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James Low: Dzogchen

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James Low: Dzogchen

Beitragvon Samten » 19. Oktober 2015 07:45

Doing less, experiencing more [Day 1]. Kamalashila, 16 April 2015

https://vimeo.com/128406579
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Re: James Low: Dzogchen

Beitragvon Max » 12. Dezember 2015 20:12

Hier die website von James Low:

http://www.simplybeing.co.uk

Es gibt auch verschiedene Übersetzungen seiner Vorträge auf deutsch.
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Re: James Low: Dzogchen

Beitragvon Samten » 4. Januar 2016 11:50

Interessiert "die Leute" idR doch gaar nicht, weil:
zu direkt ,zu real, zu "alltäglich"und:
zu wenig "Phantastic"; zu wenig Folklore und zu wenig "wunderliches/wundersames"......zu wenig Rituale....und "Mystisch-Magisches"....
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Re: James Low: Dzogchen

Beitragvon voom » 4. Januar 2016 12:17

Das wäre wieder das aktuelle Thema "westlicher Buddhismus". Der Hinweis auf deutsche Übersetzungen ist jedenfalls hilfreich; JL wird von einigen kritisch gesehen, ich kann es nicht beurteilen da ich nicht die Zeit hatte mich mit ihm zu beschäftigen (ausser dass ich ihn glaube ich als Übersetzer positiv wahrgenommen habe).

Grundsätzlich brauchen viele Leute sicher noch etwas Zeit, sich auf westliche Lehrer einzustellen. Ich mag die meist direktere Art auf den Punkt zu kommen.

Ich frage mich: was muss ein westlicher Lehrer tun, um als befreit / erleuchtet wahrgenommen zu werden? Kritik gibt es aber andererseits auch zu fast jedem tibetischen Lehrer reichlich.
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Re: James Low: Dzogchen

Beitragvon Samten » 4. Januar 2016 12:44

die Frage wäre:
wer kritisiert Ihn und was sind die Argumente,
im übrigen kann "man " sich ja die Talks so " nebenbei" immer wieder anhören (so mach ich's, auch wärend meiner Arbeitszeit),da müsste dann Kritik doch iwo auftauchen und festzumachen sein....in einem "selbst". er ist halt sehr "westlich", aber das reicht nicht um ihn zu dissen, denn er bringts sehr anschaulich für uns in unserer Denke rüber...
ich zumindest hab immer und immerwieder "aha- Erlebnisse" wenn ich ihn höre oder auch was von ihm lese...für mich passts halt.Und wenn ich seh' ,was in den Freds so an "Fragen" auftaucht, denk' ich mir des öfteren: "hättest Dir ma nen Talk von James angehört, könntst dir genau das schenken"......man braucht's halt nur machen...so easy...
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Re: James Low: Dzogchen

Beitragvon voom » 4. Januar 2016 13:09

Ich denke das trifft auf so einige Talks und Publikationen zu. Nicht jeder ist aber in gleicher Weise veranlagt, was Lernen und Wissen angeht. Manche können besser durch Hören aufnehmen, andere besser durch Lesen, und andere halt durch Diskussion usw. Und es ist hilfreich, ein gutes Grundwissen zu haben, mit dem man neue Informationen richtig einordnen kann. Ansonsten bleibt neues Wissen ohne Zusammenhang und Kontext und verliert daher an Wert und Aufnahmefähigkeit.
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Re: James Low: Dzogchen

Beitragvon raterZ » 4. Januar 2016 22:22

dzogchen ist über "talks", "schriften" und was auch immer, sowieso nicht zu realisieren. und wenn man endlich mal trekchöd praktiziert, erkennt man, dass in jedem dzogchen buch in jeder verdammten zeile immer nur das selbe steht.. :rofl:

es gibt kaum etwas langweiligers als dzogchen bücher, talks, vorträge whatever. *gähn* ;)
taugt aufjedenfall was als einschlaflektüre :perfect:


wo gibts denn da die deutschen übersetzungen?
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Re: James Low: Dzogchen

Beitragvon Samten » 4. Januar 2016 22:47

also ich denk, Deine Lehrer haben sich Dir gegenüber auch in einer ganz bestimmten Art und Weise mitgeteilt sei es in Wort, Schrift oder Bild, wasimmer...auch ein "poller" macht das nicht anders, oder??
und klar, nur hören, nur lesen, nur (an)-schauen ersetzt kein Quentchen Praxis, ist aber Teil der "Wissens-Übermittlung", da kommt man nun nicht dran vorbei, und mag es noch so "gähnend Langweilig" (für mich nicht) sein.....
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Re: James Low: Dzogchen

Beitragvon raterZ » 4. Januar 2016 23:29

also das gestaltet sich eher so traditionell wie im zen beschrieben.

ich praktiziere, mache erfahrung x - erzähle dann meinem meister davon, der mir dann wiederum sagt, dass das alles quatsch ist, was ich denke, weil es y ist :rofl:

das wiederholt sich dann bis zum erbrechen.
ohne persönlichen lehrer ist das ganze eben schwierig - und dzogchen talks helfen einem da auch nicht weiter, bei den eigenen persönlichen problemen mit der non-dualität. ich glaub da verheddert sich jeder woanders mit.


poller empfiehlt übrigens eher wissenschaft zu studieren und logisches denken zu üben, als buddhistische bücher in massen zu lesen ;)

ich sehe in so einer literatur nur eines: Inspiration sich mal wieder mehr zu bemühen und den arsch hoch zu kriegen zur eigenen praxis.
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Re: James Low: Dzogchen

Beitragvon Max » 5. Januar 2016 17:21

Samten hat geschrieben:Interessiert "die Leute" idR doch gaar nicht, weil:
zu direkt ,zu real, zu "alltäglich"und:
zu wenig "Phantastic"; zu wenig Folklore und zu wenig "wunderliches/wundersames"......zu wenig Rituale....und "Mystisch-Magisches"....



Es gibt ja nicht so viele westliche Lehrer die Dzogchen lehren. Eigentlich gibt es sehr wenige die Dzogchen ohne Tantra lehren. Mir fällt da nur einer ein. Aber was das ganze "Bunte" betrifft, ist er bestimmt ein guter Ansprechpartner. Hat er doch jahrelang in Indien gelebt und an der Seite eines wohl sehr verwirklichten Meisters studiert.
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Re: James Low: Dzogchen

Beitragvon Samten » 6. Januar 2016 12:37

Samten hat geschrieben:also ich denk, Deine Lehrer haben sich Dir gegenüber auch in einer ganz bestimmten Art und Weise mitgeteilt sei es in Wort, Schrift oder Bild, wasimmer...auch ein "poller" macht das nicht anders, oder??
und klar, nur hören, nur lesen, nur (an)-schauen ersetzt kein Quentchen Praxis, ist aber Teil der "Wissens-Übermittlung", da kommt man nun nicht dran vorbei, und mag es noch so "gähnend Langweilig" (für mich nicht) sein.....


rater,
übrigens, wer war denn Pollers "Hauptlehrer"..und Low's?
und wer gab Low die Erlaubnis/Auftrag zu lehren?

Poller ist doch einer deiner Lehrer, wenn ich mich recht entsinne..?
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Re: James Low: Dzogchen

Beitragvon raterZ » 6. Januar 2016 23:54

in beiden fällen chhimed rigdzin..

es ist aber etwas grundverschiedenes einen lehrer zu haben, der einen unterrichtet und einführt in gewisse techniken - oder ob man ein buch darüber liest, vorträge hört oder an seminarn teilnimmt.

erteilt james low denn die einführung in rigpa als grundlegendste vorraussetzung für menschen, die dzogchen praktizieren möchten und nicht nur darüber lesen?
hab gesehen, dass er bald ein thögal seminar anbietet. thögal ist eine praxis, die man nach jahren/jahrzehnten des trekchöd noch oben drauf praktiziert um NOCH schneller zu werden zur erleuchtung. normalerweise auch in dunkelretreats.
ich wage zu bezweifeln, dass auch nur ein einziger der teilnehmer dort wirklich etwas mit diesen informationen dann anfangen wird. sowas lernt man halt auch eigtl. persönlich und nicht in einem seminar.

ist vielleicht nice-to-know, aber nützt nix :mrgreen:
(es nützt auch der dzogchenlinie nix, weil die so nur ausstirbt)
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