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Amma

Erfahrungen, Erlebnisse und Begegnungen

Amma

Beitragvon asoka » 3. Februar 2015 21:27

Mich würde mal intressieren wer von euch Erfahrung mit Amma und ihren Darsan schon gemacht hat.

Ich habe einmal Darsan empfangen von ihr und einmal habe ich das ganze nur mal betrachtet.

Sie ist ja gerade hier im Westen einer der bekantesten Gurus.

Was mir aufgefallen ist es finden sich sogar Zen Lehrer dort.

Weiter ist mir aufgefallen dort ist es sehr komerziell aufgezogen mit der Veranstaltung da es Stände mit allem Möglichen gibt natürlich mit Amma drauf.
Ich persönlich finde die Sachen jedoch zu Teuer im Vergleich was man dafür bezahlt in anderen Shops.
Mir ist aber auch klar das so etwas finanziert werden muss und das Geld für Projekte verwendet werden soll.

Da die Veranstaltung kostenlos ist.

Aber auch hier wie zu jeden Lehrer findet man Licht und Schatten im Netz.

Was sind eure Erfahrungen oder ist eure Meinung zum Thema Amma?
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Re: Amma

Beitragvon voom » 3. Februar 2015 21:48

Ich würde sagen für das wofür sie steht, steht sie gut da. :) Für so viele Menschen ist eine Herzöffnung eine wahre "Erleuchtung" und Erweckung.
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

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Re: Amma

Beitragvon asoka » 3. Februar 2015 22:00

Schonmal bei einem Darsan gewesen oder von aussen bewertet?
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Re: Amma

Beitragvon raterZ » 3. Februar 2015 22:02

indischer guru kult.. gibt aber auch hier im westen nicht wenige, die darauf gut anspringen.
meins ist es nicht, auch wenn ihre umarmung tatsächlich energetisch spürbar war für ca 1-2 tage. meine kundalini war leicht aktiv dadurch. denke deshalb schon, dass sie authentisch ist.
- meine Aussagen bezüglich des Vajrayanas beziehen sich größtenteils auf eigene Erfahrung -
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Re: Amma

Beitragvon voom » 3. Februar 2015 23:29

asoka hat geschrieben:Schonmal bei einem Darsan gewesen oder von aussen bewertet?

Kenne Leute die bei ihr waren und habe eine Doku gesehen, daraus den Eindruck entnommen.
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Re: Amma

Beitragvon voom » 20. Februar 2015 18:42

Die "andere Seite"

http://www.spiegel.de/fotostrecke/gurus-in-indien-wenn-glaube-reich-macht-fotostrecke-123008-2.html hat geschrieben:Mata Amritanandamayi, die auch als Amma auftritt, soll bislang 200 Millionen Euro gemacht haben. Sie schmust gern: Bei Versammlungen ihrer Jünger umhalst die "Heilige der Umarmungen" Tausende Menschen und soll so gutes Karma verbreiten.
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Re: Amma

Beitragvon asoka » 20. Februar 2015 20:56

Wobei man sehen muss für was das Geld verwendet wird.
Dann ist diese Seite mehr im Licht als im Schatten der Seite wie man das im ersten Moment auffassen kann. ;-)
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Re: Amma

Beitragvon voom » 20. Februar 2015 21:11

Ja das ist schon richtig. Der Artikel, aus dem das stammt, beschreibt aber auch, dass fast alle bekannten indischen Gurus über wohltätige Zwecke zu Spenden anregen, aber nur ein Teil dieses Geldes tatsächlich dafür verwendet wird und der Rest der persönlichen Bereicherung à la Tebarz-van-Elst dient. Das wird bei Amma leider nicht ausgeführt, aber es wird so in den Kontext gestellt, dass der Eindruck entsteht, diese 200 Mio wären rein persönliches Vermögen.

Man muss aber wohl auch, bei aller berechtigter Kritik an den meisten Gurus, sehen dass der Spiegel bei esoterischen Themen als links-intellektuelles Blatt gerne das Kind mit dem Bade ausschüttet und generell selten ein gutes Blatt am irgend einem spirituellen oder esoterischen Thema lässt.
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Re: Amma

Beitragvon asoka » 20. Februar 2015 21:45

Ich habe mich mit Amma etwas beschäftigt.
Mein Fazit ist das einfach das positive überwiegt wobei alles natürlich nicht Gold ist was glänzt.

Aber das findet man bei jeder Form von einem Guru.

Wenn man soviel Geld hat sind Rücklagen nicht verkehrt.

Und selbst wenn man selbst spontan sagen wir 100000 Euro hätte wer würde sich nicht auch etwas gönen?

Wie gesagt das positive überwiegt in meinen Augen.

Selbst bei einem Sai Baba der noch mehr kritik mit sich bringt.
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Re: Amma

Beitragvon om.a » 21. Februar 2015 09:48

Meine Wunschvorstellung ist,
dass alle Wesen sich selbst so lieben und in sich selbst so geborgen fühlen,
so dass sie nicht auf
diese
Mutterfiguren
angewiesen sind,
bzw. es
jedem gelingt, sich unabhängig zu machen.

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