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Mandala

Erfahrungen, Erlebnisse und Begegnungen

Mandala

Beitragvon asoka » 12. Juni 2015 20:46

Hallo zusammen.

Hat jemand von euch die Anfertigung eines Mandalas schon einmal erlebt bzw. auch die Auflösung eines Mandala?

Ich erlebte die Fertigstellung und die Auflösung eines Tara Mandalas.

Das Erlebniss kann man nicht wirklich in Worte fassen da es sicherlich für jeden anwesenden anderst ist.

Aber dieses Ritual oder die Praxis ist wirklich sehr energetisch und prägt den Geist so man die Antennen dafür hat.

Eines der schönsten Erlebnisse auf meiner spirituellen Reise.

Gruss Asoka
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Re: Mandala

Beitragvon Ayu » 13. Juni 2015 00:55

Versuch, was von dem Sand abzubekommen, wenn sie das auflösen. :perfect:

Mögen alle Wesen die Ursachen des Glücks realisieren.
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Re: Mandala

Beitragvon Dakini » 13. Juni 2015 07:01

asoka hat geschrieben:Hallo zusammen.

Hat jemand von euch die Anfertigung eines Mandalas schon einmal erlebt bzw. auch die Auflösung eines Mandala?

Ich erlebte die Fertigstellung und die Auflösung eines Tara Mandalas.

Das Erlebniss kann man nicht wirklich in Worte fassen da es sicherlich für jeden anwesenden anderst ist.

Aber dieses Ritual oder die Praxis ist wirklich sehr energetisch und prägt den Geist so man die Antennen dafür hat.

Eines der schönsten Erlebnisse auf meiner spirituellen Reise.

Gruss Asoka


Magst Du das uns ausführlicher erzählen?
Ich habe so etwas noch nicht erlebt und kann mir nur wenig darunter vorstellen.
:)
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Re: Mandala

Beitragvon asoka » 13. Juni 2015 07:15

Ayu hat geschrieben:Versuch, was von dem Sand abzubekommen, wenn sie das auflösen. :perfect:


Das Mandala wurde am Donnerstag aufgelöst, und habe auch etwas von dem Sand bekommen.:rainbow:

Bin ich hier der Einzige der bei so etwas dabei war? :scratch:
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Re: Mandala

Beitragvon Sherab Yönten » 13. Juni 2015 07:37

asoka hat geschrieben:
Ayu hat geschrieben:Versuch, was von dem Sand abzubekommen, wenn sie das auflösen. :perfect:


Das Mandala wurde am Donnerstag aufgelöst, und habe auch etwas von dem Sand bekommen.:rainbow:

Bin ich hier der Einzige der bei so etwas dabei war? :scratch:


Ich hatte leider noch keine Gelegenheit so etwas live zu erleben.
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Re: Mandala

Beitragvon Dakini » 13. Juni 2015 07:47

Bin ich hier der Einzige der bei so etwas dabei war? :scratch:


Vielleicht, aber ich glaube eher nicht.

Nur, Du hast den Thread eröffnet, ich denke mal nicht, dass es nur eine informative Mitteilung sein sollte, oder?
Ich würde mich freuen, wenn Du ausführlicher davon erzähltest, auch, was Du genau erlebt hast.
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Re: Mandala

Beitragvon Ayu » 13. Juni 2015 08:03

Ich war schon bei drei Sandmandala-Ereignissen dabei.
Faszinierend, berührend, beeindruckend.
Wüsste nicht, was ich sonst noch dazu schreiben könnte.

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Re: Mandala

Beitragvon asoka » 13. Juni 2015 08:12

Dakini hat geschrieben:
Bin ich hier der Einzige der bei so etwas dabei war? :scratch:


Vielleicht, aber ich glaube eher nicht.

Nur, Du hast den Thread eröffnet, ich denke mal nicht, dass es nur eine informative Mitteilung sein sollte, oder?
Ich würde mich freuen, wenn Du ausführlicher davon erzähltest, auch, was Du genau erlebt hast.


Was willst den ausführlicher wissen?
Zum Erlebniss auf geistiger Ebene sagte ich ja beim Start des Threads schon das man das nicht wirklich in Worte fassen kann da es jeder anderst erlebt.

Zum Mandala es war das Mandala der grünen Tara.
Die Anfertigung dauerte 4 Tage und angefertigt wurde es durch 4 Mönche.

Wenn du konkretter nachfragst kann ich dir gezielter antworten. ;-)

Gestartet wurde der Thread im Grunde nicht als Information sondern als Basis zum Austausch mit anderen die bei einer solchen Geschichte auch schon mal dabei waren.

Was aber dann zugleich zur Information wird für andere.

Sehe das in diesen Fall als Nebeneffekt. ;-)

Gruss asoka
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Re: Mandala

Beitragvon asoka » 13. Juni 2015 08:21

Ayu hat geschrieben:Ich war schon bei drei Sandmandala-Ereignissen dabei.
Faszinierend, berührend, beeindruckend.
Wüsste nicht, was ich sonst noch dazu schreiben könnte.


Verstehe ich geht mir nicht anderst. :namaste:

Wie ordnet man das Ritual ein es ist ja im Grunde zugleich eine Art einweihung in die jeweiligen Yidam der in diesen Palast wohnt.

Kannst du mehr dazu sagen Ayu wie das im Verhältniss zu Yidam Einweihung zu sehen ist.
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Re: Mandala

Beitragvon take care » 13. Juni 2015 08:38

Hallo Asoka,

vor ungefähr 15 Jahren war das meine erste bewußte Erfahrung mit tibetischer Praxis. Es wurde ein sangye menla Mandala (oder evtl. Chenresig?) gefertigt.
Damals war es ein knacknüsschen für mich, warum man sich so viel Arbeit macht, um das Produkt dann zu zerstören. :)

Auf längere Sicht hat es mein Verständnis für Mandelas vertieft (hatte bis dahin gar keine Ahnung, was ein Mandela Bild sein soll) in einem 'schamanischen' Sinne - ich meinte zu verstehen, dass man ein Mandala wie einen Tunnel in eine andere Welt betrachten kann. So wie eben Schamanen auch Tunnel oder Löcher benutzen.
Mit der tibetisch buddhistischen Bedeutung stimmt das ja gar nicht überein, für mich bleibt diese damalige Erkenntnis aber im Hintergrund bestehen.
Liebste Grüße und take care ...
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Re: Mandala

Beitragvon Dakini » 13. Juni 2015 09:59

Wenn du konkretter nachfragst kann ich dir gezielter antworten. ;-)


gerne :)
Mich interessiert v.a. der Ablauf insgesamt...4 Tage lang hast Du den Aufbau erlebt, also seid Ihr dabei gesessen, habt Ihr meditiert, während die Mönche gearbeitet haben?

Wie wurde die Mandala dann zerstört?

Sorry, wenn ich so naiv frage, aber es interessiert mich wirklich.

Danke auch Take care für Deine interessante Schilderung.
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Re: Mandala

Beitragvon Ayu » 13. Juni 2015 17:34

asoka hat geschrieben:
Ayu hat geschrieben:Ich war schon bei drei Sandmandala-Ereignissen dabei.
Faszinierend, berührend, beeindruckend.
Wüsste nicht, was ich sonst noch dazu schreiben könnte.


Verstehe ich geht mir nicht anderst. :namaste:

Wie ordnet man das Ritual ein es ist ja im Grunde zugleich eine Art einweihung in die jeweiligen Yidam der in diesen Palast wohnt.

Kannst du mehr dazu sagen Ayu wie das im Verhältniss zu Yidam Einweihung zu sehen ist.

Ich hab irgendwo vor zwei Jahren mal viel darüber geschrieben.
Im Augenblick bin ich im Geiste gerade woanders und mich drückt auch permanenter Zeitmangel. Deshalb mag ich das, was ich dazu schrieb später vielleicht mal ausgraben. Im Augenblick muss ich passen. Sorry.

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Re: Mandala

Beitragvon raterZ » 13. Juni 2015 21:42

take care hat geschrieben:Mit der tibetisch buddhistischen Bedeutung stimmt das ja gar nicht überein, für mich bleibt diese damalige Erkenntnis aber im Hintergrund bestehen.


nicht? wieso nicht? na klar kann man tibetische mandalas als portale in die reinen länder sehen oder benutzen. das schamanische weltbild ist zu 100% mit tantrischen buddhismus kompatibel.
- meine Aussagen bezüglich des Vajrayanas beziehen sich größtenteils auf eigene Erfahrung -
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Re: Mandala

Beitragvon take care » 14. Juni 2015 07:30

Hallo rater,

das gemalte mandala stellt aber 'eigentlich' die Draufsicht auf den Palast dar, oder?
Damals war mein erstes, intuitives verstehen das, dass man in dem Bild einen Tunnel sieht.
Aber natürlich hast du recht mit der Kompatibilität!
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Re: Mandala

Beitragvon voom » 14. Juni 2015 11:29

Im Grunde sind die Mandalas symbolische Darstellungen Reiner Länder. In der Mitte der Buddha bzw. die Gottheit(en) drumherum die Bewohner verschiedener Art und aussen Schutzringe und Tore mit Schützern. Nur bei Amithaba kann man direkt mitten rein springen, wird dann aber in einem speziellen "Zwischenbereich" erstmal geschult, bis man komplett eintreten kann (die geschlossene Lotusblüte). Man wird jedenfalls nicht zurückgewiesen wenn man die Bedingungen an den Toren nicht erfüllen kann wie bei den anderen Kraftfeldern. Wenn man die Mandalas als Tunnel sieht, eigentlich sollte man sich bewusst machen, dass es Sphären sind, Kugeln, 3D... Die Mandalas sind nur flach wie sie sind mangels technischer Möglichkeiten, sie dreidimensional zu gestalten.

Entsprechend ist der "Tunnel" oder das "Portal" auch eher sowas wie eine Singularität, die einen in eine andere Dimension schickt, sozusagen.
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

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Re: Mandala

Beitragvon asoka » 14. Juni 2015 11:59

Gibt es mehr oder weniger 3 D auch in Model Form

http://www.yowangdu.com/tibetan-buddhism/sand-mandalas.html

http://kalachakranet.org/mandala_kalachakra.html


@voom, kannst du erläutern was der Unterschied ist in eine ich möchte es mal normale Yidam einweihung nennen und einer in Form eines Mandalas?
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Re: Mandala

Beitragvon Emaho » 14. Juni 2015 22:43

Ungefähr zur Zeit der letzten Sonnenfinsternis waren zufällig hier Mönche bei uns im Dorf, die haben ein Sandmandala der grünen Tara gestaltet, das dauerte 4 Tage und man konnte zu den voegegebenen Zeiten mit dabei sein, zuschauen, meditieren und sehen, wie das Mandala als meditatives Kunstwerk geschaffen wurde. "Nebenbei" hat ein Geshe tibetische Astrologie oder Mo-Orakel gegeben.
Nachdem das Mandala perfekt war, wurde es aufgelöst. Da heißt, das schöne Kunstwerk wurde zusammengeschüttet. Der Sand wurde zum Bach getragen und dort hineingeschüttet.
Ich habe die Organisatorin gefragt, ob ich ein paar Körnchen Sand bekommen kann, weil ich sie gerne in den größeren Fluss gegeben hätte, zu dem der Weg für die Mönche zu weit war... das ging nicht. Das hab ich ein bißchen bedauert - und dann vergessen... Der große Fluss wird schon wissen, dass er gemeint war, da braucht er doch mch nicht dafür.
Obwohl das Sand-Mandala als solches nicht das große berührende spirituelle Erleben in mir hervorgerufen hat, waren die Ereignisse drum herum, das Mo-Orakel und die Geschehnisse um die Sonnenfinsternis herum für mich von Bedeutung. Vielleicht hatten sie was mit dem Sandmandala zu tun... Das könnte durchaus sein. Danke Asoka, für die Erinnerung.
EMAHO!

"...In der Sphäre des Buddhakörpers sind zornvolle und friedliche Emanationen;
im melodischen Klang der Buddharede sind die zwölf Töne;
mein Geist, alles umarmend ist ohne Hindernis..."
Guru Padmasambhava, Die Geheimlehre Tibets (Kösel)
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Re: Mandala

Beitragvon Ayu » 15. Juni 2015 09:54

Bei uns werden immer massenweise Papiertütchen mit jeweils einem Esslöffel voll Sand an alle Teilnehmer verteilt. Ich habe den Sand in verschiedenen kleinen Fläschchen auf meinem Altar, hab auch was um die halbe Welt per Post verschickt an jemanden, der sehr krank war. Etwas vom Mandala der weißen Tara hab ich in Papier eingeschlagen in meinem Portemonnaie. Vielleicht kann es mir noch jemand auf den Scheitel streuen, falls ich plötzlich sterbe. Oder vielleicht kann ich jemandem im Notfall damit irgendwie helfen...
Meinen Bandmitgliedern hab ich ein paar Körnchen auf den Kopf gebröselt - sie waren skeptisch und beeindruckt gleichzeitig. Der Bassist interessiert sich jetzt sehr für Karma und sowas.

Ich hab ja auch einmal ein Sandmandala selber hergestellt, was interessant und erkenntnisreich war. Sicherlich hab ich es nicht ganz korrekt gemacht und dafür hab ich mich auch gleich bei den Buddhas ausgiebig entschuldigt. Ohne gesammelten Geist und äußerste Konzentration kann man es gar nicht machen, denn mit einem kleinen Fehlgriff oder Missgeschick ist alles zerstört. Andererseits reagiert der Sand als "Farbe" sehr gefällig. Ein angenehmes Material, wenn man sich dran gewöhnt hat. Ich hatte als Werkzeug nur einen Teelöffel und einen feinen Haarpinsel, mit den ich den Sand dan genau dorthin schieben konnte, wo er sein sollte.

Beim Auflösen wurde mir klar: dieser Vorgang ist weder schlimm noch außergewöhnlich. Es ist der natürliche Lauf der Dinge. Und genauso, wie man schon beim Herstellen des Sandmandalas im Hinterkopf hat: dies wird bald zur Gänze aufgelöst sein, genauso kann man sich das für alles und alles klarmachen. Wow. Das war für mich eine erstaunliche Erkenntnis. So simpel.

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Re: Mandala

Beitragvon Ayu » 15. Juni 2015 10:02

Ah, ich hab's gefunden, wo ich mal meine Gedanken dazu aufgeschrieben habe.

Veränderlichkeit

Es gibt Momente, da wird mir klar, was für ein filigraner Balanceakt das Leben im Ganzen ist. Alles hängt zusammen, bedingt sich gegenseitig - NICHTS BLEIBT. Wenn's einem gut geht, ist das Bedenken der Veränderlichkeit sehr gruselig. Wenn's einem schlecht geht, ist es ein Trost.
Warum neigt der menschliche Geist zum Festlegen, wenn es doch völlig falsch ist? Insgeheim oder offen wird festgehalten, festgelegt, Halt gesucht und gefunden und verloren...
Das ist komisch.
Die dahinfließende und sich ständig umwälzende Welt, darf nicht ganz so wahrgenommen werden, wie sie ist, damit die Illusion von Beständigkeit aufrecht erhalten bleiben kann. Der S-Klasse-Mercedes vermittelt den Eindruck von gediegener Sicherheit, während man mit 180 über die Autobahn schwebt. Wenn aber einer von den anderen Fahrern, an denen man scheinbar ruhig vorbeirauscht, einen Fehler beim Überholen machen würde, flöge die persönliche Welt in Fetzen auseinander. Das ist strange.
Sich nun aus Angst vor der bösen Unbeständigkeit im Bett zu verkriechen, Kissen über den Kopf, wäre genau so eine irrationale Reaktion, wie sich selbst sicher zu wähnen und voller Überheblichkeit auf alle anderen herab zu schauen und zu denken: 'Mir kann ja nichts passieren, weil ich Ich bin.'
Die einzig vernünftige Schlussfolgerung ist, sich auf ein distanziertes Betrachten zurückzuziehen, die Welt sich drehen zu lassen und zu gucken, was wie kommt und wie es weitergeht.
Also, ich steige noch in Autos, denn ich bin dort so sicher wie überall: überhaupt nicht. Nichts bleibt.
Zuletzt geändert von Ayu am 15. Juni 2015 10:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Mandala

Beitragvon Sherab Yönten » 15. Juni 2015 10:10

Ayu hat geschrieben:Ich hab ja auch einmal ein Sandmandala selber hergestellt, was interessant und erkenntnisreich war.


Gibt es dafür irgendwo eine Anleitung, Ayu, oder hast Du es "frei nach Schnauze" gemacht ?
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Re: Mandala

Beitragvon Ayu » 15. Juni 2015 10:20

Sherab Yönten hat geschrieben:
Ayu hat geschrieben:Ich hab ja auch einmal ein Sandmandala selber hergestellt, was interessant und erkenntnisreich war.


Gibt es dafür irgendwo eine Anleitung, Ayu, oder hast Du es "frei nach Schnauze" gemacht ?

Nein, es war ein Teil des Avalokiteshvara Fastenrituals (Nyung Ne). Da braucht man ein bestimmtes Mandala für die fünf verschiedenen Buddhas der Lotusfamilie , aber man kann es auch als kleines Häuschen bauen oder ein schon fertig gemaltes hinlegen.
Das ist alles genauestens im Praxisbüchlein beschrieben.

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