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buddhismus & musik

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buddhismus & musik

Beitragvon chalee » 3. August 2016 11:34

hallöchen :)
mich würde mal interessieren, welche ansichten der buddhismus gegenüber dem „musik hören“ vertritt?
ich glaube mal irgendwo gelesen zu haben, dass es hinderlich sein könnte für den pfad …
(für mich spielte musik schon immer eine große rolle, ich kann mich z. b. enorm durch eine bestimmte musikrichtung „aufladen“… und zu mir selbst finden); ist das irgendwie vermessen?
lg chalee
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon Samten » 3. August 2016 14:50

ich könnte mich "Buddhist" nennen, dabei besitz ich ca. tausend (legal erwobene) CD's, etwa 250 LP's, ne Menge Cassetten, 3 Anlagen.....also ich hör viel Musik....wüsste nicht wo's mir iwie 'n Hindernis gewesen wäre, bislang.....
im übrigen kann so zimlich "alles" zum Hindernis werden, mit der nötigen falschen Auffassung....
"mögen die Früchte meiner Meditation zum Wohl aller fühlenden Wesen sein"
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon chalee » 3. August 2016 15:34

hallo Samten :wave:
danke für deine antwort :)

magst recht haben, dass so ziemlich alles ein hinderniss werden kann…
dies ist wohl so.
ich wollte damit eigentlich nur ein feedback erhalten:
( „ich glaube mal irgendwo gelesen zu haben, dass es hinderlich sein könnte für den pfad…)
meine frage: oder aber auch förderlich? da ja energien freigesetzt werden, so empfinde ich das jedenfalls.
lg, chalee
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon voom » 3. August 2016 15:49

Fast alles kann zum Hindernis werden und fast alles kann als Teil des Wegs genutzt werden. Das Vermeiden von Dingen, die evtl. "stören" könnten sieht man eher auf nicht-tantrischer Ebene. Im Tantra kann alles, was starke Gefühle auslöst, zur Transformation genutzt werden.

Aber da es in der buddhistischen Meditation nicht darum geht, Emotionen in eine bestimmte Richtung zu manipulieren oder mehr "Wohlgefühl" zu erreichen (nicht im bedingten Sinn) kann man Musik so nicht benutzen. Man kann sich also Musik anhören und darüber freuen. Und lernen, diese Freude nicht als Objekt der Anhaftung und Begierde zu erleben. Aber die Freude, die so erzeugt wird, ist nicht die bedingungslose Freude die aus dem Raum entsteht, wenn man im natürlichen Zustand ist.
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon chalee » 3. August 2016 19:07

huhu voom, dankeschön dir.
„Im Tantra kann alles, was starke Gefühle auslöst, zur Transformation genutzt werden.“
gut zu wissen :)
ich habe das gefühl, dass sich durch das musik-hören (ich höre gerne female vocal trance, oder auch armin van buuren) bei mir energien lösen.
nachfolgendes soll jetzt bitte nicht vermessen klingen!
einmal folgendes:
höre unterwegs musik = es setzen sich dann für mich energien frei = ich fühle mich verbunden…
mit was?
das komische dabei ist nur, dass mir die außenwelt dann auch besonders „energetisch“ erscheint?
(es passieren dann auch merkwürdige sachen, wie scharfes bremsen in öfftl. verkehrsmitteln, merkwürdig deshalb, weil ich es vorher in diesem moment geahnt habe)?
könnte es sein, dass die „vorahnung“ durch musik-hören noch einmal verstärkt wird?
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon voom » 3. August 2016 20:38

Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass da ein Zusammenhang besteht: durch die Musik kommst Du in Fluss mit Deiner Umgebung - wer mit seiner Umgebung im Fluss ist, kann auch Entwicklungen besser vorhersehen /-fühlen. Aber Du kannst Dich auch anders in diesen Zustand versetzen - und aus buddhistischer Sicht steigern sich zwar solche Fähigkeiten (Siddhi) auf natürliche Weise mit der Zeit und Praxis - allerdings könnte es Hindernisse aufbauen, wenn das das Ziel der Praxis ist. Wenn es kommt, dann ist es gut und man kann es annehmen und loslassen, wenn es nicht passiert heisst das aber auch nichts und man sollte nicht danach greifen.
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon Claudia » 3. August 2016 21:21

Musik wirkt ja energetisch auf den Körper - ganz unterschiedlich, welche Tonhöhen, kann man die Resonanz z.B. beim achtsamen Summen an unterschiedlichen Stellen im Körper spüren. Und der energetische Einfluss hat wohl auch damit zu tun, welche Chakren gerade angesprochen sind. Ein interessantes Thema!
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon chalee » 4. August 2016 07:35

ja claudia :wave:
ist wirklich spannend das thema chakren - vielleicht können wir ja noch mehr zu diesem thema hier austauschen…? evtl. in hinblick auf blockaden??

claudia, da du auch von resonanz geprochen hast, fallen mir noch folgende gedanken dazu ein:

huhu voom,
einige wesen besitzen das „dritte auge“ bereits seit ihrer geburt…
kann u. u. aktiviert werden von einem lehrer; also die eigene fähigkeit, das „dritte auge“ für sich selbst zu erkennen und zu öffnen?
besteht ein zusammenhang zw. „drittem auge“ und siddhi?
(„drittes auge“ öffnen > langsam fließender übergang zu siddhi?) aber nicht künstlich siddhi herbeirufen! könnte schlimme folgen haben…
eher wie du sagst:
„Wenn es kommt, dann ist es gut und man kann es annehmen und loslassen, wenn es nicht passiert heisst das aber auch nichts und man sollte nicht danach greifen.“
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon Claudia » 4. August 2016 08:32

chalee hat geschrieben:ja claudia :wave:
ist wirklich spannend das thema chakren - vielleicht können wir ja noch mehr zu diesem thema hier austauschen…? evtl. in hinblick auf blockaden??

Ja, gerne. :) Mitte Sept. werde ich ein Seminar zum Thema "Klang und Energie" besuchen, da geht es auch um Chakren. Bin schon gespannt.

Schau auch mal hier:
http://www.chakra108.de/ajna-chakra

LG
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon chalee » 4. August 2016 19:32

viel spaß dir dann im september beim seminar :squint:
und dankeschön für den supi link, schaue ich mir aber mal an, wenns gut passt.
lieben dank
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon chalee » 5. August 2016 06:37

hi claudia,
zum thema chakren: ich finde den link sehr ausführlich! :)
aber zur zeit wage ich mich noch nicht ganz an das thema chakren ran. irgendwie passt da was von meinem gefühl her nicht…?
um dieses thema auch wirklich begreifen zu können, muss ich es glaube zunächst mit mir selbst klären; also wo meine blockaden sitzen.
ich habe ja schon das buch „den dämonen nahrung geben“ von tsültrim allione – werde dieses „durcharbeiten“ mich meinen „inneren dämonen“ gegenübersetzen/visualisieren, dafür brauche ich aber den richtigen rahmen und zeit...
ich bin schon so gespannt, in welcher form sie sich zeigen werden!
lg chalee
p. s. hast du schon herausgefunden, wo deine "blockaden" liegen?
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon Claudia » 5. August 2016 08:42

Hallo chalee,

das ist der ausführlichste Link den ich dazu gefunden habe - man kann sich heraussuchen, was persönlich Resonanz findet.

Zum Thema Blockaden gehe ich bisher noch nicht so systematisch vor wie du. Kannst mir gern was von deinen Erfahrungen berichten.

Ich habe bisher immer die Themen bearbeitet, die von selbst bei mir aufgetaucht sind.

Ansonsten habe ich gehört, sollte man die Blockaden in der Reihenfolge der Chakren von unten nach oben bearbeiten.

Später mehr. LG, Claudia
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon chalee » 5. August 2016 09:53

ja claudia, hab ich auch irgendwie gemerkt, dass du extra einen schönen ausführlichen link rausgesucht hast, dankeschöön
systematisch vorgehen liegt mir eigentlich auch nicht.
daher würde ich erst annehmen, könnte mir das besagte buch weiterhelfen. mit dieser hilfestellung würde ich versuchen aus dem bauch heraus, die „dämonen“ aufzuspüren und zu visualisieren. (visualisieren fällt mir als hilfsmittel glaube ich am ehesten). ob ich die nötige ruhe finde das umzusetzen, wird sich noch zeigen…
ist also erst einmal ein versuch...
ich berichte dann auch mal
p.s. danke noch für den wichtigen hinweis, das man von unten nach oben „hinarbeiten“ soll :thumbup: :)
lg
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon voom » 5. August 2016 15:22

Das mit der Reihenfolge ist auch nicht unbedingt in Stein gemeisselt. ;) In vielen Vajrayana-Schulen konzentriert man sich zunächst auf die oberen 3 Zentren. Wobei die Tibeter i.d.R. von 5 Zentren ausgehen, nicht von 7. Auch Verlauf und Farben sind anders als z.B. im Hinduismus. Es könnte also problematisch sein, diese Lehren zu mischen. Wenn man 5 zählt sind die oberen Stirn, Kehle, Herz - bzw. Körper, Rede und Geist. (Weiss-Rot-Blau)

Persönlich würde ich glaube ich vom Gefühl her immer "in der Mitte" anfangen, womit hier das Herz gemeint ist. Denn wenn der Geist weit offen ist, balanciert das alle anderen Bereich von selbst aus. Während wenn man z.B. eine Kundalini-Erweckung praktiziert, kann das bekanntermassen nach hinten losgehen wenn die Energie aufsteigt und der Zentralkanal ist noch nicht ausreichend geklärt.
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon Claudia » 5. August 2016 16:32

Hallo ihr Beiden,

zum Thema der Reihenfolge finde ich gibt der folgende Link eine gute Unterstützung:
http://www.chakren.net/chakrenausgleich/

LG, Claudia
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon chalee » 5. August 2016 17:32

superschöne vorschläge, danke euch zwei :)
die „herz-öffnung“ zu praktizieren kann nicht schaden… dann balanciert der „rest“ aus
ich hab's: äh – mein kehlchakra ist ziemlich gestört... ;) ! hach, was bin ich immer umständlich in meinem ausdruck.

voom, wo findet man die übereinstimmung der farbzuordnung im netz?
[„Stirn, Kehle, Herz - bzw. Körper, Rede und Geist. (Weiss-Rot-Blau)“]
ich möchte mich nach „vajra-art“ orientieren!
- ups es gibt soo viele seiten darüber… jeder gibt den farben wohl eine andere zuordnung.
lg
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon Claudia » 5. August 2016 18:17

Na, dein Kehlchakra bestimmt nicht, da musst du wohl weitersuchen. ;)
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon voom » 5. August 2016 18:24

Die Chakren kommen im B. v.a. in zwei Varianten zum Tragen: viele der tantrischen Meditationen arbeiten damit, dass die Buddhas Lichter in bestimmte Chakren strahlen oder der Buddha im Herzen in einer Lotusblüte erscheint usw. Dabei wird auf eine ganzheitliche Weise u.a. das gesamte Energiesystem ausgeglichen, ohne dass man sich überlegen muss, wo man vielleicht "Störungen" oder "Blockaden" hat, mit denen man irgendwas machen müsste.

Dann gibt es spezielle Energieübungen, wie z.B. die 6 Yogas von Naropa, wo man teilweise durchaus gezielt Energie durch die Kanäle und Chakren bewegt. Das sind allerdings Übungen, die man auf einem typischen Vajrayana-Weg erst nach einiger Zeit der Praxis und Erfahrung überhaupt vermittelt bekommt.
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon Claudia » 5. August 2016 20:23

Danke, voom, für die buddhistische Sicht- und Vorgehensweise zum Chakren-Thema. :)

Das Kapalabhati im Yoga kann man gleich von Anfang an mitmachen. Allerdings in der Einsteiger-Version nicht wirklich lang genug, erst mit zunehmender Bewusstheit und Achtsamkeit kommen dann die Erfahrungen. Und die Ausweitung der Übung in Intensität und Länge kann man ja selbst verantwortungsbewusst vornehmen oder auch sein lassen. Das Spüren ist immer wichtig, dann weiß man auch wie weit man geht und wo Schluss ist. Einfacher Hatha-Yoga löst mit der Zeit auch Blockaden, ganz von selbst und absichtslos.

Sorry, vom Thema "buddhismus & musik" bin ich jetzt ganz weit weg gekommen.
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon Claudia » 5. August 2016 21:41

voom hat geschrieben:Die Chakren kommen im B. v.a. in zwei Varianten zum Tragen: viele der tantrischen Meditationen arbeiten damit, dass die Buddhas Lichter in bestimmte Chakren strahlen oder der Buddha im Herzen in einer Lotusblüte erscheint usw. Dabei wird auf eine ganzheitliche Weise u.a. das gesamte Energiesystem ausgeglichen, ohne dass man sich überlegen muss, wo man vielleicht "Störungen" oder "Blockaden" hat, mit denen man irgendwas machen müsste.

Das ist doch eigentlich optimal! Würde das auch bei einem Wurzelchakra mit Unterfunktion und Sakral-/Solarplexuschakra mit Überfunktion helfen? Sicherlich...
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon chalee » 5. August 2016 23:15

huhu claudia, habe weitergesucht...
lieben dank. :)

dank deiner übersicht weiß ich nun, was „thema“ bei mir ist: es ist das wurzelchakra!
(steht ja ursprünglich für bindung zur mutter während der schwangerschaft/geburt) >
wie kann in meinem fall von einer bindung die rede sein, wenn ich nach entbindung sofort entrissen wurde und ganze zwei tage alleine in einem kinderbettchen verweilen „durfte“… abgeschnitten von der welt…
jetzt verstehe ich allmählich weitere zusammenhänge...
ich wusste schon immer irgendwie, dass dies eigentlich mein "thema" ist. vielleicht kann ich es nun irgendwie transformieren.
lg
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon Claudia » 6. August 2016 12:18

Kannst du denn mit deiner Mutter darüber sprechen? LG
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon chalee » 6. August 2016 12:47

(über die art der geburtsverhältnisse damals, klar.)
aber nun verstehe ich immer mehr zusammenhänge, dank dieses forums hier :)

jedem kommentar sei dank zugewiesen – durch jeden man lernt…

wir alle haben im laufe unseres lebens blockaden gesammelt aus karma etc.,

(nur gelangen leider nicht alle menschen in dieses verständnis), bzw. haben nicht das glück, durch personen oder situationen oder sonstigem...

unsere aller familienaufstellungen wirken wechselmäßig einander, glaube ich,?

manche haben großes glück, und können es irgendwann für sich erkennen und es transformieren, manche nicht und bleiben hängen – woraus dann allmögliche krankheiten bei den menschen oder schmerzgefühle wachsen und mitunter bestehen bleiben..., oder?
p.s.
bei mir löst sich aber schon seid längerem alles und erkenntnis ist ja auch schon ein sehr guter weg?
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon voom » 6. August 2016 17:29

Claudia hat geschrieben:
voom hat geschrieben:Die Chakren kommen im B. v.a. in zwei Varianten zum Tragen: viele der tantrischen Meditationen arbeiten damit, dass die Buddhas Lichter in bestimmte Chakren strahlen oder der Buddha im Herzen in einer Lotusblüte erscheint usw. Dabei wird auf eine ganzheitliche Weise u.a. das gesamte Energiesystem ausgeglichen, ohne dass man sich überlegen muss, wo man vielleicht "Störungen" oder "Blockaden" hat, mit denen man irgendwas machen müsste.

Das ist doch eigentlich optimal! Würde das auch bei einem Wurzelchakra mit Unterfunktion und Sakral-/Solarplexuschakra mit Überfunktion helfen? Sicherlich...

Eine gute Balance hilft immer ;) Es kann aber hilfreich sein, sich von solchen Konzepten komplett zu lösen, wenn man sich über die buddhistische Herangehensweise Gedanken macht. z.B. mag es sein, dass Probleme bei der Geburt in einem bestimmten System einer "Störung im Wurzelchakra" zugeordnet werden, aber man könnte z.B. einfach auf die grüne Tara meditieren. Sie verkörpert die "Mutter aller Buddhas" (salopp gesagt) und die Verbindung zur Mutter wird auf allen Ebenen geklärt und transformiert, sogar in Bezug auf Störungen, von denen man noch gar nichts weiss.

Gleichzeitig ist sie ein voll erleuchteter Buddha, d.h. sie ermöglicht immer auch gleichzeitig eine Verbindung zur eigenen vollständigen Erleuchtung.
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Re: buddhismus & musik

Beitragvon Claudia » 21. Oktober 2016 08:31

voom hat geschrieben:Das mit der Reihenfolge ist auch nicht unbedingt in Stein gemeisselt. ;) In vielen Vajrayana-Schulen konzentriert man sich zunächst auf die oberen 3 Zentren. Wobei die Tibeter i.d.R. von 5 Zentren ausgehen, nicht von 7. Auch Verlauf und Farben sind anders als z.B. im Hinduismus. Es könnte also problematisch sein, diese Lehren zu mischen. Wenn man 5 zählt sind die oberen Stirn, Kehle, Herz - bzw. Körper, Rede und Geist. (Weiss-Rot-Blau)

Persönlich würde ich glaube ich vom Gefühl her immer "in der Mitte" anfangen, womit hier das Herz gemeint ist. Denn wenn der Geist weit offen ist, balanciert das alle anderen Bereich von selbst aus. Während wenn man z.B. eine Kundalini-Erweckung praktiziert, kann das bekanntermassen nach hinten losgehen wenn die Energie aufsteigt und der Zentralkanal ist noch nicht ausreichend geklärt.

Hallo voom,

hab mich wieder an diesen Beitrag erinnert, v.a. was das Zusammenfassen von Stirn- und Scheitelchakra bei der 5-Zentren-Sicht angeht. Beim Kapalabhati hab' ich letztes mal die Energie statt der uns vorgegebenen Reihenfolge "Bauchraum - Stirn - Scheitel" auf "Bauchraum - Herz - Stirn/Scheitel zusammen" lenken wollen, wobei ich "Stirn" und "Scheitel" aber dann doch nur nacheinander ansprechen konnte, zusammen hat das bei mir nicht funktioniert. Hat da jemand von euch Erfahrungen diesbezüglich? Gerne auch per pn.

Liebe Grüße
Claudia
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