen sich größtenteils auf eigene Erfahrung -
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Ipek » 30. August 2014 01:07

Schon mal einen tätowierten Lama oder Rinpoche oder Tulku gesehen ? Warum wohl nicht ?
Es besteht, Mönche, das Ungeborene, Ungewordene, Ungeschaffene, Unzusammengesetzte.
Wenn dieses Ungeborene, Ungeschaffene, Unzusammengesetzte nicht bestünde,- nicht wäre dann ein Entrinnen
aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Zusammengesetzten zu erkennen.
Ud.VIII.3.
-----------------HAKUIN ZENJI ZAZEN WASAN - Lobgesang des Zazen von Meister Hakuin--------------------------------
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Re: Buddhistisches Tattoo

Beitragvon Turmalin » 30. August 2014 07:30

Die tibetischen Meister übernehmen nicht viel aus der westlichen Kultur. Sind wohl nicht sooo überzeugt davon.
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