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Chöd

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Chöd

Beitragvon Bhairav-das » 15. März 2016 21:36

Haribol und Om Namah Shivaya.

Als erstes möchte ich euch alle Begrüßen, und die Gelegenheit nutzen mich kurz vorzustellen.

Wie man wohl an meinem Gruß gemerkt hat, komme ich aus dem Hindu Bereich. Bin aber allen Religionen gegenüber offen. Besonders Mag ich die Christliche Lehre um Jesu Christi, und seit kurzem Habe ich den Tibetischen Buddhismus für mich entdeckt. Das musste wohl so kommen, da ich mich besonders zu den tantrischen Ausrichtungen der Religionen hingezogen fühle.
Für mich ist die Religion in erster Linie keine Frage des Glaubens, sondern eine Lebenseinstellung, eine Suche nach dem, was die Welt im innersten zusammenhält, und eine Suche nach dem individuellen Weg zur Selbstverwirklichung.


Vor kurzem habe ich über Chöd erfahren, und bin seitdem nur noch dabei, Informationen darüber zu finden. Dieses Thema hat eine riesige Resonanz in mir ausgelöst, Es scheint als hätte ich endlich einen tantrischen Weg gefunden, der ganz zu mir passt. Na gut, genug der Schwärmerei.

Um dieses Thema zu eröffnen, lade ich alle recht herzlichn dazu ein, ihre Gedenken bezüglich Chöd mit mir und den Menschen zu teilen. Über tiefergehende Informationen, zB bezüglich der Praxis, der Einweihung usw würde ich mich auch sehr freuen.

In diesem Sinne, Jai Mahamaya ki Jai.
Nur wenn der Wille die Unendlichkeit Überdauert, ist er frei.
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Re: Chöd

Beitragvon voom » 15. März 2016 22:02

Hallo und willkommen! :)

Chöd ist natürlich eine spannende aber sehr spezielle Sache. Einweihungen und Retreats sind ich Deutschland durchaus zu bekommen, allerdings nicht unbedingt losgelöst von einer buddhistischen Zuflucht. Normalerweise wenn jemand nach Chöd fragt, der noch keine tiefere Verbindung zum Buddhismus hat, empfehle ich die sehr gute Technik "Den Dämonen Nahrung geben" von Tsultrim Allione, die aus dem Chöd abgleitet ist. In Deinem Fall scheint mir die Anziehung aber auf einer anderen Ebene zu liegen.
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

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Re: Chöd

Beitragvon Bhairav-das » 15. März 2016 22:57

Danke, und danke für deine Antwort.


Ich habe von diesem Buch gehört, aber es hat mich nicht wirklich interessiert.
Ich habe mich stets für die alten Traditionen und ihre Schriften interessiert, und weniger für moderne Formen, Kommentare und dergleichen.
Was meinst du mit "einer anderen Ebene"?

Ich habe kein Problem damit, falls eine "Buddhistische Zuflucht" eine Bedingung ist.
Das steht null im Widerspruch zu meinem Glauben und Weltbild, zumal es sich beim Buddhismus ja eher um Techniken als um eine Religion im herkömmlichen Sinne handelt (wenngleich ich im Buddhismus schon eine Religion sehe).

Das mit der Zufluchtnahme war mir bereits bewusst, ich hatte das Gefühl das verschiedene einweihende Lamas aber darüber hinaus unterschiedliche Anforderungen stellen... :bow: :buddha: :wink:
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Re: Chöd

Beitragvon voom » 16. März 2016 11:15

Bhairav-das hat geschrieben:Ich habe von diesem Buch gehört, aber es hat mich nicht wirklich interessiert.
Ich habe mich stets für die alten Traditionen und ihre Schriften interessiert, und weniger für moderne Formen, Kommentare und dergleichen.
Was meinst du mit "einer anderen Ebene"?

Das, was Du gesagt hast ;)

Bhairav-das hat geschrieben:Das mit der Zufluchtnahme war mir bereits bewusst, ich hatte das Gefühl das verschiedene einweihende Lamas aber darüber hinaus unterschiedliche Anforderungen stellen... :bow: :buddha: :wink:

Das dürfte meistens so sein. Chöd wird als "höhere Praxis" angesehen, es geht aber weniger um Verehrung eines Meisters als vielmehr darum, dass sie sicherstellen wollen dass man auch die nötige Eignung hat. Das machen sie dann mehr oder weniger formell. Wenn in einer Linie für alle bestimmte Vorbedingungen gelten, z.B. Ngöndro, dann wäre es komisch für die anderen, wenn auf einmal jemand auch so mit der Praxis beginnen kann.
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