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Leerheit im Theravada und Mahayana, Unterschiede(?)

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Re: Leerheit im Theravada und Mahayana, Unterschiede(?)

Beitragvon Igor » 10. Juni 2015 11:42

Wenn ich darf.... Es geht doch nur um die Konzepte, aber nicht die Wirklichkeit, wie sie ist. Die Leere enthält schon die Fülle in sich. Oder sie "gebärt" die Fülle. Das ist das bedingte Entstehen und Vergehen von allen Phänomenen. Die Wolken am Himmel ziehen und gehen. Der Himmel bleibt. Die Gestalt widerspiegelt die bestimmte Form. Der andere Beispiel : Zeit und Raum. Das auch sind die künstliche Konstrukte im alles umfasssenden Netz. Wo es keine Ding-geit gibt. Nur werden und vergehen.
Wir sagen: "es regnet". Welches es, verdammt?*lol* Versteht ihr, was ich meine? Man ist gezwungen, die Konstrukte zu benutzen, wie die Zeigefinger. Aber man sollte es nicht mit der Realität verwechseln. Klar, es gibt keinen abgetrennten Ich. Aber die Begrifflichkeit wir brauchen, um zu kommuniezieren, und das war notwendig einfach in der Evolution, um zu überleben. Wir nehmen die Welt wahr durch unseren Tunnel der Wahrnehmung. Die Insekte sehen "unsere" Welt absolut anders. Und es gibt auch andere hochdimensionale Universen, angenommen, dann dortige Wesen( die Bewohner) sehen auch anders. Also was ist die Leere?
Ich weiss es nicht. Schaut ihr, bitte, wie selbst die Struktur der Sprache allles "schubladisiert". Zerteilt. Und entstellt.
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