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Das Teilen persönlicher Erfahrungen

Erfahrungen, Erlebnisse und Begegnungen

Re: Das Teilen persönlicher Erfahrungen

Beitragvon Wanderer » 13. April 2015 15:10

voom hat geschrieben:Ja genau warum einfach wenn man es auch sinnlos verkomplizieren kann ;)



...also ich nenne das erfindungsreich auf sich "aufmerksam machen"...zudem wird die Gemeinschaft gestärkt, weil sich ja
jeder daran beteiligt...aber ok....ihr seit wohl noch nicht so weit... :mrgreen:


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Re: Das Teilen persönlicher Erfahrungen

Beitragvon Turmalin » 13. April 2015 15:12

Emaho hat geschrieben:
Turmalin hat geschrieben:...
Mir fällt grade ein, ich könnte theoretisch einen Lama ( also im Sinne von nicht-Rinpoche) dazu überreden per Mail zur Verfügung zu stehen. Bzw Rinpoche überreden, dass er dem Lama das sagt. Dieser Lama lernt Deutsch. Ich glaube, zum Teil funktioniert die Organisation einfach noch nicht. Und dann gibt es wieder das Problem: Der Lama muss auch essen, braucht Dach überm Kopf...


Also irgendwie irgendeinen Lama, den ich gar nicht kenn, brauch ich nicht. Es ist ja auch eine Frage des Vertrauens und der STimmigkeit... aber war lieb von Dir, Turmalin, trotzdem Danke.

Ich meinte nicht dich, sondern die Leute, die mir PN´s geschrieben haben wegen Khen Rinpoche. Es geht um seinen Assistenten, also auch einen Dzogchen-Lama.
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Re: Das Teilen persönlicher Erfahrungen

Beitragvon Ayu » 13. April 2015 15:14

Turmalin hat geschrieben:
Sherab Yönten hat geschrieben: Ich glaube, ein Lehrer darf sich gar nicht verweigern, einen Schüler anzunehmen wenn dieser es ernst meint !

Nein, deshalb gibt es ja immer die, die sich berufen fühlen, Leute weg zu "kämpfen" von älteren, überlasteten, oder nicht so ganz gesunden Rinpoches. Ob das berechtigt ist, weiß ich nicht, jedenfalls habe ich so eine "Predigt" abbekommen betreffend Dagyab Rinpoche.


Wenn keiner auf den aufpassen würde, würde er sich sonst komplett vergessen: nicht essen, nicht ruhen, nicht nach Hause fahren...

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Re: Das Teilen persönlicher Erfahrungen

Beitragvon Turmalin » 13. April 2015 15:25

Ayu hat geschrieben:
Turmalin hat geschrieben:
Sherab Yönten hat geschrieben: Ich glaube, ein Lehrer darf sich gar nicht verweigern, einen Schüler anzunehmen wenn dieser es ernst meint !

Nein, deshalb gibt es ja immer die, die sich berufen fühlen, Leute weg zu "kämpfen" von älteren, überlasteten, oder nicht so ganz gesunden Rinpoches. Ob das berechtigt ist, weiß ich nicht, jedenfalls habe ich so eine "Predigt" abbekommen betreffend Dagyab Rinpoche.


Wenn keiner auf den aufpassen würde, würde er sich sonst komplett vergessen: nicht essen, nicht ruhen, nicht nach Hause fahren...

Dann ist es wohl berechtigt. Gibt es schon einen Nachfolger für die Sanga in Hannover eigentlich?
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Re: Das Teilen persönlicher Erfahrungen

Beitragvon Wanderer » 13. April 2015 15:33

Hallo !

Ich wollte das nicht zu früh ansprechen, aber werden die heikleren Texte (Varjayana,..e.t.c) nicht sowieso in dieser komischen "Zwielichtsprache" (sandhya bhasha) abgefasst ?
Link: http://en.wikipedia.org/wiki/Twilight_language

"...Tantric texts are often written in a form of the twilight language that is incomprehensible to the uninitiated reader. As part of an esoteric tradition of initiation, the texts are not to be employed by those without an experienced guide and the use of the twilight language ensures that the uninitiated do not easily gain access to the knowledge contained in these works..."

Im Prinzip steht da, dass man die "Twilight Language" beherrschen muß, damit man mit die Tantra Texte überhaupt lesen bzw. richtig verstehen kann.

Kann ich bestätigen...ich habe mehrere Chinessiche Übersetzer ausprobiert...vor Mr. Liew....um die Esoterischen Texte aus dem Pali-Kanon in eine verständliche Form zu bringen...alle gescheitert..

Das ist genau die Sache die Übersetzugen teilweise so unendlich erschweren.....aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg !

Fall Ihr den Bezug dazu nicht herstellen könnt...die obrige Tatsache "erschwert" wahrscheinlich ebenfalls die Kommmunikation bzw. die persönlichen Erfahrungen zwischen "Nicht-Meistern"...



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Re: Das Teilen persönlicher Erfahrungen

Beitragvon Sherab Yönten » 13. April 2015 16:20

Ayu hat geschrieben:Zum Thema nur kurz: ja, man soll nicht über seine Praxis schwatzen. Das raubt ihr die Wirkkraft.


Ich glaube hier meint keiner, er würde über seine Praxis schwatzen.
Aber manchmal sind die Sadhanas wirklich (gerade als Anfänger) nicht leicht zu verstehen. Ich brauchte dazu ein Retreat, um die Sadhana, die ich zur Zeit praktiziere wirklich zu verstehen.

Die Sadhana, die der Dalai Lama in Hamburg und Basel gemacht hat wird auch an 3 Tagen erklärt. Ich habe mich schon häufig gefragt, was nützen solche Einweihungen wenn es dazu kaum oder wenig Erklärungen zur betreffenden Sadhana gibt (mal abgesehen davon wurden in Basel gar keine verteilt, in Hamburg gab es eine zur Einweihung).
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Re: Das Teilen persönlicher Erfahrungen

Beitragvon Tobias » 13. April 2015 16:33

Die Sadhana, die der Dalai Lama in Hamburg und Basel gemacht hat wird auch an 3 Tagen erklärt. Ich habe mich schon häufig gefragt, was nützen solche Einweihungen wenn es dazu kaum oder wenig Erklärungen zur betreffenden Sadhana gibt (mal abgesehen davon wurden in Basel gar keine verteilt, in Hamburg gab es eine zur Einweihung).


Naja also ich glaube das ist auch abhängig von der Art des Yidams. Ich glaube nicht dass man immer 3 Tage braucht um eine Sadhana zu erklären. Oft sind die Erklärungen so lang weil der Lehrer (und vielleicht besonders der Dalai Lama) die Sadhana auf allen Ebenen zu erklären. Diese Ebenen sind für verschiedene Vorlieben/Ebenen der Praktizierenden. Es gibt dann einfach leicht varierte Varianten die Praxis auszuführen.

was nützen solche Einweihungen wenn es dazu kaum oder wenig Erklärungen zur betreffenden Sadhana gibt


hmm also ich glaube es gibt doch recht viele Erklärungen zu den einzelnen Praktiken. Ist mir eigentlich noch nicht vorgekommen, dass ich eine Erklärung nicht gefunden hätte. Falls du etwas bestimmtes suchst, eine tiefere Erklärung- ich helfe gerne beim Suchen :perfect:

Liebe Grüße
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Re: Das Teilen persönlicher Erfahrungen

Beitragvon Ayu » 13. April 2015 16:49

Sherab Yönten hat geschrieben:
Ayu hat geschrieben:Zum Thema nur kurz: ja, man soll nicht über seine Praxis schwatzen. Das raubt ihr die Wirkkraft.


Ich glaube hier meint keiner, er würde über seine Praxis schwatzen.

Das hab ich auch weder geschrieben noch gemeint.

Aber manchmal sind die Sadhanas wirklich (gerade als Anfänger) nicht leicht zu verstehen. Ich brauchte dazu ein Retreat, um die Sadhana, die ich zur Zeit praktiziere wirklich zu verstehen.

Die Sadhana, die der Dalai Lama in Hamburg und Basel gemacht hat wird auch an 3 Tagen erklärt.

Na, dazu sind ja dann eben Erklärungen da. Das ist ja was anderes, ob man sich das vom Lehrer oder einem seiner Abgeordneten erklären lässt, oder ob man es mit irgendwem bespricht.

Ich wusste das früher nicht, dass es nicht gut ist darüber zu reden. Ich hab drüber geschwatzt. Musste ich erst erfahren, dass es Energie raubt - und dann erst wurde es mir auch gesagt von verschiedenen Seiten.
Zuletzt geändert von Ayu am 13. April 2015 16:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Das Teilen persönlicher Erfahrungen

Beitragvon Sherab Yönten » 13. April 2015 16:53

Tobias hat geschrieben:Oft sind die Erklärungen so lang weil der Lehrer (und vielleicht besonders der Dalai Lama) die Sadhana auf allen Ebenen zu erklären


Die Erklärungen gibt es erst im Mai. Vermutlich wird auch viel über Leerheit und Bodhicitta geredet, in jedem Falle wird viel meditiert :)

Sherab Yönten hat geschrieben:Ist mir eigentlich noch nicht vorgekommen, dass ich eine Erklärung nicht gefunden hätte. Falls du etwas bestimmtes suchst, eine tiefere Erklärung- ich helfe gerne beim Suchen


Wenn ich im Juli noch nicht schlauer bin, komme ich gerne darauf zurück :lol:
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Re: Das Teilen persönlicher Erfahrungen

Beitragvon raterZ » 16. April 2015 00:28

3 tage ist dann aber doch recht kurz, wenn er alle einzelheiten für alle erklären will ;)

ohne kommentar sind die sadhanas witzlos und häufig nicht anwendbar, da eben auch häufig sachen ausgestrichen sind, die man aber machen muss. bspw. die 3 samadhis. da steht dann im text nur, dass man das macht, aber nicht wie.

aber wenn man die grunstruktur kennt, dann wird vieles verständlich, und man kann auch völlig unbekannte tantras ohne kommentar eigtl. verstehen.
manche sachen erklären sich, wie immer, dann eh erst durch die praxis.

ob es der praxis kraft raubt, wenn man darüber spricht, kann ich nicht bestätigen. aber vom gefühl her kann man sachen provozieren, indem man sie ausspricht. das ist wiederum aber nicht unbedingt negativ zu bewerten, sondern eher wie ein "test". also so: "ah ok, er spricht davon, als ob er es realisiert hätte. na dann wird jetzt mal geguckt, ob dem auch so ist" :devil:

wenn man von seiner praxis spricht und dabei aber sein ego profiliert.. naja da ist dann eh hopfen und malz verloren 8-)
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