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Augen beim Meditieren: offen, geschlossen, oder?

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Augen beim Meditieren: offen, geschlossen, oder?

Beitragvon Buddhaghosa » 12. Juli 2015 08:32

Tobias hat geschrieben:also erstmal würde ich empfehlen die augen offen zu halten geschlossene Augen kenne ich eher aus dem Yoga.

Warum assoziierst du geschlossene Augen mit nicht-buddhistischen Praktiken, Tobias? Ziemlich merkwürdiger Ratschlag.

Gruß
Florian
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Re: Was bringt einem die Meditation und wie schnell?

Beitragvon Tobias » 12. Juli 2015 13:16

Buddhaghosa hat geschrieben:
Tobias hat geschrieben:also erstmal würde ich empfehlen die augen offen zu halten geschlossene Augen kenne ich eher aus dem Yoga.

Warum assoziierst du geschlossene Augen mit nicht-buddhistischen Praktiken, Tobias? Ziemlich merkwürdiger Ratschlag.

Gruß
Florian


Hallo Florian,
ich habe etwas gehofft, dass du dazu etwas schreibst:) in den belehrungen die ich zur Meditation kenne werden die Augen immer offen gehalten. Aber das bezieht sich auf Meditationspraktiken aus dem tib buddhismus und aus dem Zen. In diesem Zusammenhang wird ja auch Vipassana gelehrt und da sollen die Augen auch offen bleiben. Du hast ja jetzt indirekt gesagt, das man bei den buddhistischen Praktiken, die du kennst, die Augen auch geschlossen werden können. Vielleicht kannst du das etwas konkretisieren? Dann haben wir alle was davon:)

Übrigens: Wie du ja schon bemerkt hast habe ich zumindest laut deiner Definition sehr wenig Ahnung von Sutra(da du den Lamrim nicht zur Sutra-Ebene zählst). Meine Kenntnisse zum Palikanon beziehen sich fast nur auf den bereich Meditation. Und ich lese ja den Palikanon nicht als Primärquelle sondern beziehe mich auf Sekundärliteratur von Ajahn brahm und selbst dazu fehlte mir bisher die Zeit mir ein gründliches bild zu machen. Tatsächlich erinnere ich mich jetzt dass ich als es um Nimitta ging die Augen geschlossen werden konnten.(kann mich da aber auch irren).

Liebe Grüße
Tobias
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Re: Was bringt einem die Meditation und wie schnell?

Beitragvon Buddhaghosa » 13. Juli 2015 20:07

Natürlich kann man während buddhistischer Meditationen auch die Augen schließen. Als ich in Myanmar war, hat da keiner mit offenen Augen meditiert.

Was mich interessiert, Tobias, ist, ob du auch bei Visualisierungen die Augen offen hast? Und erreichst du mit offenen Augen auch Jhana oder glaubst du, dies ist möglich? Insbesondere die formlosen Vertiefungen (arupa jhana).

Tobias hat geschrieben:Übrigens: Wie du ja schon bemerkt hast habe ich zumindest laut deiner Definition sehr wenig Ahnung von Sutra(da du den Lamrim nicht zur Sutra-Ebene zählst).


Ich kann mich nicht erinnern, gesagt zu haben, dass der Lamrim nicht nur Sutra-Ebene gehört. Was ich gesagt habe, ist, dass die Sutra-Ebene etwas anderes ist als ein Sutra selbst.

Gruß
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Re: Was bringt einem die Meditation und wie schnell?

Beitragvon Karma Pema » 13. Juli 2015 20:32

Namaste

um innere und äußere Wahrheit miteinander zu verbinden empfinde ich es als hilfreich die Augen nicht ganz zu schließen, da die Augen ein Sinn ist, der bei reinem Gewahrsein wichtig ist, aber um alle Sinne gleichzeitig verwenden zu können blende ich die Augen ein wenig ab um die Mitte in allen Sinnen zu finden. Um einen ausgeglichenen Punkt zu finden.

Gute Wünsche,
Karma Pema

Buddhstatuen haben auch nicht die Augen ganz zu
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Re: Was bringt einem die Meditation und wie schnell?

Beitragvon voom » 13. Juli 2015 21:06

Die übliche tibetische Belehrung für tantrische Meditation ist, dass man die Augen halb geöffnet hat, also so wie es Karma Pema beschreibt. Abwandeln kann man es, wenn man dazu neigt, dass der Geist zu aktiv ist, dann sollte man besser die Augen schliessen. Wenn man eher zu Schläfrigkeit neigt, die Augen vielleicht besser ganz aufmachen.

Die Visualisierungen macht man durchaus auch mit halb geöffneten Augen. Das hilft auch, den Bezug zur Welt zu halten und nicht in Traumwelten abzudriften...
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

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Re: Was bringt einem die Meditation und wie schnell?

Beitragvon Buddhaghosa » 13. Juli 2015 21:25

Karma Pema hat geschrieben:um innere und äußere Wahrheit miteinander zu verbinden empfinde ich es als hilfreich die Augen nicht ganz zu schließen, da die Augen ein Sinn ist, der bei reinem Gewahrsein wichtig ist, aber um alle Sinne gleichzeitig verwenden zu können blende ich die Augen ein wenig ab um die Mitte in allen Sinnen zu finden.


Bist du dir bewusst, dass die Körpersinne in den Jhana - sei es nun ab dem 1. oder ab dem 5. Jhana - ruhen? Tiefe Meditation hat nichts damit zu tun, alle Sinne gleichzeitig verwenden zu können.

Gruß
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Re: Was bringt einem die Meditation und wie schnell?

Beitragvon raterZ » 14. Juli 2015 21:34

theravada - eher geschlossene augen
mahayana/zen - eher halboffene augen
tantra/dzogchen - eher komplett offene augen.
- meine Aussagen bezüglich des Vajrayanas beziehen sich größtenteils auf eigene Erfahrung -
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Re: Was bringt einem die Meditation und wie schnell?

Beitragvon asoka » 14. Juli 2015 22:27

Turmalin hat geschrieben:
take care hat geschrieben:Lieber Florian,

mach doch dazu bitte einen eigenen Fred auf, hier fragt ein 18 jähriger 'Anfänger', der nichts mit euren Spitzfindigkeiten zu tun hat.
:kartika:
Erinnert sehr an BL gerade.

die Spitzfindigkeit hat Tobias angefangen. Bzw es war eigentlich eine Kritik daran, mit geschlossenen Augen zu meditieren. Das sei Yoga-Style. Eine ungerechtfertigte Kritik um genau zu sein.


Sehe ich nicht so!

Das eine ist die Sache also ob die Augen geschlossen oder nicht wo Tobias keine Kritik äussert sondern vielmehr aufzeigt was sein Wissensstand hierzu ist.

Und das andere ist ein wiederholter Hinweis von Tobias das nicht einfach etwas in den Raum gestellt werden soll ohne Hand und Fuss.

Kritik oder gar Spitzfindigkeiten sind eher bei mir immer wieder zu finden aber Tobias ist weitgehend neutral und sagt wie es ist.

Und gerade als Anfänger ist es doch gut nicht nur aus der Vajrayanaecke Feedback zu bekommen.

Denke voom hat er sehr gut dargelegt!

Und meine persönliche Meinung ist aus meiner Erfahrung das der Wechsel zwischen geschlossen und offen auch sehr gut funktioniert.

Ist mein Geist zu aufgewühlt schliesse ich die Augen.
Kommt er zur Ruhe öffne ich diese halb.

Immet dieser Hick Hack.... :dualitaet:
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Re: Was bringt einem die Meditation und wie schnell?

Beitragvon Tobias » 15. Juli 2015 08:33

@ all
asoka hat meinen standpunkt gut zusammengefasst.
ich gebe meinen Wissenstand wieder Florian hat das ergänzt bzw. mir wiedersprochen. Das ist ok. Ich habe nur ausgedrückt dass ich persönlich die geschlossenen Augen aus dem Hindu-Yoga kenne. Mir hier spitzwindigkeit zu unterstellen ist falsch.Wenn ihr etwas ergänzen oder kritisieren wollt könnt ihr das tun. So sehe ich auch die beiträge von Florian oder raterZ
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Re: Was bringt einem die Meditation und wie schnell?

Beitragvon Turmalin » 15. Juli 2015 16:39

voom hat geschrieben:
Tatsächlich ist es doch ein entscheidender Unterschied zwischen Theravada und Tantra der sich hier zeigt: im Tantra bezieht man alles in die Meditation mit ein, die Welt, die Sinne, die Emotionen usw. In den meisten Visualisierungen aktiviert man sogar bewusst viele Sinne und integriert sie in die erleuchtete Wahrnehmung: die Stimme, das innere und äußere Sehen, das Taktile durch die Mala usw.

Die Versenkungsstufen (Jhanas) im Theravada würde ich gerne ausführlicher Diskutieren, aber eben in einer Form gleichberechtigter Begegnung, nicht als Versuch, richtig und falsch zu definieren!

das verstehe ich nicht. Zwar bezieht man im Tantra alles mit ein, aber das begründet doch nicht, dass man Shamatha mit offenen Augen praktizieren muss, oder? Auch wer Tantra praktiziert, praktiziert doch Shamatha und Vipassana nicht anders, als der Buddha gelehrt hat. Wenn man jetzt die Sache mit den Augen schon auf die Goldwaage legt und auch plausibel begründet wieso als Tantriker offene Augen: Grade dann könnte doch Shamatha von jedem mit geschlossenen Augen praktiziert werden. Oder sieht hier irgendwer Shamatha als tantrische Meditation an?? :shrug:
Was Jhanas sind weiß ich sowieso nicht.
:scratch:
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werden wir gar nichts erreichen."
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Re: Was bringt einem die Meditation und wie schnell?

Beitragvon asoka » 15. Juli 2015 18:05

Turmalin hat geschrieben:
voom hat geschrieben:
Tatsächlich ist es doch ein entscheidender Unterschied zwischen Theravada und Tantra der sich hier zeigt: im Tantra bezieht man alles in die Meditation mit ein, die Welt, die Sinne, die Emotionen usw. In den meisten Visualisierungen aktiviert man sogar bewusst viele Sinne und integriert sie in die erleuchtete Wahrnehmung: die Stimme, das innere und äußere Sehen, das Taktile durch die Mala usw.

Die Versenkungsstufen (Jhanas) im Theravada würde ich gerne ausführlicher Diskutieren, aber eben in einer Form gleichberechtigter Begegnung, nicht als Versuch, richtig und falsch zu definieren!

das verstehe ich nicht. Zwar bezieht man im Tantra alles mit ein, aber das begründet doch nicht, dass man Shamatha mit offenen Augen praktizieren muss, oder? Auch wer Tantra praktiziert, praktiziert doch Shamatha und Vipassana nicht anders, als der Buddha gelehrt hat. Wenn man jetzt die Sache mit den Augen schon auf die Goldwaage legt und auch plausibel begründet wieso als Tantriker offene Augen: Grade dann könnte doch Shamatha von jedem mit geschlossenen Augen praktiziert werden. Oder sieht hier irgendwer Shamatha als tantrische Meditation an?? :shrug:
Was Jhanas sind weiß ich sowieso nicht.
:scratch:


Ich verstehe nicht was das soll.

Voom hat es doch super dargelegt und alle anderen teilten mit was ihre jeweiligen Erfahrungen sind.
Ein richtig und falsch gibt es nicht sonst könnte man gleich diskutieren ob die Manjushri Sadhana der Sakya nun richtiger ist oder der anderen Traditionen.

Einmal schreibst du so und dann wieder im selben Thema so.

Folgt man strikt einer Tradition wird man es so machen wie es dort gelehrt wird.

Aber jede Meditation ist individuell.

Daher kann und sollte das eine das andere nicht ausschliessen.

Warum überall ein Ettiket drauf machen.

Was einen weiterhilft hilft einen weiter.

Was würdest du einen blinden raten???
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Re: Was bringt einem die Meditation und wie schnell?

Beitragvon Sherab Yönten » 16. Juli 2015 12:52

Es hat ja keiner was gegen einen gepflegten Meinungsaustausch. Ich versuche mich aber auch immer in die Situation des Threaderöffners zu versetzen. Ich bin mir nicht sicher ob diese Diskussion (geschlossene Augen, halboffene Augen, offene Augen bei der Meditation) für ihn hilfreich und nützlich war. Vielleicht sagt er ja selbst auch mal was dazu. Wenn ich neu in einem Forum wäre, dann würden mich solche Diskussionen vermutlich eher abschrecken. Das ist aber sicher nicht das was wir wollen, denn schließlich sollte unsere Motivation doch sein, das Interesse von neuen Mitgliedern zu fördern und sie zum Schreiben anzuregen und nicht sie abzuschrecken !

P.S.
Das heißt nun nicht, dass die Diskussion grundsätzlich falsch wäre, nur ist sie hier OFF Topic.
"Im Buddhismus gibt es keinen Punkt. Im Buddhismus gibt es immer ein weil."

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Re: Augen beim Meditieren: offen, geschlossen, oder?

Beitragvon Karma Pema » 16. Juli 2015 22:35

Namaste

Bist du dir bewusst, dass die Körpersinne in den Jhana - sei es nun ab dem 1. oder ab dem 5. Jhana - ruhen? Tiefe Meditation hat nichts damit zu tun, alle Sinne gleichzeitig verwenden zu können.


tiefe Meditation hat etwas damit zu tun nicht von den Sinnesreizen fortgetragen zu werden. Somit hat es sehr wohl etwas damit zu tun alle Sinne gleichzeitig zu verwenden. Wenn du das Diamantsutra liest wirst du sehen was ich meine.
Dort steht, dass eine Rose dadurch in Erscheinung tritt, indem man erkennt was eine Rose nicht ist.

Gute Wünsche,
Karma Pema
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Re: Augen beim Meditieren: offen, geschlossen, oder?

Beitragvon Karma Pema » 17. Juli 2015 13:35

ergänzend zu meinen vorherigen Worten
aus dem Diamantsutra :

"Subhuti, ein Bodhisattva, der noch von Vorstellungen abhängig ist, wenn er sich in Freigebigkeit übt, ist wie jemand, der im Dunkeln umherirrt. Er sieht nichts. Doch ein Bodhisattva, der nicht von Vorstellungen abhängig ist, wenn er sich in Freigebigkeit übt, ist wie jemand, der mit gutem Augenlicht im strahlenden Licht der Sonne einhergeht. Er kann alle Formen und Farben erkennen."

Gute Wünsche,
Karma Pema
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Re: Augen beim Meditieren: offen, geschlossen, oder?

Beitragvon Buddhaghosa » 17. Juli 2015 18:24

Und du glaubst, es geht da wirklich um Augenlicht?

Gruß
Florian
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Re: Augen beim Meditieren: offen, geschlossen, oder?

Beitragvon Karma Pema » 17. Juli 2015 18:45

ja, in diesem Fall schon

:)
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Re: Augen beim Meditieren: offen, geschlossen, oder?

Beitragvon Ayu » 19. Juli 2015 11:47

Ich hab mal gehört, das soll was mit den Energiekanälen zu tun haben irgendwie. Wenn man wenigstens einen Spaltbreit Licht reinlässt, öffnet das irgendwas.
Das ist einer von mehreren Punkten der "korrekten" Haltung, z.B. beschrieben im Lamrim (dem von Tsongkhapa).
Aber: wenn man sich mal so umschaut, wie krumm und schief viele sitzen, dann wird diese Anweisung offensichtlich nicht immer so bierernst genommen. Scheint mir.

Ich denke, das Motto, jeder wie er kann, ist erstmal das Wichtigste.

Mögen alle Wesen die Ursachen des Glücks realisieren.
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Re: Augen beim Meditieren: offen, geschlossen, oder?

Beitragvon Klara » 29. Juli 2015 13:21

Meine Augen sind immer zu,
mit offenen kann ich nicht meditieren,
die fangen mir an zu tränen.

LG Klara
Es kursiert das Gerücht, ich hätte Gott gefunden. Ich denke, das ist unwahrscheinlich, weil ich genug Schwierigkeiten habe, meine Schlüssel zu finden; und es gibt empirische Beweise, dass diese existieren."
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