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Richtungsweisende Träume

Luzides Träumen; Klarträume aus buddhistischer Sicht

Richtungsweisende Träume

Beitragvon Ayu » 28. Juli 2014 16:12

Bitte habt Nachsicht - ich kenne mich mit luzidem Träumen überhaupt nicht aus, und was ich davon mitbekommen habe, klingt mir anstrengend. :eh: Also, ich will es zur Zeit gar nicht unbedingt lernen.
Aber ich hab eine Frage, etwas das mich beschäftigt, und vermute, vielleicht fällt jemandem hier etwas dazu ein.
Seit einiger Zeit hab ich regelmäßig direkt vor dem Aufwachen so ganz kurze Traumsequenzen, die mir was zu sagen haben. Ich deute dann die einzelnen Symbole und den Gesamtzusammenhang, und das Ergebnis daraus ist mir dann sehr lehrreich. :idea: Es sind Hinweise, etwas nicht zu tun, oder auch Trost über etwas nicht zu sehr betrübt zu sein. So in der Art. Es ist recht gut, darauf zu achten, was da im Traum "gesagt" wurde.
Heute hatte ich einen ganz kurzen Traum, der war etwas gruselig, ging aber gut aus. Ich konnte die Situation lösen. Was nur komisch war, der Traum wirkte so echt, so klar, als ob es gerade eben tatsächlich passiert sei. Dadurch beschäftigt mich dieser Traum schon den ganzen Tag. Er weist auf etwas Problematisches hin und ich hab das Gefühl, ich hätte es noch nicht ganz verstanden...
Nun ist meine Frage: Ob es wohl etwas zu bedeuten hat, dass sich der Traum so überaus real angefühlt hat? Soll das heißen, es ist wichtig? Oder evtl. sogar "real"?

Wenn niemand was damit anfangen kann, macht Euch nichts draus. Es war nur mal ein Versuch. ;) Ich werde die Nuss schon knacken.

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Re: Richtungsweisende Träume

Beitragvon Turmalin » 28. Juli 2014 16:28

Bei mir geht gar nichts ohne solcher Art Träume. Ich richte mich danach im Leben und es zeigt sich eigentlich immer, dass der Rat gut war. Was sinnvoll ist zu tun, und was nicht, so in der Art. Oder ich träume, wie es anderen geht, mit denen ich zu tun habe. In letzter Zeit stimmte das eigentlich immer. Ich erspare mir viele " Umwege" im Leben dadurch.
Ich denke, dass es normal ist bei buddhistischen Frauen, ist wohl bei Tibeterinnen auch nicht anders.

Auch Namkay Norbu sagt in einem Film: Wenn ich ein Problem habe, dann träume ich die Lösung. Der Film heißt: My Reinkarnation. Im Zentrum des Film steht eigentlich der Sohn von Namkay Norbu Rinpoche und in seinem Prozess geht es auch zentral um einen Traum. Er glaubt die ganze Zeit, der Platz, den er im Traum sieht, sei eine Szene aus seinem früheren Leben in Tibet. ( Die Familie lebt in Europa). Dann geht der Sohn nach Tibet und er bekommt mitgeteilt, dass der bestimmte Stein, den er im Traum immer an dem Platz sah, dort erst kürzlich hingestellt wurde. ( Es ist ein " Stein - Kunstwerk" ) Er sagt, er erkannte, dass der Film seine Zukunft gezeigt hat. Dass es nämlich richtig ist für ihn, nach Tibet zu reisen. Er wurde dort erwartet, da er als Reinkarnation eines Meisters gilt. Der Sohn hat dann die Rolle, ein tibetischer " Tulku" zu sein, angenommen. Namkay Norbus Sohn vertritt heutzutage in der Welt das geistige Erbe Namkai Norbus. Es hat ihm aber nicht gereicht, zu tun, was sein Vater von ihm will. Seine Träume haben es ihm gesagt.
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Re: Richtungsweisende Träume

Beitragvon Tobias » 28. Juli 2014 17:57

Hallo,
besonders klare bzw. real wirkende Träume habe ich auch manchmal.

Im klassischen Traumyoga nach Tenzin Wangyal wird daruaf soweit ich weiß nicht eingegangen. Ich habe bei mir selbst gemerkt, dass diese Träume besonders gut sind um Luzidität zu entwickeln. Aber auch ohne daraus einen Klartraum zu machen können sie nützlich sein.

Sie eigene sich um eigene Grenzen oder Konflikte zu erkennen und diese Traum zu bearbeiten. Was übrig bleibt ist ein sehr klares Gefühl was sich über den ganzen Tag zieht


Was du beschreibst könnte auf der anderen Seite auch auf sogenannte hypnagoge Bilder hindeuten. Diese Phänomene treten entweder in der Phase kurz vor dem Einschlafen bzw in der Phase kurz vor dem Aufwachen auf. Im Rahmen des -Traumyoga kenne ich dieses Phänomen nicht. Ich persönlich setze wie Tenzin Wangyal einschlafen Traum und Aufwachen mit den Bardos gleich.(bzw. diese Phasen dienen als Bardo-Übungen) Die Phase Zwischen einschlafen und Traum entspricht hier dem Bardo Darmata. und die Phase die du beschreibst wären die letzten Reste des Bardo des Werdens bevor das bewusstsein in den Mutterschoß eintritt. Spirituell eine interessante Phase die allerdings in den Bardo-Belehrungen nicht so genau beschrieben wird

Sogyal Rinpoche schreibt zu diesem Moment

Alle Materie ist mein eigener Geist, und dieser Geist ist Leere, nicht entstanden, unbehindert. So
denkend halte deinen Geist natürlich und rein - so, wie er ist, unabhängig in seiner eigenen Natur,
wie in Wasser gegossenes Wasser, gelassen, offen und entspannt. Indem du ihn natürlich und
gelöst ruhen lässt, kannst du sicher sein, dass du den Eintritt in den Schoss aller Lebewesen
verschließt


Es ist sehr selten dass man sowas in diesem Leben üben kann.

Liebe Grüße
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Re: Richtungsweisende Träume

Beitragvon Samten » 28. Juli 2014 19:15

Ayu, träume die ein Starkes realitäts gefühl beinhalten sollten als wichtig erkannt werden,in allen Nativ-kulturen waren "große Träume" überaus wichtig....
wenn's dich umfassender Interessiert hätt' ich nen Buchtipp:
Aniela Jaffe
Träume, Gedanken, Erinnerungen vo C.G. Jung
Er hat wirklich die "mystische Bedeutung" von Träumen "wiederentdeckt" und ging viel weiter als Siggi, mit dem er ja damals zusammenarbeitete....
Träume sind wahrlich mehr als Schäume, wie "man" uns immer wahrmachen wollte.
"mögen die Früchte meiner Meditation zum Wohl aller fühlenden Wesen sein"
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Re: Richtungsweisende Träume

Beitragvon voom » 1. August 2014 08:13

Jung ist sicher eine gute Quelle zum Verständnis von Symbolen und Archetypen, die in Träumen auftauchen können! Er hat sich auch mit dem I Ging als Orakel beschäftigt usw.

Wenn diese Träume - gerade zu dem Zeitpunkt - so deutlich wegweisend auftreten, dann vermischt sich sicherlich die Erfahrung dieser speziellen Zeit - eben z.B. hypnagoge Zustände - mit einer spirituellen Ebene, die als Botschaft und Hinweis der Buddhas oder von Gottheiten gesehen werden können.

Ich suche nicht aktiv nach solchen Träumen, aber kenne sie sehr gut und es waren sehr viele prophetische Träume dabei. Meist geht es nicht darum, etwas bestimmtes zu "machen" sondern erstmal schlichtweg um die Ein-Sicht in etwas. Es ist ratsam, aus meiner Sicht, solche EInsichten erstmal stehen zu lassen, bis die Situation von selbst kommt. Oft ist die erste Interpretation unvollständig oder fehlerhaft (geprägt durch eigene Wünsche oder Ängste). Wenn man aber nicht vorschnell vorgeht mit einer Deutung, sondern erstmal nur beobachtet und die Informationen in die Situation später nur als einen Aspekt mit einsortiert, dann kann man mit solchen Träumen sehr gut arbeiten auf einer bedingten Ebene. :)
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
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Re: Richtungsweisende Träume

Beitragvon Ayu » 1. August 2014 08:59

Ach, schön, dass Du wieder da bist, lieber Voom. Gute Gesundheit.

Dieser Traum war so'n Dings, der hing mir den ganzen Tag nach, so dass ich kaum an was anderes denken konnte. Ich schleppte ihn überall mit herum und deutete daran bis nachts. Kurz vor dem Einschlafen fiel mir noch der letzte Aspekt ein, der mir bis dahin noch nicht deutlich geworden war, und ich kam nochmal vom Kopfkissen hoch und schrieb das auf. Dann war er geklärt und in der Tat sehr wichtig. Es war sozusagen eine Erläuterung, warum ich eine bestimmte Entscheidung so getroffen hatte. Eine Bestärkung: "Lass Dich nicht beirren." Und eine Verdeutlichung: "Der andere ist trotzdem nicht schuld."

voom hat geschrieben:Meist geht es nicht darum, etwas bestimmtes zu "machen" sondern erstmal schlichtweg um die Ein-Sicht in etwas. Es ist ratsam, aus meiner Sicht, solche EInsichten erstmal stehen zu lassen, bis die Situation von selbst kommt. Oft ist die erste Interpretation unvollständig oder fehlerhaft (geprägt durch eigene Wünsche oder Ängste). Wenn man aber nicht vorschnell vorgeht mit einer Deutung, sondern erstmal nur beobachtet und die Informationen in die Situation später nur als einen Aspekt mit einsortiert, dann kann man mit solchen Träumen sehr gut arbeiten auf einer bedingten Ebene. :)


Ein sehr wichtiger Hinweis. Genau so ist es.
Meiner Beobachtung nach haben Traumbedeutungen mehrere Ebenen (z.B. profan, emotional und tiefgreifend/spirituell).
Ich wollte mich bei der Deutung zunächst mit der "mittleren Oberfläche" zufrieden geben. Da wäre meine eigene Beteiligung an dem ganzen zu behebenden Missstand schön verschleiert geblieben. Das fühlt sich natürlich sehr angenehm an, hähä, wäre aber für die kommenden ähnlichen Situationen völlig nutzlos gewesen.
Dann bekam ich den Hinweis, dass die Traumsymbole nicht nur eben nicht das Außen verkörpern (sondern Aspekte meiner selbst) - sondern zusätzlich sollte ich dringend den Aspekt von Anatta und Leerheit mit einbeziehen. Dadurch relativierte sich alles und ich konnte es endlich verstehen. Puh. Ist ein schwieriges Thema. Falls mein Geschreibsel hier unverständlich bleibt, bitte ich um Verzeihung. ;)

:namaste: Dieser Thread war mir ein große Hilfe. Ich danke Euch.

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Re: Richtungsweisende Träume

Beitragvon Klara » 26. Mai 2015 12:55

Samten hat geschrieben:Ayu, träume die ein Starkes realitäts gefühl beinhalten sollten als wichtig erkannt werden,in allen Nativ-kulturen waren "große Träume" überaus wichtig....
wenn's dich umfassender Interessiert hätt' ich nen Buchtipp:
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Er hat wirklich die "mystische Bedeutung" von Träumen "wiederentdeckt" und ging viel weiter als Siggi, mit dem er ja damals zusammenarbeitete....
Träume sind wahrlich mehr als Schäume, wie "man" uns immer wahrmachen wollte.


Das ist eine gute Buchempfehlung :thumbup:
Habe ich auch gelesen.

Ganz selten habe ich Klarträume, wegweisende, ja exstatische Erlebnisse .
Visionen gehören die dazu :?:

Leider habe ich aber auch seit meiner Kindheit Alpträume.
Ich wache schreiend - das ist schon kein Schreien mehr -
kann ich gar nicht beschreiben -
auf. :cry:
Furcht, das nackte Entsetzen, die totale Angst, Bewegungs- und Hilflosigkeit PUR.

Das verfolgt mich tagelang ....
ich habe schon zwei Edelsteine unter meinem Kissen,
die Bude ausgeräuchert, ob ich nicht von irgend wat besetzt sein könnte . . .
ich spreche DAS Herzensgebet. :pray:

Der letzte Traum ist monate her, zum Glück - hatte seither keinen mehr.
aber sicher schlägt er irgendwann wieder zu, wer auch immer mir diese
Träume beschert.
Bin ich bzw. mein Unterbewußsein, dieser irrende Geist :?

LG, Klara
Es kursiert das Gerücht, ich hätte Gott gefunden. Ich denke, das ist unwahrscheinlich, weil ich genug Schwierigkeiten habe, meine Schlüssel zu finden; und es gibt empirische Beweise, dass diese existieren."
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Re: Richtungsweisende Träume

Beitragvon Tobias » 26. Mai 2015 13:20

Hi Klara,
vielleicht solltest du mit Traumyoga beginnen?
Klarträume/Luzide Träume sid ein hervorragendes Mittel gegen Alpträume. Außerdem kann Traumyoga ein großer Weg sein für spirituelles Wachstum. Es gibt hier ja auch ein Subforum zum Thema.Du kannst dich hier gerne einlesen Fragen stellen und wir können auch eine kleine Praxisgruppe gründen.

Liebe Grüße
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Re: Richtungsweisende Träume

Beitragvon Klara » 26. Mai 2015 13:35

Tobias hat geschrieben:Hi Klara,
vielleicht solltest du mit Traumyoga beginnen?
Klarträume/Luzide Träume sid ein hervorragendes Mittel gegen Alpträume. Außerdem kann Traumyoga ein großer Weg sein für spirituelles Wachstum. Es gibt hier ja auch ein Subforum zum Thema.Du kannst dich hier gerne einlesen Fragen stellen und wir können auch eine kleine Praxisgruppe gründen.

Liebe Grüße
Tobias


Oh, danke Tobias,
mache ich heute abend mal !
Ich muss jetzt Mittag vorbereiten.


:namaste:
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Re: Richtungsweisende Träume

Beitragvon Ayu » 26. Mai 2015 22:18

Klara hat geschrieben:Leider habe ich aber auch seit meiner Kindheit Alpträume.
Ich wache schreiend - das ist schon kein Schreien mehr -
kann ich gar nicht beschreiben -
auf. :cry:
Furcht, das nackte Entsetzen, die totale Angst, Bewegungs- und Hilflosigkeit PUR.

Das verfolgt mich tagelang ....
ich habe schon zwei Edelsteine unter meinem Kissen,
die Bude ausgeräuchert, ob ich nicht von irgend wat besetzt sein könnte . . .
ich spreche DAS Herzensgebet. :pray:

Der letzte Traum ist monate her, zum Glück - hatte seither keinen mehr.
aber sicher schlägt er irgendwann wieder zu, wer auch immer mir diese
Träume beschert.
Bin ich bzw. mein Unterbewußsein, dieser irrende Geist :?

LG, Klara

Glückwunsch, dass es anscheinend weniger wird.
Das lässt sich sicherlich aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten: dass Karma abgebaut wird, buddhistisch gesehen, oder psychologisch betrachtet, dass Du vielleicht ein unverarbeitetes Trauma aus der Kindheit hast.

Eine Freundin von mir, die Deutschland als Kind in Trümmern gesehen hat (sie ist jetzt über 70), hat vor ein paar Jahren, mit 65 oder so, nochmal eine Psychotherapie mitgemacht wegen eines Traumas.
Sie litt unter körperlichen Beschwerden, die psychosomatisch gewesen sein sollen. Hat ihr gut getan, glaub ich.
Ich würde ja "Dämonenfüttern", aber das muss einem liegen - und es hilft auch nicht gegen alles.

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Re: Richtungsweisende Träume

Beitragvon voom » 26. Mai 2015 22:23

Angstträume kenne ich mein ganzes Leben lang bis vor ein paar Jahren. Ich würde fast behaupten, jede Art von Traum war dabei, von karmischen Angstlösungen bis hin zu "astralen" Angriffen. Interessant ist, die Bilderwelten der Träume genau anzuschauen; gibt es wiederkehrende Motive oder Situationen? Gibt es bestimmte Faktoren im Leben in deren Umfeld die Träume gehäuft auftreten? usw.
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