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Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Erfahrungen, Erlebnisse und Begegnungen

Re: Re:Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon take care » 25. Juli 2014 12:04

Ipek hat geschrieben:

Ich kenn den Unterscheid nicht, auch nicht in Bezug auf "Den Dämonen Nahrung" geben, weiß aber, dass es eine Gruppe gibt im BC ( Kordong) und diese wechelnde Gruppe wird nach wie vor mit Argwohn betrachtet und stand auch mehrmals kurz vorm Rauswurf.Ich habe keine guten Erfahrungen mit ihnen im Umgang gemacht. Sie wirken oft emotional labil, psychisch instabil auf mich, lustbetont und leicht reizbar. Sie wissen auch noch weniger von der buddhistischen Kernlehre als der Durchschnitts-Zennie, der auf "die Leerheit" schielt.Einmal drückte mir jemand einen Flyer in die Hand, es ging um so einen Kurs, darauf war ein verstorbener Meister angebildet, die Energie war so stark, so zwingend, ziehend, da lies ich ihn auf dem Tisch liegen; die Energie in ihrem Raumist auch "anders",verwirrender.Keith Dowman ist mir nur dadurch in Erinnerung,dass er diese "rote Nase" hatte wie sie für Trinker typisch ist,und weil er mir direkt auf den Busen und in den Schritt starrte ( nicht nur mir ) und ich den Impuls hatte ihm eine reinzuhauen ( sorry :smilestill: ).

]


Liebe ipek,

obiges sei als deutlichstes Zitat noch einmal hervor gehoben: ich merke, dass ich ängstlicher werde, mich hier mitzuteilen (auch, wenn das 'Quatsch' ist), da deine postings andere zum teils derart stark abwerten, zum Teil auch meine persönliche Praxis betreffen, so dass es mir unbehaglich ist.
... evtl. ist es gut, dass du das jetzt weißt ... zumindest wollte ich nicht einfach hier immer mehr verschwinden, ohne dir dieses Feedback zu geben.

:namaste:
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Tobias » 25. Juli 2014 13:14

Hallo Take Care.

Es wäre schade wenn du dich hier zurückziehst nur weil es ein Problem mit einem User gibt. Probleme sind doch da um sie zu lösen.

Ich starte mal einen Versuch.

Ich finde das Ipek hier ihre Erfahrung mit praktizierenden einer bestimmten Gruppe und einem Dzogchen-Lehrer schildert. Sicherlich kann man überlegen ob man das nicht einen Tick höflicher schreibt. Dennoch finde ich es wichtig dass sie bei ihrer Position bleibt und z.B. niemanden abrät zu Keith Dowman o.ä. zu gehen.

Ich betrachte ihre Aussagen auch nicht als allgemeingültig. Sie berichtet von ihrer Erfahrung einer Kordong-Gruppe die sie gemacht hat. Ich nehme also an sie bezieht sich auf den Raum Berlin Brandenburg. Ich denke damit war nicht gemeint dass sie die Praxis der Gruppe an sich abwertet, sodass es ggf, auch nicht als Angriff gegen dich gemeint war.

Ich weiß es jetzt nicht, aber ich denke dass einige Praktizierende schon mal die Erfahrung gemacht haben dass sie in einem bestimmten Zentrum oder einer bestimmten Gruppe einfach nicht so klar kommen. Vielleicht kann sich Ipek ja auch nochmal dazu äußern ob sie das ganze Chöd abwerten wollte.


Hier muss man aber auch differenzieren: Zen-Praktizierende haben glaube ich oft nur eine Praxis und das ist Zazen. Hier mag es manchmal an Mitgefühl bzw. Verständnis für andere besonders tantrische Praktiken wie Chöd usw fehlen. Das ist sicher ein Aspekt des Mitgefühls den man noch vertiefen kann.

Liebe Grüße
Tobias
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon take care » 25. Juli 2014 16:08

Danke für deine Hilfe, Tobias.
Ich wollte halt gerne, dass ipek weiß, was dieser Fred ausgelöst hat.
Verantwortlich bin ich natürlich selber dafür.
Es braucht von mir schon einiges an Mut, mich hier mitzuteilen und es wird schwerer für mich, wenn solche starken Bewertungen stattfinden.

Bin jetzt dann erst morgen wieder richtig hier...
Liebste Grüße und take care ...
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Ipek » 25. Juli 2014 17:10

Hi Take Care,

Vor mir und meinen Meinungen muss man nun wirklich keine Angst haben,auch wenn ich mich bisweilen "kernig"- Herz mit Schnauze - und ZenKonkret - ausdrücke.Ich habe in der Sache auch von meiner Meisterin gelernt.Sie ist wesentlich langmütiger,geduldiger,natürlich auch,weil sie alles was geschieht als karmisch bedingt ansieht. :smilestill:

Ich muss dir aber sagen,dass ich mich nicht schuldig fühle an dieser Empfindlichkeit.Für mich ist das so,dass die Verletzlichkeit abnimmt mit der Praxis. Ebenso,wenn ich sicher in meiner Tradition bin,kann mich keine Kritik daran wirklich berühren.Sie erweist sich für mich als richtig und heilsam,was sollte mich dann erschüttern an dem Gerede anderer ?

Meine Meinung ergibt sich aus der Begegnung mit Kordong s.Es ist meine Jetzt-Meinung.Aber ich halte nicht daran fest.Es ist nur eine Meinung,ein jetziger Standpunkt.Es war nicht meine Absicht Dich zu verletzen,sollte das so sein,entschuldige ich mich aufrichtig.

Ich habe Foren als nützlich befunden um die Resilenz weiter zu stärken.Ein Forum ist doch auch ein anonymer Raum.Ich seh es als Matrix. Natürlich empfindet man auch Schmerzen durch Dialoge und Beiträge.Alle möglichen Empfindungen,auch Freude.Und Vorstellungen.Dies ist aber - für mich - eine gute Gelegenheit mich in Achtsamkeit auf "meine" Gefühle und Vorstellungen zu üben.

Es braucht von mir schon einiges an Mut, mich hier mitzuteilen und es wird schwerer für mich, wenn solche starken Bewertungen stattfinden.


Beobachte was da stattfindet. Was ist die Ursache dieser Hemmung ? Wovor fürchten wir uns ? Wenn Dukkha aufsteigt,wie können wir lehrgemäß damit umgehen?
Du kannst nicht verlangen,dass ich nicht/niemanden bewerte und auch von sonst niemandem verlangen.Die Welt ist wie sie ist und überall kann Dir "Unangenehmes" begegnen.Und weitaus schlimmeres.Wie kannst Du Dich schützen?
Die Bewertung beginnt nicht im Kopf,sie beginnt beim Sinneskontakt und zeigt sich zuerst in Wohlgefühl,Wehgefühl und Weder-Noch-Gefühl.


Liebe Grüße
Ipek :smilestill:
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Wenn dieses Ungeborene, Ungeschaffene, Unzusammengesetzte nicht bestünde,- nicht wäre dann ein Entrinnen
aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Zusammengesetzten zu erkennen.
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon take care » 26. Juli 2014 08:32

Ach ipek, so eine Antwort hatte ich ein bisschen befürchtet ....


Du verpasst hier vielleicht gerade etwas.


So, wie du von deinem Lehrer etwas gelernt hast, habe ich gelernt, dass ich mich nicht schuldig fühlen muss wenn mir jemand etwas über sich mitteilt. Dass ich aber auch nicht zurückweisen muss. Den anderen belehren. Eine Begegnung kann daraus entstehen.


Ok, bleibt mir, nachzuspüren, was ich für mich daraus lernen kann:
dass ich besser auf meine eigenen Kraftausdrücke und meine Bewertungen über dritte achten möchte, weil ich jetzt spüren kann, dass es andere verletzen kann. Dass es die Vertrauenswürdigkeit herabsetzt.

...und dass ich nicht mit einer starken Gegenbewegung reagieren muss, wenn ich kritisiert werde.

Liebsten Dank dafür. :namaste:

Das hier einzubringen ist mein großer Lernfortschritt der letzten Zeit und nur hier in diesem wunderbaren kleinen Forum möglich, wo auf wertschätzenden Umgang miteinander geachtet wird.

Insofern alles gut, Clear skyes!


Um auch noch auf der Ebene zu Antworten, die du gewählt hast: bitte liebe ipek denk daran, dass hier Menschen Chöd und auch Dämonen füttern praktizieren. Ich wünsche mir von dir, dass du respektvoll mit diesem Umstand umgehst um den freien Austausch hier zu ermöglichen. Menschen sind genau so verletzlich, wie sie nun mal sind. Oder um es mit annähernd deinen Worten zu sagen:
Du kannst nicht verlangen, dass niemand von dir verletzt ist. Die Welt ist, wie sie ist und überall können dir Menschen begegnen.
Siehst du Menschen, die du für weniger weit fortgeschritten hältst als dich (und die praktizieren, was du ablehnst), beobachte, was da stattfindet. Was ist die Ursache dieser Ablehnung? Wovor fürchtest du dich? Wie kannst du lehrbuchmäßig mit deinen Gefühlen umgehen?

Scheint, als hätten wir was gemeinsam :lol: :wizard:
Liebste Grüße und take care ...
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Ipek » 26. Juli 2014 11:59

take care:
und dass ich nicht mit einer st Gegenbewegung reagieren muss, wenn ich kritisiert werde.


Ich hab Dich nicht kritisiert, es sei dennn Du bist Fräulein Kordong oder Mister Dzogchen persönlich. :P

Wenn Dir das klar wäre, würde sich diese dustere Wolke in Luft auflösen. :smilestill:


Viele Grüße
Ipek
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon take care » 26. Juli 2014 13:35

Liebe ipek,

es war so gemeint, dass du auf meine Einlassung mit einer Gegenbewegung reagiert hast: mir tips und Ratschläge gegeben, was ich an mir tun kann. Also weg von dir, hin zu mir.

Daraus versuche ich für mich mitzunehmen, dass ich das hoffentlich nicht machen muss, wenn der Fall einmal wieder bei mir eintritt. ...ich kenne das ja auch ;)

Ich hoffe, wenn du es möchtest, ist jetzt verständlich wie das posting gemeint war. Ich habe mich nicht kritisiert gefühlt von dir.

...wie gesagt, mir hat dieser Austausch schon etwas gebracht zum Thema Umgang mit schwierigen Praktizierenden. Vielleicht dir auch.

Es ist doch sehr schön on topic gerade :goovibes:
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Ayu » 26. Juli 2014 13:51

Hm, das hat Takecare doch bekundet, dass es ihr nicht um ihre persönliche Verletzung geht, sondern dass sie mutigerweise nur darüber gesprochen hat, was Deine Kritik, Ipek, in ihr selber auslöst. Als Feedback. Das ist ein Geschenk an Dich, Ipek, und nicht selbstverständlich. Normal wäre eher "Lass se labern, dazu sag ich nichts", wie im Buddhaländle üblich.

Bei mir ist die übliche, abgebrühte Reaktion, eine Diskussion für fruchtlos und sinnlos zu erachten, bevor ich sie überhaupt geführt habe. Was soll ich mit jemandem, der meine Praxis nur von außen kennt, über meine Praxis diskutieren? Es ist ein Erfahrungswert, dass es gar nichts bringt. Zumal es für den anderen nur Zeitvertreib ist. Echter Austausch auf Augenhöhe geht jedenfalls nicht so - und deshalb schütze ich mich normalerweise vor solchen Verletzungen, indem ich die Piekereien ignoriere. Was jemand (der keine Ahnung hat) über meine Praxis denkt, ist ja für meine Praxis mehr als irrelevant. Das ist Nichts von Nichts.

Mir ist aufgefallen, dass ich übermorgen schon tot sein könnte. Da stellt sich doch die Frage, womit ich mich lieber befasse und womit lieber nicht!? Mit Denken-was-einer-denkt jedenfalls nicht. Zeitverschwendung.
Deshalb bitteschön: Mag sonstwer wo und wie auch immer er möchte über Dämonenfütterung labern... Meine Sache ist es nicht. :angel:

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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Ipek » 26. Juli 2014 23:38

@ Take Care:
ich merke, dass ich ängstlicher werde, mich hier mitzuteilen


ad personam mit allen möglichen unterstellungen zu meiner haltung geht es aber dann plötzlich.und dann ist man auch plötzlich nicht mehr so verletzlich und keine rede mehr von "der methode".

@ Ayu:

ich habe "dämonen füttern" nicht kritisiert und auch noch nie diskutiert. du kannst gerne scrollen. und zu bön/chöd habe ich gesagt ich empfinde es ( bisher ) als suspekt,weil alle die wo ich weiß sie haben damit zu tun psychisch und emotional grenzwertig drauf sind,bis hin zu wiederholten aufenthalten in psychiatrien.der mann um den es geht wird auch emotional übergriffig und er suchte auch immer wieder körperliche nähe,bis ich es ihm untersagen musste.ich mache keinen rundumschlag,ich begründe ja, und sei es subjektiv( mein eindruck ist..)

ich weiß nicht was ich dir getan habe. sag es mir. du weisst genau,dass ich "die tibeter" und deine beiträge in BL immer verteidigt habe,sofern mir was aufgefallen ist und zwar jahrelang. nur ich weiss wie die ( non-spirituellen ) zen leute und die ( bücher ) theravadins auf den tib.buddhismus schauen, warum, ich kenne ihre beweggründe,deswegen bin da nicht so persönlich sensibilisiert.
umgekehrt lege ich das programm eines seriösen theravada e.v. aus ( wo man wirklich die grundlehre lernen kann ) und es wird in den müll geworfen. oder mir sagt eine kagyü nach 10 Jahren Ehrenamt im zentrum: was willst DU denn beim karmapa besuch? dagegen wird ein katampa in einer zendo toleriert ohne groß fragen,obwohl er sagt, er sieht sieht nicht als zen buddhist.nun gut.ich bin tolerant weil ich ein bischen wissen habe querbeet. als zen buddhistin schlägt mir durchaus auch argwohn entgegen, aber ich weiss doch es basiert auf unverständnis,weil kein konstitutioneller zugang zu da ist ( eine vorbedingung für interesse ),selten auf "böswilligkeit",eher auf argwohn.damit muss ich leben.wenn ich mich festhalte an "meinem sowieso",dann wäre das schmerzhaft.

es steht mir aber frei methoden zu kritisieren oder die art von anwendung von methoden,von denen ich glaube das sie schädlich sind oder wo ich meine das leute sie nicht richtig beherrschen können. ich habe auch das technische vipassana ( nach goenka ) kritisiert und ich würde und habe auch manche zen methoden oder gepflogenheiten kritisiert. und ich kritisiere auch das verhalten von lehrern. tabus sind da schädlich, unheilsam, für wesen und für den buddha dharma. so sehe ich das. ob das dann verstanden wird oder es mir an rechter rede mangelt :http://www.phathue.de/buddhismus/die-grundlehren-des-buddha/der-edle-achtfache-pfad/,ist eine andere sache.

Allgemein: Der Schützer fehlt. Ich weiss gar nicht was das ist eigentlich,aber sein Fehlen ist mir aufgefallen. Ich fragte auch nur,weil ich gern wissen möchte,ob es ihm gut geht, ob er Unterstützung benötigt. Ich habe seine Nummer nicht,deswegen frage ich im Forum.Mit-nicht Akzeptanz der Tatsache,dass er sich mehr um private Dinge kümmern muss,hat das nichts zu tun.




Viele Grüße
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Tobias » 27. Juli 2014 08:37

Allgemein: Der Schützer fehlt. Ich weiss gar nicht was das ist eigentlich,aber sein Fehlen ist mir aufgefallen. Ich fragte auch nur,weil ich gern wissen möchte,ob es ihm gut geht, ob er Unterstützung benötigt. Ich habe seine Nummer nicht,deswegen frage ich im Forum.Mit-nicht Akzeptanz der Tatsache,dass er sich mehr um private Dinge kümmern muss,hat das nichts zu tun.


Das finde ich eine exklusive Sichtweise :lol: Schau in deine PNs :D
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Ayu » 27. Juli 2014 14:22

Liebe Ipek,

es tut mir leid, irgendwie verstehe ich das alles nicht, was Du schreibst. Ich bin irgendwie auf einem anderen Stern. Ich lese da nur Forums-Schaum und finde keinen Bezug zu meinem realen Leben. Dieser ganze Krieg besteht in meinen Augen nicht. Bitte entschuldige.
Natürlich steht es Dir frei zu kritisieren, wen auch immer Du möchtest. Das war nicht mein Punkt.
Mir ging es darum, ob Du ein Feedback annehmen kannst, oder ob Du den Spieß umdrehen musst.

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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Ipek » 27. Juli 2014 16:06

@ Ayu:
Mir ging es darum, ob Du ein Feedback annehmen kannst, oder ob Du den Spieß umdrehen musst.


Warum schreibst Du das nicht so kurz?-sondern legst noch ganzen Beitrag Verbündelung mit einem anderen User drauf .-das ist doch sonst nicht Deine Art. Was n passiert ?

Du sprichst schon wieder so herb von Krieg und Forumsschaum und Spieß.Mit dieser "Abgebrühtheit" (deine Worte) habe ich nichts zu tun.Ich hoffe einfach,dass die coole, gütige,friedfertige,lässige Bodhisattva Ayu wieder zum Vorschein kommt, die sich nicht auf der Nase rumtanzen lässt. :smilestill: Nicht für mich.Von mir aus kannst Du so sein wie Du gerade bist.Ich denk mir dann meinen Teil was Du da für ein Päckchen zu tragen hast "im Leben". So wie ich auch.

Und ein Feedback nehme ich an wenn es aufrichtig ist,konkret und nicht mit Befindlichkeiten wie Angst spielt und bei der Sache bleibt.Ich geh aber nicht auf die Knie für irgendwen nur damit sich da jemand temporär besser fühlt. Wär ja praxiswidrig. Da wird ja gerade so getan, als ob ich ein Monster wäre,das tibetisch Praktizierende jagd und anknabbert.Und entschuldigt habe ich mich auch,falls ich jemanden verletzt haben.Das genügt doch.

Aber dann wurde dann gleich richtig ausgeholt.
Das sagt mir dann: Hola, Übertragung. Naja,solange die nicht weg ist,sind weiterführende Dialoge müßig.Wohl die Dämonen überfüttert. :think: :D :silent: :P

So das wars dann.Guten Tag. * GASSHO * ( Namaste ) :rainbow: Was n mit der Pflanze ?
Viele Grüße
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Zennist » 27. Juli 2014 22:10

@ Ipek

Beim Umgang mit schwierigen Praktizierenden sehe ich es so: Wenn ich in ein buddhistisches Zentrum, Dojo oder zu einer Gruppe gehe, dann gehe ich dorthin um etwas über den Dharma zu lernen und nicht, um meinen anderen Mit-Buddhisten zu gefallen oder dort zwanghaft neue Freunde zu finden. Wenn einer ein Problem mit mir hat, dann sag ich ihm/ihr auch, was mir das bedeutet - nämlich gar nichts. Ich zwinge niemanden mich mögen zu müssen oder mein Freund/in sein. Genauso muss auch ich nicht jeden Menschen (und Buddhisten) mögen oder sein Freund werden, der mir über den Weg läuft. Denk dran, auch Buddhisten sind "nur" Menschen. Auch Buddhisten sind nicht (immer) zwangsläufig bessere Menschen als der Rest der Gesellschaft.

Bis die Tage
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Ipek » 28. Juli 2014 00:02

@ Zennist:
um meinen anderen Mit-Buddhisten zu gefallen oder dort zwanghaft neue Freunde zu finden.


Danke.Der Übertragungen,Projektionen nehmen keine Ende.Vielleicht liest Du doch mal von Anfang an ? Ich weiss -es ist recht mühevoll...



Viele Grüße
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon take care » 28. Juli 2014 03:28

Liebe ipek,


Betrachte das ganze doch einfach als Antwort auf deinen anderen Fred: wie geht es euch so?

Mir gehts gut, ich mache Fortschritte!
Bei anderen starke Bewertungen zu hören, erschreckt mich aber immer noch. Ich meine dann, sie reden vielleicht auch irgendwann über mich so schlecht und bewerten mich. Das hemmt mich in meiner Äußerung.
Und macht mir umso klarer, dass ich selbst daran arbeiten möchte, weniger zu bewerten.
Denn ich merke immer deutlicher, dass einem oft die Grundlage fehlt, den anderen tatsächlich so gut beurteilen zu können.

Nachti, Schwester
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Ayu » 28. Juli 2014 09:23

Wenn man "Übertragungen/Projektionen" wähnt, ist es solange problematisch, als man meint: "Ich nicht, die anderen ja. Alle!" :lol:
Ich wünsche mir da simpel Heilung für alle. Da bin ich selber mit drin. Bin nichts Besseres, Heileres oder weniger Krankes als die anderen.

Heilung für ALLE!
(Wenn das nun Projektion ist, schadet es wenigstens nicht. ;) )


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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Zennist » 28. Juli 2014 18:42

Ipek hat geschrieben:Danke.Der Übertragungen,Projektionen nehmen keine Ende.Vielleicht liest Du doch mal von Anfang an ? Ich weiss -es ist recht mühevoll...


@ Ipek: Mein Kommentar bezog sich nur auf den Kadampa- bzw. NKT-Buddhisten, von dem du sprachst und nicht auf die weitere Diskussion hier in diesem Thread. War wohl vermutlich aber mein Fehler, ich hätte das wohl dazuschreiben sollen. Davon ganz abgesehen, wüsste ich gerne, wie ein NKT-Buddhist bzw. Kadampa in eine andere buddhistischen Gruppe seinen Weg gefunden hat. Normalerweise bleiben die Kadampas - von der Lehre her - nur unter sich und Dharma-Unterweisungen anderer buddhistischer Richtungen - also alles was nicht direkt von Geshe Kelsang Gyatso kommt - werden kategorisch abgelehnt. Hat der Kadampa seinen "Glauben" an die NKT/Dorje-Shugden-Kult verloren oder warum ist er zu eurer Gruppen dazugestossen?

Bis die Tage
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Ipek » 29. Juli 2014 01:55

@ Zennist: Er wohnt in der Zendo,hat sich eingemietet.Kann man da machen.Kommt von außerhalb.War sich vielleicht noch nicht ganz schlüssig über den Weg oder war gut Möglichkeit kostengünstig unterzukommen bei die Buddhisten.Ist aber Kadampa,bleibt Kadampa,sagt er.Weiss auch noch nicht,ob er in Berlin bleibt;wollte er wohl,aber die Zennies sind pöse und die Katampas sind auch pöse und ganz Berlin ist pöse.Das was ich hier gesagt habe, habe ich natürlich nicht ihm gesagt.Ich habe keine Lust mehr drüber zu reden.Werde Dir mal grün was Du mir sagen möchtest.Mal so,mal so-dann wieder anders gemeint-und dann noch den moralischen Zeigefinger aufgrund von deinen Vorstellungen von meinen Motiven.Das ist für mich keine Basis für einen Dialog.Nichts für ungut.Ist nicht böse gemeint.Sicher finden wir mal ein Thema wo wir gemeinsam auf den grünen Zweig kommen.


Gassho :namaste:
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon voom » 1. August 2014 08:34

Ich habe jetzt nicht alles im Detail gelesen, möchte mich aber dem guten Ansatz von Tobias anschliessen, was den Umgang unter uns hier im Forum angeht. Es gibt zwei Aspekte: Inhalt und Form. Im Inhalt hat jeder das Recht auf eine eigene Meinung. In der Forum sollten wir uns bemühen, niemanden zu vergraulen. Wenn jemand eine sehr direkte Art hat und zur "Berliner Schnauze" neigt, wäre das vielleicht etwas für einen kleinen Hinweis in der Signatur, damit jemand, der etwas sensibler kommuniziert und gerne einen sensibleren Umgang pflegt zumindest schon mal Bescheid weiss, dass es nicht persönlich genommen werden muss.

Auf der andere Seite halte ich es für einen sehr gute Gepflogenheit, immer im Ausdruck deutlich zu machen, dass es um eine persönlich Meinung geht, die die Position des anderen zwar vielleicht nicht teilt, aber dennoch diese nicht grundsätzlich abwertet. Ich schreibe sehr viel "persönliche Meinung" und "aus meiner Sicht" in fast jedem Beitrag dazu. Man kommt sich anfangs vor, als würde man sich da mannigfaltig wiederholen, aber man muss ja auch bedenken, dass jeder Thread und Beitrag für sich steht und vor allem Gäste nicht alles andere gelesen haben müssen.

Wenn man es schafft, jeden Beitrag sowohl als geschlossene und in sich runde Informations-Einheit zu sehen, die alles Wichtige enthalten muss, als auch als Teil des Flusses eines Threads und des Forums, dann klappt es meist recht gut. Und ja, von sich reden, immer von sich reden und nicht dozieren - ich schaffe es auch nicht immer, aber es ist eine gute Gepflogenheit, um die ich mich immer wieder neu bemühe.
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Sherab Yönten » 3. August 2014 20:26

Zur NKD: Die NKD hatte bei der letzten Dalai Lama Veranstaltung vor den jeweiligen Veranstaltungsorten demonstriert mit dem Motto: "Der Dalai Lama lügt!"
Das empfand ich schon sehr provokant und polemisch wenn die neutrale Presse lediglich dieses Schlagwort aufgreifen kann (was sie dann auch tat). Der Dalai Lama hat in mehreren Veranstaltungen wo ich teilgenommen habe mehrfach betont, dass er die Praxis dieser Schutzgottheiten NICHT ablehnen würde. Jedoch dürften die Praktizierenden, die diese Schutzgottheit Praxis ausüben sich nicht mehr als seine Schüler betrachten.

Zum Umgang mit schwierigen Praktizierenden: Es geht immer um Dharma. Dharma beinhaltet aber auch Bodhicita (im Mahayana). Zum Umgang mit schwierigen Praktizierenden gehört auch der Gedanke dazu ob man nicht selbst ein "schwieriges Sangha Mitglied" ist. Dieses zu erkennen, gegenüber anderen Praktizierenden zu benennen und das (eigene) Verhalten zu korrigieren gehört viel Mut dazu, hat aber eine enorm befreiende Wirkung, da es dazu beiträgt, den Bodhicita Gedanken zu leben.
"Im Buddhismus gibt es keinen Punkt. Im Buddhismus gibt es immer ein weil."

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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Ipek » 4. August 2014 19:42

Hallo

Ich halte von diesem "Vorführen"( so verstehe ich das...) -jemand anderen und sich selber -gar nichts.Einen ganz allgemein schwierigen Praktizierenden gibt es auch gar nicht,es gibt nur die üblichen Verwicklungen...Unreflektiertheit.

Ich hab auch noch nie jemanden vorgeführt,im Gegenteil verschweige ich "Fehltritte" noch.Ich hab das hier geschrieben weil ich Angst habe vor ihm,das hat Gründe,weil psychische und physische Übergriffigkeiten zu meinem Leben gehörten ( erst vor einem Jahr wurde ich von jemandem aus dem BL Forum gestalkt...er ist jetzt wieder dort aktiv...und ich war nicht die erste ),sie haben mich auch zeitweise sehr gesundheitheitlich geschädigt ; und es gibt auch einen spirituellen/geistigen Einfluss,den nicht alle bemerken,ich bin dafür sensibel,weiß Brahma warum.Das beunruhigt mich dann. Ich kämpf dann auf dem Kissen noch dagegen und an sich reicht es wenn ich mit den eigenen "Dämonen" ringe. Auf diese Art von keinesfalls irrationalen Befürchtungen reagiere ich mit Slapstick oder auch mit Unmut oder plöden Coolness.

Vorführen kenn ich aus DDR Zeiten.Es war ein beliebtes Mittel der Führung jemanden zu demütigen,zum Schweigen zu bringen,Umzuerziehen,vom Kindergarten an.Insofern stellen sich mir da alle Nackenhaare auf.

Im Vinaya beichten Ordinierte- freiwillig - Übertretungen von Sila.Aber das ist was anderes.


Viele Grüße
Ipek
Es besteht, Mönche, das Ungeborene, Ungewordene, Ungeschaffene, Unzusammengesetzte.
Wenn dieses Ungeborene, Ungeschaffene, Unzusammengesetzte nicht bestünde,- nicht wäre dann ein Entrinnen
aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Zusammengesetzten zu erkennen.
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Zennist » 5. August 2014 22:25

@ Ipek

Du hast mein Mitgefühl, was all deine schlechten Erfahrungen mit Männern und männlichen Buddhisten bzw. "Buddhaland-Stalkern" angeht. Diese Vorgeschichte kannte ich zu dem Zeitpunkt nicht, und falls ich dich irgendwie mit meinen Beiträgen dazu verletzt haben sollte, dann tut mir dies aufrichtig leid. Ich sehe so ein Thema wie "Stalking" oder "Umgang mit schwierigen Praktizierenden" im Zentrum/Dojo natürlich aus einer rein männlichen und teilweise kampflustigen Perspektive. Dass du eine Frau bist, habe ich zu dem Zeitpunkt nicht gewusst.

Bis die Tage
Zennist

Vorschlag an die Admins: Im Profil unter dem Avatar rechts neben den Forenbeiträgen noch "Geschlecht: weiblich/männlich" hinzufügen. Wenn man weiß, ob man mit Männlein oder Weiblein es zu tun hat, dann hilft das auch, die eigene Sprache, besonders dann wenn man gerne sehr direkt ist, eventuell etwas zu "drosseln".
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon voom » 5. August 2014 23:11

Zennist hat geschrieben:Vorschlag an die Admins: Im Profil unter dem Avatar rechts neben den Forenbeiträgen noch "Geschlecht: weiblich/männlich" hinzufügen. Wenn man weiß, ob man mit Männlein oder Weiblein es zu tun hat, dann hilft das auch, die eigene Sprache, besonders dann wenn man gerne sehr direkt ist, eventuell etwas zu "drosseln".

Ich würde es vorzugsweise den Leuten selbst überlassen, wie sie sich ausdrücken wollen durch ihren Namen, Avatar usw.

Gegenvorschlag: Immer achtsam sein :sacredtext:
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Tobias » 5. August 2014 23:22

Ich würde es vorzugsweise den Leuten selbst überlassen, wie sie sich ausdrücken wollen durch ihren Namen, Avatar usw.

Gegenvorschlag: Immer achtsam sein


Im Prinzip bin ich ganz deiner Meinung. Ich habe das auch schon im Chat diskutiert.

Auf der anderen Seite gebe ich Zennist in soweit recht, dass es keine schnelle Möglichkeit gibt herauszufinden ob jemand männlich oder weiblich ist. Da könnte ein Button im Profil den man drücken kann oder eben nicht durchaus helfen. Ich finde es aber auch nicht unbedingt nötig.

Liebe Grüße
Tobias
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Re: Umgang mit schwierigen Praktizierenden

Beitragvon Ipek » 6. August 2014 00:57

@ Zennist:

Du hast mein Mitgefühl, was all deine schlechten Erfahrungen mit Männern und männlichen Buddhisten bzw. "Buddhaland-Stalkern" angeht.

Oh, da sind auch Frauen drunter.Aber Danke. :smilestill:

Diese Vorgeschichte kannte ich zu dem Zeitpunkt nicht, und falls ich dich irgendwie mit meinen Beiträgen dazu verletzt haben sollte, dann tut mir dies aufrichtig leid.


Hast Du nicht. Ich mag Dich - bisweilen--- :D ( kennen uns ja nicht persönlich )


Ich sehe so ein Thema wie "Stalking" oder "Umgang mit schwierigen Praktizierenden" im Zentrum/Dojo natürlich aus einer rein männlichen und teilweise kampflustigen Perspektive.


Ein Teil meiner Befürchtungen speist sich natürlich aus den Erfahrungen,dass gegen Übergriffigkeit kein Kraut gewachsen ist; da steckt ne Menge ( zwanghafter ) Energie hinter. Und im Zendo hat das nichts verloren: Kampf, Konkurrenz. Aber leider,vom Subground her permanent gegeben.Halt ich mich raus.Das hat erstmal Nachteile-scheinbar.Oft hab ich schon das Gefühl nicht auf dem richtigen Kissen zu sitzen, aber vom "Prinzip"( dem Dharma ) her gesehen sind das nur Peanuts.

Dass du eine Frau bist, habe ich zu dem Zeitpunkt nicht gewusst.


Bei "Satinanda" gibt es so einen Button: "Als geschlechtsneutral zu betrachten". Einerseits ist der gut,andererseits nur wegen der Geschlechterstereotypen notwenig.Bedauerlich.

Mir ist klar,dass ich mich auf Glatteis begeben,wenn ich von Angst spreche. Je nach Typus mag das Schutzinstinkt oder Verachtung generieren; andererseits bin ich ganz für ( spirituelle,emotionale ) Öffnung. Angst ist m.M. nach die Basis für alle resultierenden Emotionen und auch für die Suche des Geistes nach Befriedigung ( Befriedung ) durch "äußere Objekte". Ich glaube,dass der Mensch voller Angst ist, so wie Ringu Tulku sagt:
" Unsicherheit und Furcht und all unsere Ängste entstehen aus dem Gefühl, etwas schützen zu müssen,
etwas, das geschädigt oder verloren werden kann, das unerfüllt ist "


Liebe Grüße
Ipek
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