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Keimsilben Aussprache

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Keimsilben Aussprache

Beitragvon asoka » 18. November 2015 21:46

Hallo zusammen

Wie wichtig ist eurer Meinung die Aussprache von Keimsilben?
Hängt dies rein damit zusammen mit der Übertragungslinie oder spielt dies auch eine Rolle der Wirkung.

HRIH kenne ich in der Aussprache als Schrih.

Das DHI am Ende vom Mantra von Manjushri dürfte die Einfachste Keimsilbe sein zum Aussprechen.

Beim Hum bzw. Hung ist das für mich so eine Sache gewesen.
Da ich zum Beispiel Vajrasattva in einer Tradition gelehrt bekamm in der die Sanskritform bei Mantren verwendet werden mit dem Argument das es die Form des Ursprungs ist des Mantras und dan aus einer tibetischen Übertragunslinie.

Gruss asoka
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Re: Keimsilben Aussprache

Beitragvon voom » 18. November 2015 21:59

Ich würde sagen mach es so, wie es sich für Dich am besten anfühlt, wenn Du mehrere authentische Übertragungen hast. Der jeweilige Buddha oder Yidam wird schon wissen, dass sie/er gemeint ist.
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Re: Keimsilben Aussprache

Beitragvon asoka » 18. November 2015 22:04

Also eher eine Traditionelle Geschichte und nicht relevant so man kein Traditinalist ist?
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Re: Keimsilben Aussprache

Beitragvon voom » 19. November 2015 00:04

Sanskrit und Tibetisch gelten beide als "heilige" Sprachen. (So wie z.B. auch hebräisch) Insofern sind beides traditionelle Formen.
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Re: Keimsilben Aussprache

Beitragvon asoka » 19. November 2015 08:09

Wie definiert man heilig? :shifty:
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Re: Keimsilben Aussprache

Beitragvon om.a » 19. November 2015 08:55

asoka hat geschrieben:Wie definiert man heilig? :shifty:


meine definition:
aus der Urquelle,
"am anfang war das wort".

zb.
http://www.stimmanalyse-advaita.at/stim ... r-das-wort
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Re: Keimsilben Aussprache

Beitragvon asoka » 19. November 2015 11:19

Ah Danke Oma.

Verstehe ich das richtig es geht vielmehr darum wie eine solche Silbe durch uns schwingt in der Aussprache als viel weniger darum eine Schwingung nach zu machen die jemand vorgibt?
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Re: Keimsilben Aussprache

Beitragvon om.a » 19. November 2015 13:38

asoka hat geschrieben:Ah Danke Oma.

Verstehe ich das richtig es geht vielmehr darum wie eine solche Silbe durch uns schwingt in der Aussprache als viel weniger darum eine Schwingung nach zu machen die jemand vorgibt?


ja, so kann man es als dem bewußtseinsprozeß dienlich sehen.
weiterführend sehe ich die silben
a, verschiedenen chakren zugeordnet,
b, ? elementen, wirkungsweisen zugeordnet.

vielleicht sagt voom noch was dazu.
---
durch das "Tönen" kann man sich selber auch gut ? verorten ? zuordnen, fühlen, wo es gut klingt, wo unterstützung oder weiterentwicklung möglich ist, sein soll/kann.
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Re: Keimsilben Aussprache

Beitragvon voom » 19. November 2015 14:56

Mit "heilig" ist hier einfach gemeint, dass die Sprache mehr als auf spirituellen Prinzipien aufgebaut gilt als auf weltlichen bzw. besonders gut geeignet ist, spirituelle Inhalte zu transportieren oder zu codieren. Dass die Klänge / Klangschwingungen im Körper mit Zuständen resonieren, die mit spirituellen Erfahrungen in Verbindung stehen. Trotzdem würde ich sagen es ist beides: die traditionelle Form und das eigene Gefühl. Wenn es von der traditionellen Form verschiedene Versionen gibt, dann wählt man die, die sich passend anfühlt. Ich würde aber nicht beliebig werden und einfach nach Gusto etwas erfinden. Dafür müsste dann erst ein tragendes Kraftfeld neu aufgebaut werden, was normalerweise viele Menschen braucht, die es regelmäßig so praktizieren.
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Re: Keimsilben Aussprache

Beitragvon asoka » 19. November 2015 15:08

@voom kannst du erläutern auf welche Schwingung die Einzellnen Keimsilben abzielen und aktivieren sollen?
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Re: Keimsilben Aussprache

Beitragvon voom » 19. November 2015 15:17

Nicht wirklich. Aber wenn man sich die überlieferte Bedeutung anschaut, und beim Intonieren nachspürt, wo es vibriert, kann man vielleicht selbst etwas entdecken. Die Forschung zum Thema Wirkung von Klängen ist nicht wirklich sehr ausgeprägt, auch wenn es sie gibt. (Hans Custo wäre ein Name, den man dazu mal nachschlagen kann)

Ich finde z.B. schon, dass ein HRIH eher im Herzbereich vibriert, während ein HUNG einen Eindruck tief in den Bauch bis unter die Körpermitte hinterläßt. DHI wiederum passiert irgendwie zwischen den Ohren. Aber das kann natürlich auch daran liegen, dass ich die Bedeutung kenne, dass ich das so empfinde bzw. es auch entsprechend ausdrücke.
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Re: Keimsilben Aussprache

Beitragvon asoka » 19. November 2015 17:28

Das DHI kenne ich auch mit dem Bezug zum Kopf.
Der Kopf symbolisch als Glühbirne die mam durch das DHI zum platzen bringt.
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