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Nach dem Tod für einen Baum Nahrung sein

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Nach dem Tod für einen Baum Nahrung sein

Beitragvon Turmalin » 25. September 2015 17:05


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dann gibt es keine Friedhöfe mit Steinen mehr sondern mit Bäumen. Da können dann auch die Bienen essen.
"Gehen wir voller Pessimismus an eine Sache heran,
werden wir gar nichts erreichen."
Dalai Lama

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Re: Nach dem Tod für einen Baum Nahrung sein

Beitragvon voom » 25. September 2015 17:59

"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

(Dilgo Khyentse Rinpoche)
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Re: Nach dem Tod für einen Baum Nahrung sein

Beitragvon Ayu » 25. September 2015 19:31

Deutsche Friedhöfe sind eh schöne Biotope. Ob mit oder ohne Steine. :)
Ich hab ja "Friedhofsgärtner" gelernt und festgestellt, auf einem normalen schönen alten Friedhof ist echt was los: wir hatten sogar Rehe als regelmäßige Besucher und einmal hab ich eine Schlange gestört. Eine Blindschleiche, aber immerhin.
Aber die Asche einfach unter einen Baum zu streuen, würde mir als Bestattung auch am Besten gefallen.
Nahrung für Bäume ist man sowieso, weil ja alles in Kreisläufe eingeht. Es sei denn, es gäbe keine Bäume...

Mögen alle Wesen die Ursachen des Glücks realisieren.
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Re: Nach dem Tod für einen Baum Nahrung sein

Beitragvon Sister Kinky » 25. September 2015 19:34

Ayu hat geschrieben:Aber die Asche einfach unter einen Baum zu streuen, würde mir als Bestattung auch am Besten gefallen.


Ja, da wäre ich auch dabei! Also...äh...in vielen, vielen Jahren dann irgendwann einmal. :squint:
Alle Religionen und alle Heiligen Schriften bergen ein Gewaltpotenzial. Deshalb brauchen wir eine säkulare Ethik jenseits aller Religionen.
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Re: Nach dem Tod für einen Baum Nahrung sein

Beitragvon Klara » 1. Oktober 2015 11:54

Ayu hat geschrieben:Deutsche Friedhöfe sind eh schöne Biotope. Ob mit oder ohne Steine. :)
Ich hab ja "Friedhofsgärtner" gelernt und festgestellt, auf einem normalen schönen alten Friedhof ist echt was los: wir hatten sogar Rehe als regelmäßige Besucher und einmal hab ich eine Schlange gestört. Eine Blindschleiche, aber immerhin.
Aber die Asche einfach unter einen Baum zu streuen, würde mir als Bestattung auch am Besten gefallen.
Nahrung für Bäume ist man sowieso, weil ja alles in Kreisläufe eingeht. Es sei denn, es gäbe keine Bäume...


Wir haben hier vor Ort einen wunderschönen alten Friedhof mit einem
überwältigenden Baumbestand. Den gehen sogar die Touris besuchen
und kriegen sich nich mehr ein.

Ich bestehe auf der traditionellen Bestattung und möchte in das bescheidene
Grab meiner Eltern. Alles schon geregelt und irgendwie bin ich froh, daß
meine Gebeine dort verrotten. Hilft meinen Kindern bei der Trauerarbeit,
mich dort am End "besuchen" zu können. . .

LG, Klara
Es kursiert das Gerücht, ich hätte Gott gefunden. Ich denke, das ist unwahrscheinlich, weil ich genug Schwierigkeiten habe, meine Schlüssel zu finden; und es gibt empirische Beweise, dass diese existieren."
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Re: Nach dem Tod für einen Baum Nahrung sein

Beitragvon sunretam » 12. November 2015 18:33

Meine Mutter und ich haben bereits vor einigen Jahren eine große Buche im Friedwald für 99 Jahre gepachtet.
Meiner Mutter gefiel es ganz besonders, dass ein bronzezeitlicher Grabhügel genau daneben steht. Da stellt sie sich vor, dass sie den alten Germanen ganz nahe ist.

LG - s.
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