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meine persönliche Sichtweise auf das Forum

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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon Turmalin » 13. Dezember 2014 21:53

das klingt ja mal wieder sehr schön, wie vieles, was von dir kommt. Ich bin aber immer sehr vorsichtig mit der Beurteilung der Situation. Wenn hier jetzt ein Mensch beteiligt war, für den die letzte Debatte nicht gut ausgegangen ist, dann ist das nicht grade ein Zeichen, dass alles wunderbar ist. Trotzdem kann es sein, dass es nichts mit dir, oder uns zu tun hat. Es war ja neulich auch mal jemand da, der sich dann verabschiedet hat. Auch das kann ja sein. Es war mir nur aufgefallen wie gesagt, dass take care etwas angesprochen hat, was ich auch manchmal denke. Was dann auch wieder nicht heißt, dass die Meinung wahr sein muss, weil sie in zwei Menschen auftaucht. Aber es kann sein. Hätte sein können, ich fühle mich eigentlich recht friedlich, also in mir ist jetzt kein Problem-Gefühl.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon voom » 13. Dezember 2014 22:12

Ich bin immer noch offen dafür, etwas zu verändern, wenn mir nachvollziehbar gezeigt wird, dass es ein Problem gibt, das lösbar ist. Es kann aber z.B. nicht sein, dass ich mich kleiner machen muss, damit andere sich so auf Augenhöhe empfinden, wie ich sie empfinde.

Wenn es einen Bedarf gibt, sich auch mit "leiseren Tönen" auszutauschen, Dinge mitzuteilen, die nicht in einer ansonsten im Forum üblichen Weise kommentiert werden sollen, dann muss das zusätzlich möglich sein, nicht statt dessen.

Ich denke ja, dass das Forum "Sicherer Raum" dafür eine geeignete Plattform ist, in der ohnehin schon besondere Regeln gelten, und wo jeder in einem sehr hohen Maße die Hoheit über den eigenen Thread hat. Wenn das nicht reicht, dann bin ich offen für Vorschlage, wie man einen Rahmen schaffen kann, um dem Bedürfnis entgegen zu kommen.

Ich wäre sogar bereit, entgegen meiner eigentlichen Sichtweise, ein Unter-Forum einzurichten wo Frauen unter sich sein können. Gibt’s in der Sauna ja auch ;) Wenn das denn hilft.

Das einzige Problem, das ich hier wirklich habe, ist nicht was jemand geschrieben hat, sondern das Verlangen, es in einem öffentlichen Forum unkommentiert stehen zu lassen.

Und nochmal: unkommentierte Befindlichkeitsäußerung - auch das braucht den richtigen Rahmen, und eine passende Form (ohne namentliche oder implizite Kritik an anderen konkreten Personen) - wenn man es an einem öffentlichen Ort tun will. Mehr verlange ich nicht. Ob ich das genauso sehe, was da kritisiert wird, spielt überhaupt keine Rolle. Ich weiss, dass Gefühle oft so sind, dass sie eben für einen selbst wahr sind, einfach weil sie da sind. Das kann man nicht von Aussen wegreden, sich höchstens selbst von der Seele reden (aber sich dafür den richtigen Rahmen suchen oder schaffen), oder aussitzen und im Rückblick das Ergebnis mitteilen (das tue ich dann meist).
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon Turmalin » 14. Dezember 2014 12:32

also take care, ich muss ehrlich sagen, ich spüre eine gute Energie von Voom. Ist eigentlich immer so, wenn ich das Thema anfange: " Wieso musst du immer recht haben"..usw. Ich spüre nie, dass er sauer wäre oder einen Kampf machen würde, einer gegen den anderen oder so.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon asoka » 26. Dezember 2014 14:07

Hallo zusammen

Wie alles im Wandel ist so verändert sich auch immer wieder mal die Sicht.

Meine Sicht ist im Moment das dieses Forum ein sehr fruchtbarer Boden ist.

Der Austausch auch wenn ab und an mal etwas gestichelt wird ist sehr respektvoll und tolerant.

Es wird niemanden eine Sichtweise aufgedrückt sondern jede bekommt den Raum den sie verdient.

Meine Erfahrung ist auch das einige sehr hilfsbereit sind neben dem Forum geschehen.

Wenn ich mir die Vertreter der verschiedenen Traditionen hier ansehe und das miteinander errinert mich das ganze an den Rime gedanken des Vajrayana.

Denke hier ist das Potenzial das eine ausgewogene und heillvolle Cyber-Sangha entstehen könnte.

Das ist meine Sicht zurzeit.

Gruss asoka
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon Tobias » 26. Dezember 2014 18:29

Danke für die Rückmeldung.

Soetwas wie Rime war auch mein Ziel. eigentlich bin ich auch ein Vertreter von transreligiösen Gedanken. Außerdem schließt der Begriff Rime meines Wissens nur tibetische Schulen ein. Auch muss ich sagen dass ich gerne mehr User bzw. User aus unterschiedlichen Traditionen hier hätte, einen Sakya-Buddhisten haben wir hier nicht. Auch könnte es mehr Zennies und Theravadins hier geben.

Naja man kann nicht alles haben.

Liebe Grüße
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon voom » 26. Dezember 2014 22:00

und es kann alles noch kommen
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon raterZ » 27. Dezember 2014 21:21

offenheit gegenüber anderen richtungen scheint es tatsächlich wohl vermehrt aus dem vajrayana zu geben? das liegt aber vielleicht daran, dass vajrayana alle buddhistischen strömungen mit einschließt (hab sogar letztens gelesen, dass chan die tibetischen mahamudra/dzogchen lehren wesentlich beeinflusst haben soll.. )
anders herum ist es für ein theravadin schwer verständlich, was bspw. yidam-praxis noch mit buddhismus zu tun hat. und zennis tun sich auch schwer die ähnlichkeit zwischen den systemen zu erkennen, anstatt ihrer unbedeutenden unterschiede.
- meine Aussagen bezüglich des Vajrayanas beziehen sich größtenteils auf eigene Erfahrung -
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon asoka » 27. Dezember 2014 23:30

Da weil sagt alles geht vom Geist aus alles schon aus.
Aus dieser Erkenntnis kommen die Yidams meiner Meinung.
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon Ipek » 28. Dezember 2014 01:46

voom hat geschrieben:und es kann alles noch kommen


Na hier kams schon mal :)

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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon Samten » 28. Dezember 2014 12:49

Ball POMPÖÖS...?
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Re: meine persönliche Sichtweise auf das Forum

Beitragvon Ipek » 28. Dezember 2014 15:40

:wave: Würde sagen, die Japaner wählen einen repräsentativen Ort aus, wo die Halle auch groß genug ist für die Schaar der Gäste. Und sie sind ja höflich und stellen sich auf die Gepflogenheiten ihrer Gäste ein und bei den Theravadas gehören bei offiziellen Anlässen auch Schirmchen dazu. Es gab jetzt auch in China ein zweites Treffen von Vertretern aller Linien.
Von der 27. Generalkonferenz des WFB in China im Oktober finde ich keine Bilder. Es geht aber bei all diesen Geschichten um den Dialog und die Überwindung von Differenzen, um den Konsens in den wesentlichen Dingen.
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