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Die 6 Paramitas

Buddhismus und buddhistische Praxis in allen Schulen und Richtungen

Die 6 Paramitas

Beitragvon Sherab Yönten » 29. August 2015 13:00

Die 6 Paramitas sind:

Großzügigkeit, sinnvolle gute Lebensführung (Ethik), Geduld, freudige Anstrengung (Tatkraft), Meditation und Weisheit.

Manchmal werden die "4 Unermässlichen" (also: Liebende Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut) auch als Paramita bezeichnet, dann spricht man von 10 Paramitas.

Warum aber ist "Achtsamkeit" (im buddhistischen Sinne, also nicht "nur" MBSR) keine Paramita ?
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Re: Die 6 Paramitas

Beitragvon asoka » 29. August 2015 13:04

Ich könnte mir vorstellen das es die Vorraussetzung ist für die 6 Paramitas.

Weis es jedoch nicht 100%

Gruss asoka
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Re: Die 6 Paramitas

Beitragvon Turmalin » 29. August 2015 13:16

Vielleicht fällt Achtsamkeit unter Meditation? Es ist ja eine Folge der Meditation, dass man in der Nach-Meditation, also im Alltag, mehr Achtsamkeit hat.
Ich kann mir solche Aufzählungen nicht merken, es gibt ja auch noch die 5 oder 10 Silas und den 8 gliedrigen Pfad....
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Re: Die 6 Paramitas

Beitragvon Ayu » 29. August 2015 14:08

Sherab Yönten hat geschrieben:Die 6 Paramitas sind:

Großzügigkeit, sinnvolle gute Lebensführung (Ethik), Geduld, freudige Anstrengung (Tatkraft), Meditation und Weisheit.

Manchmal werden die "4 Unermässlichen" (also: Liebende Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut) auch als Paramita bezeichnet, dann spricht man von 10 Paramitas.

Warum aber ist "Achtsamkeit" (im buddhistischen Sinne, also nicht "nur" MBSR) keine Paramita ?

Ich denke, dass es bei den sechs Paramitas um einen Stufenweg geht. Man praktiziert zwar alle sechs und sie sind ineinander verschachtelt, aber man kann sie auch alle gut einzeln betrachten. Man fängt ja auch zB irgenwo praktisch an: mit dem Geben.
Ich vermute, dass die Achsamkeit sich nicht auf eine Stufe vereinzeln lässt. Aber ich hab keine Ahnung. :) Du kannst Fragen stellen!
Ich nehme an, es liegt einfach am Ansatz. Sie wollten etwas erklären, wo Achtsamkeit vielleicht eh schon völlig selbstverständlich war - so wie das Atmen.

Mögen alle Wesen die Ursachen des Glücks realisieren.
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