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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon voom » 11. Dezember 2014 16:04

asoka hat geschrieben:Die Erleuchtung gibt es nicht meiner Meinung nach.
Sondern hat man diese erreicht muss man diese erstmal erhalten diese Sicht.

Viele Meinen die Erleuchtung ist das Endziel.

Da hast Du recht, viele meinen das und ich kenne diese Wunschvorstellung von mir auch aus der Anfangszeit: dass es irgendwann "klick" macht und "alles ist gut". Aber dann muss man den Begriff auch noch genauer definieren. In der Satsang-Scene gilt man z.B. schon als erleuchtet, wenn man ein erstes Aufblitzen einer Erleuchtungserfahrung hatte. Im Buddhismus ist so eine Erfahrung allenfalls eine Initialzündung, mit der der eigentliche Weg erst beginnt. Dann gibt es aber auch noch eine Ebene, von der man nicht mehr herunterfallen kann, die man als vollkommene Buddhaschaft bezeichnen könnte. Da ist die Sicht stabil und hält sich in einer Art Eigendynamik dauerhaft aufrecht.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon asoka » 11. Dezember 2014 16:34

Könnte man das damit vergleichen mit dem sotāpanna?
Also dem Stromeingetretenden.

Ich meine Weiter das wenn man Erleuchtung erfahren hat erstmal auch das vernetzt sein erkennt der Dinge.

Nimmt man als Beispiel den Krieg und alles was damit zusammen hängt.

Selbst wenn man diesen ablehnt ist man ein Teil desen.
Denn man zahlt Steuern und mit diesen wird so etwas auch finanziert.

Im Grunde kommt es nicht darauf an was man sagt, denkt, fühlt oder man Erleuchtet ist.

Vielmehr kommt es auf das Handeln an.
Ich kann Erleuchtung erfahren, denken, wissen und der gleichen.

Solange ich in diesen Geist nicht handel ist es nichts wert.

Sobald ich etwas werte und unterscheide ist es schon nicht mehr erleuchtetes Bewusstsein.

Daher meine ich Erleuchtung kann jeden Augenblick geschehen aber solange man dann nicht einfach erleuchtet ist der erleuchtung wegen ist man schon wieder nicht erleuchtet.

Man könnte es vielleicht vergleichen mit dem Zazen.
Einfach sitzen.

Erleuchtet und einfach erleuchtet sein.
Ohne Wertung sondern das sehen wie die Dinge sind.
Einfach ohne Anhaftung und Abneigung.

Gruss asoka
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon Turmalin » 11. Dezember 2014 17:02

Es gibt zwei Gefahren meiner Meinung nach: Das eine ist die Faulheit, das andere ist, sich zu verkrampfen beim unbedingt-die-Erleuchtung-erreichen-wollen. Auch hier gibt es diverse Abwege.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon voom » 11. Dezember 2014 18:05

asoka hat geschrieben:Vielmehr kommt es auf das Handeln an.
Ich kann Erleuchtung erfahren, denken, wissen und der gleichen.

Solange ich in diesen Geist nicht handel ist es nichts wert.

Sobald ich etwas werte und unterscheide ist es schon nicht mehr erleuchtetes Bewusstsein.

Ich denke, dass man nicht wirklich erleuchtet sein kann, ohne auch erleuchtet zu handeln. In dem Sinne, dass es sich gegenseitig bedingt: Sicht und Handlung. Ein Buddha kann nicht anders, als "erleuchtet" zu handeln. Völlig mühelos...
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon asoka » 11. Dezember 2014 18:12

Die Meinung vertrete ich nicht.
Wieviele haben eine Ersthelfer Ausbildung und handeln nicht?

Ich denke das Ego stellt nochmal alle Macht auf wenn die Erleuchtung sich einstellt.
Nach dem Motto jetzt ist sie da und nun verwende ich sie zum Selbstzweck.

Daher finde ich Mahayana/Vajrayana mit den jeweiligen Yidams als eine Art Schutz vor dieser Egofalle.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon voom » 11. Dezember 2014 18:23

asoka hat geschrieben:Die Meinung vertrete ich nicht.
Wieviele haben eine Ersthelfer Ausbildung und handeln nicht?

Ich denke das Ego stellt nochmal alle Macht auf wenn die Erleuchtung sich einstellt.
Nach dem Motto jetzt ist sie da und nun verwende ich sie zum Selbstzweck.

Das verstehe ich nicht - was soll das für eine "Erleuchtung" sein? Das scheint mir widersprüchlich...
Aber wie gesagt, man muss es erstmal übereinstimmend definieren, bevor man darüber richtig diskutieren kann. Sonst redet man an einander vorbei.

Man kann ein Aufblitzen einer Erleuchtungserfahrung haben, dann ist man aber im buddhistischen Sinne noch lange nicht erleuchtet. Nichtmal befreit. Dann fängt der Weg erst an. Ich habe z.B. Anfang der 90er nach meiner ersten Guru-Yoga Meditation eine Erleuchtungserfahrung gehabt, ein Aufblitzen eines Einblicks in die Natur der Dinge. Trotzdem würde ich mich auch heute noch lange nicht als "Erleuchtet" bezeichnen.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon asoka » 11. Dezember 2014 18:35

Was ist für dich Erleuchtung?
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon voom » 11. Dezember 2014 18:39

Ich vewende den Begriff eigentlich selbst nicht so sehr, wenn dann in der Bedeutung die dem bei meinen Gesprächspartnern gegeben wird. Ich finde den Begriff schwierig, eben weil ihn jeder anders verwendet. Das Ziel des Buddhismus ist für mich jedenfalls Buddhaschaft. Oder im Dzogchen: der natürliche Zustand. Der Buddhismus hat ja verschiedene Lehrsysteme, wo die Stufen und Ebenen der Erleuchtung definiert und benannt werden - allerdings je nach System auch wieder verschieden.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon asoka » 11. Dezember 2014 18:43

Ok dann verstehe ich das wir nicht gemeinsam auf einen
Grünenzweig kommen. ;-)

Würde nur zu ebigen ping pong führen Erleuchtung hin oder her.

Du hast Recht das Wort gibt einfach zuviel interpretations Spielfläche.

Daher sollten wir es einfach mal so stehen lassen.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon raterZ » 11. Dezember 2014 22:56

naja es gibt arhat-verwirklichung und buddhaschaft (zumind. im mahayana). das sind schon unterschiedliche ziele ^^
außerdem gibt es im zen das satori.
selbst im theravada buddhismus ist übrigens das erkennen der egolosigkeit keine beendigung von samsara. also nur so am rande, wenn jmd. denkt mit der ego-losigkeit hört es auf. das ist nur ein wichtiger abschnitt..
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon voom » 11. Dezember 2014 23:05

Das ist richtig; ich bin allerdings nicht der Auffassung - wie viele Schulen es lehren - dass Pratekya-Buddhaschaft oder Arhat "Sackgassen" sind. Ich denke, dass es immer die Möglichkeit und auch einen Anreiz gibt, noch volle Buddhaschaft zu erlangen und ein neues Buddhafeld zum Nutzen der Wesen zu manifestieren.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon raterZ » 12. Dezember 2014 00:18

arhat als sackgasse? woher will man denn das wissen, sofern man nibbana nicht kennt? das problem ist ja, dass davon noch niemand zurück kam. sozusagen sterben 2.0 :mrgreen: - endlich richtig tot und ewiger frieden :giggle:
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon voom » 12. Dezember 2014 01:46

So gesehen könnte es natürlich doch passieren, dass man den individuellen Bewusstseinsstrom komplett verlöschen lässt, während man durch den Bodhisattva-Weg die Grundlage legt, etwas bestehen zu lassen, das in der Welt wirkt...
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon take care » 12. Dezember 2014 09:41

Schlicht und knapp: 'privatgespräche' zwischen 'Lieblings Gesprächspartnern' wie Voom und rater oder auch mal Tobias und ipek empfinde ich als tendenziell ausgrenzend (Verbundenheit zwischen einzelnen schließt eben nach außen etwas aus) und öfter ins OT führend.

Entwicklungen in der Art hemmen mich persönlich eher im Ausdruck.

Insgesamt bin ich eher im Zweifel, ob ich hier weiter mitschreibe, da es mir nicht gut tut, wenn ich das Gefühl habe mich nicht verständlich machen zu können....und dieser Eindruck verstärkt sich, wenn sich Mitglieder 'an mir vorbei' unterhalten.

Da du etwas erfahren wolltest, Tobias, hier mein Feedback zum Forum derzeit.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon asoka » 12. Dezember 2014 10:58

Da muss ich dir zustimmen es fällt schon sehr auf.

Aber nun bin ich auch da :-)
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon voom » 12. Dezember 2014 11:14

Das finde ich schade, wenn dieser Eindruck entsteht.

Aber dem kann man eigentlich am besten entgegenwirken, indem man sich mehr einbringt! Ich denke dass der Eindruck v.a. deswegen aufkommt, weil im Forum ansonsten nicht so viel los ist. Hier wird niemand an seinem Ausdruck gehindert! (Solange dieser respektvoll ist...)

Dass Diskussionen ins OT abdriften hat auch damit zu tun, dass das Forum so klein ist - wenn es nicht viele Beiträge On Topic gibt, driftet es schon mal ab. Dem gegenüber stünde eine Überregulierung der Threads, die Diskussionen auch unangenehm abbrechen kann.

Also hiermit meine Bitte an alle, die sich vielleicht nicht trauen, mehr zu schreiben: einfach mitmachen und einbringen, dann geht es automatisch mehr in die Breite...

Insgesamt bin ich eher im Zweifel, ob ich hier weiter mitschreibe, da es mir nicht gut tut, wenn ich das Gefühl habe mich nicht verständlich machen zu können....und dieser Eindruck verstärkt sich, wenn sich Mitglieder 'an mir vorbei' unterhalten.

Wo hast Du Dich denn nicht verständlich machen können und wo haben wir uns an Dir vorbei unterhalten? (Vllt. per PN, ich möchte einfach schauen, was Du konkret meinst und ggfls. meine Beiträge und die Moderation entsprechend anpassen, um derartige Eindrücke zu vermeiden...)
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon take care » 12. Dezember 2014 12:03

asoka hat geschrieben:Aber nun bin ich auch da :-)


8-)
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon take care » 12. Dezember 2014 12:10

@voom, mir geht es eben im Nachhinein öfter nicht richtig gut damit, wenn ich mich hier einbringe. Das ist im RL inzwischen anders. Hier im Forum 'leide' ich mehr an den Prozessen: in oder out ... werde 'ich' verstanden, gesehen? Geht man über mich hinweg? Je persönlicher es wird, desto empfindlicher bin ich auch.
Das ist sicher nicht jedermanns Thema hier, aber halt meins seit einiger Zeit. :|
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon voom » 12. Dezember 2014 12:16

take care hat geschrieben:@voom, mir geht es eben im Nachhinein öfter nicht richtig gut damit, wenn ich mich hier einbringe. Das ist im RL inzwischen anders. Hier im Forum 'leide' ich mehr an den Prozessen: in oder out ... werde 'ich' verstanden, gesehen? Geht man über mich hinweg? Je persönlicher es wird, desto empfindlicher bin ich auch.
Das ist sicher nicht jedermanns Thema hier, aber halt meins seit einiger Zeit. :|

Ich verstehe, das ist natürlich ein bischen was Anderes, als das was Du oben geschrieben hast: "Je persönlicher es wird, desto empfindlicher bin ich auch". Das verstehe ich; aber ich finde das beinhaltet auch eine Chance, sich diese Abhängigkeit von den (scheinbaren) Beurteilungen durch andere anzuschauen und evtl. aufzulösen.

Bei mir ist es so, dass ich generell recht unempfindlich bin in Bezug auf sowas, aber z.B. innerhalb der Familie reagiere ich schon wieder ganz anders und wünsche mir auch, mehr verstanden zu werden. Wobei ich sagen muss, dass es auch da heute schon anders ist als noch vor ein paar Jahren.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon take care » 12. Dezember 2014 12:35

Du, das ist mir schon klar :wave:



Wie es sein könnte oder sollte etc. ...


Es war eine Zustandsbeschreibung die man ja auch mal so lassen kann, ohne dran rum zu machen?!


Edit: es geht auch nicht um etwas anderes, als im ersten posting. Das stimmt nicht.
Es war die persönliche Sicht auf das Forum gefragt. Dies Forum ist etwas besonderes und ermutigt mich, persönliche Einblicke zu geben. Zugleich führt das bei auch zu einer höheren Verletzlichkeit, die ich zum Beispiel spüre, wenn sich einzelne 'eng' präsentieren, weil damit andere ausgegrenzt werden. ...
Dies ist wieder eine persönliche Aussage gewesen (wie gewünscht), aber sie wird hinterfragt, soll belegt werden oder ist etwas, das schnell zu überwinden wäre.

So gesehen kein Wunder, wenn ich verletzlich bin :mrgreen:
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon raterZ » 12. Dezember 2014 13:21

asoka hat geschrieben:Da muss ich dir zustimmen es fällt schon sehr auf.

Aber nun bin ich auch da :-)


du bist witzig - hast ja angefangen mit der frage nach erleuchtung :giggle:

@voom: deshalb ist mahayana buddhismus ja auch häresie. man könnte auch sagen: teuflisch! ich bin mir deshalb manchmal nicht so sicher, ob es deshalb nicht doch 2 buddhismen gibt. der eine führt wirklich raus, der andere eben nicht, verbessert nur die spielbedingungen. das ist genau so, wie mara arbeitet: er lässt einen aus den hühnerkäfig, aber packt einen nur in einen besseren - mit mehr komfort und so :mrgreen:

auf der anderen seite kann man wirklich den wesen hier auch helfen - so ist es ja nicht. :eh:

btw: man kann in einem thread auch mehrere diskussionen gleichzeitig führen. solange nicht zu viele teilnehmer daran dann beteiligt sind, ist es übersichtlich. wer sich nicht beteiligen will, muss ja nicht alles lesen!
aber für jeden kurzen meinungsaustausch zu zwei/dritt lohnt sichs kein thread aufzumachen.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon voom » 12. Dezember 2014 13:48

take care hat geschrieben:Es war eine Zustandsbeschreibung die man ja auch mal so lassen kann, ohne dran rum zu machen?!

Wenn Du das willst, so würde es helfen, dazu zu schreiben, dass Du bitte keine derartigen Reaktionen wünschst. Ansonsten ist es in einem Diskussionsforum wohl normal, dass Beiträge eben auch diskutiert werden.

Es war die persönliche Sicht auf das Forum gefragt. Dies Forum ist etwas besonderes und ermutigt mich, persönliche Einblicke zu geben. Zugleich führt das bei auch zu einer höheren Verletzlichkeit,

Es gibt ja im Mitgliederbereich extra das Forum "Sicherer Raum". Da kann - was auch ein symbolischer Fingerzeig ist - auch nicht mit Punkten bewertet werden. Für sensible Themen wäre das der richtige Rahmen, und man kann als Themenstarter genau definieren (aussprechen!) welche Art von Reaktion man wünscht oder nicht wünscht.

die ich zum Beispiel spüre, wenn sich einzelne 'eng' präsentieren, weil damit andere ausgegrenzt werden. ...

Ich glaube mir ist noch nicht klar, was Du damit meinst. Gerade die von Dir genannten (mich eingeschlossen) erlebe ich als "offen in alle Richtungen"...

So gesehen kein Wunder, wenn ich verletzlich bin :mrgreen:

Du kannst auch ruhig mit Deinen Beiträgen aus diesem Thread in den Sicheren Raum gehen und sie dort schreiben. Das wurde teilweise von anderen auch schon gemacht, wenn ihnen Sachen zu persönlich wurden... Nutze die Möglichkeiten - und Du kannst Dich ruhig auch per PN beschweren, wenn Dich etwas stört. Ich kann leider nicht Hellsehen, und jeder ist woanders empfindlich... :)
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Beitragvon voom » 12. Dezember 2014 13:53

raterZ hat geschrieben:@voom: deshalb ist mahayana buddhismus ja auch häresie. man könnte auch sagen: teuflisch! ich bin mir deshalb manchmal nicht so sicher, ob es deshalb nicht doch 2 buddhismen gibt. der eine führt wirklich raus, der andere eben nicht, verbessert nur die spielbedingungen. das ist genau so, wie mara arbeitet: er lässt einen aus den hühnerkäfig, aber packt einen nur in einen besseren - mit mehr komfort und so :mrgreen:

Na ich weiss nicht, das sehe ich nicht so. Mahayana und speziell Vajrayana ist doch sehr klar auf vollkommene Buddhaschaft ausgerichtet, mündet in dedizierten Erleuchtungslehren wie Mahamudra und Dzogchen - und ist sehr klar in Bezug darauf, dass Tantra eben vor allem Psychologie und Ritualmagie ist, aber nur mit Bodhicitta praktiziert werden sollte, wenn es noch zum Buddhismus zählen soll.

raterZ hat geschrieben:btw: man kann in einem thread auch mehrere diskussionen gleichzeitig führen. solange nicht zu viele teilnehmer daran dann beteiligt sind, ist es übersichtlich. wer sich nicht beteiligen will, muss ja nicht alles lesen!
aber für jeden kurzen meinungsaustausch zu zwei/dritt lohnt sichs kein thread aufzumachen.

Da stimme ich Dir zu, genau deswegen will ich das auch nicht übermoderieren. Aber wir können uns ja einigen, dass bestimmte Foren eben besondere Regeln haben und wir uns im Sicheren Raum bemühen, die (ausdrücklichen) Wünsche des jeweiligen Themenstarters zu berücksichtigen.
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Beitragvon Turmalin » 12. Dezember 2014 13:55

take care hat geschrieben:Schlicht und knapp: 'privatgespräche' zwischen 'Lieblings Gesprächspartnern' wie Voom und rater oder auch mal Tobias und ipek empfinde ich als tendenziell ausgrenzend (Verbundenheit zwischen einzelnen schließt eben nach außen etwas aus) und öfter ins OT führend.

Entwicklungen in der Art hemmen mich persönlich eher im Ausdruck.

Insgesamt bin ich eher im Zweifel, ob ich hier weiter mitschreibe, da es mir nicht gut tut, wenn ich das Gefühl habe mich nicht verständlich machen zu können....und dieser Eindruck verstärkt sich, wenn sich Mitglieder 'an mir vorbei' unterhalten.

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geht mir ganz genauso, take care. Mein letzter Kommentar hier z. B. in dem Thread wurde komplett ignoriert. Ich bin hier nur interessant als Fragestellerin. Für mich ist aber das kein Grund, hier nicht weiter zu schreiben.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon Lung » 12. Dezember 2014 14:02

take care hat geschrieben:Schlicht und knapp: 'privatgespräche' zwischen 'Lieblings Gesprächspartnern' wie Voom und rater oder auch mal Tobias und ipek empfinde ich als tendenziell ausgrenzend (Verbundenheit zwischen einzelnen schließt eben nach außen etwas aus) und öfter ins OT führend.

Entwicklungen in der Art hemmen mich persönlich eher im Ausdruck.

Insgesamt bin ich eher im Zweifel, ob ich hier weiter mitschreibe, da es mir nicht gut tut, wenn ich das Gefühl habe mich nicht verständlich machen zu können....und dieser Eindruck verstärkt sich, wenn sich Mitglieder 'an mir vorbei' unterhalten.

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Geht mir auch so. zum beispiel haben sich voom und raterZ in den thread "Persönliche Projekte / buddhistische Fragestellungen" über reiki unterhalten. ich wollte gerne mitreden, weil mich das thema auch interessiert, aber keiner von den beiden ist auf meinen beitrag eingegangen :(
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