Andere buddhistische Foren in Deutschland,
in denen wir aktiv sind:
Tibet. Zentrum Hamburg forum.tibet.de
Buddhaland - Ein Portal für Buddhismus

War das eigentlich ein Klartraum?

Luzides Träumen; Klarträume aus buddhistischer Sicht

War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Emaho » 28. Februar 2015 16:04

Ich möchte Euch um Eure Hilfe und Einschätzung und werte Meinung bitten zu diesem Traum:

Ich befinde mich als gestaltlose, also körperlose Präsenz in einem "leeren Raum" oder "weiten Raum", den ich nicht näher definieren kann. Leer und weit trifft es am ehesten. Ob "Raum" überhaupt zutrifft, weiß ich nicht. Es sind da keine Grenzen. Neben mir befindet sich eine ebenfalls gestaltlose Präsenz. Es ist Kurt Gödel. Er zeigt mir das "Gödel-Universum". Ich sehe es. Als Betrachterin von außen. Gödel gibt mir Erklärungen. Ich höre zu.

Ich wache auf. Ich denke noch: Wow, das sollte ich aufschreiben! Dann denke ich: Es ist so klar, ich werde es nicht vergessen!
Dann mischen sich andere Gedanken ein. Ich weiß nicht mehr, ob ich nochmal eingeschlafen bin, oder nur herumgedöst hab. Als ich aufwache, sind die klaren Informationen, die Kurt Gödel mir gegeben hat, nicht mehr da.

Ich hatte mich die Tage zuvor mit Gödel beschäftigt. Auf Laien-Niveau. (Weil er in Eschbachs "Der Jesus-Deal" vorkommt und weil ich gelegentlich von ihm gehört habe). Ich hatte herausgefunden, dass Gödel seinem Freund Albert Einstein das "Gödel-Universum" zum 70. Geburtstag geschenkt hatte. Dass es sich um ein stationäres, rotierendes Universum mit einer Umlaufzeit von 70 Mio Jahren handelt. Dass Schwerkraft und Fliehkraft einander aufheben. Dass es nicht in einem finalen Kollaps enden wird, sondern ewig ist und dass der Mittelpunkt jeder einzelne Betrachter ist. Und dass das Ganze etwas mit der negativen Konstante zu tun hat.

Genau das hat mir Gödel im Traum gezeigt. Ich versuche die Tage darauf, den Traum genauer zu rekonstruieren. Gödel und ich befanden uns außerhalb des Universums. Ich "sah" das Universum. Es bewegte sich in verschiedenen Impulsen. Einmal drehte es sich um sich selbst. Ich glaube eher entgegenesetzt dem Uhrzeigersinn (von mir aus gesehen). Dann drehten sich die einzelnen Galaxien in Form von endlos Schleifen, d.h. Lemniskaten. Der Schnittpunkt der Lemniskaten in der Mitte war wiederum so etwas wie eine Singularität. Ein Punkt in der Mitte. Dieser Punkt in der Mitte war die Quelle, aus der einerseits alles, also das ganze Universum, hervorquoll. Andrerseits war dieser Punkt auch der Punkt, in den hinein alles hineingezogen wurde. Das Ding sah ein bißchen aus wie ein Donut. Aus dem Loch in der Mitte quoll nach oben hin alles heraus, bewegte sich in Schleifen drumherum und wurde von unten her wieder eingesaugt, um im nächsten Moment wieder hervorzuquellen. Das Ganze bewegte sich in einer Geschwindigkeit, die ich nicht näher angeben kann ;)

Von außen betrachtet wirkte das Gödel-Universum wunderschön, stabil und harmonisch. Am Ende des Traums legte mir Gödel die "negative Konstante" noch besonders ans Herz. Ich war mir im Traum sicher, dass ich ihn verstanden hatte. Und ich meine mich zu erinnern, dass ich die "negative Konstante" in einen direkten Zusammenhang mit der "Abwesenheit innewohnender Existenz" in Verbindung brachte.

Nun frage ich Euch: Könnt ihr mir weiterhelfen, den Traum besser zu verstehen? Was würdet ihr von dem Traum halten, wenn ihr ihn geträumt hättet?
DANKE!
EMAHO!

"...In der Sphäre des Buddhakörpers sind zornvolle und friedliche Emanationen;
im melodischen Klang der Buddharede sind die zwölf Töne;
mein Geist, alles umarmend ist ohne Hindernis..."
Guru Padmasambhava, Die Geheimlehre Tibets (Kösel)
Benutzeravatar
Emaho
Themenstarter
Im Retreat
Im Retreat
Beiträge: 471
 
Buddh. Richtung: früher mehr Zen, jetzt mehr Gelug
Gender: Weiblich

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Turmalin » 28. Februar 2015 16:27

Wie cool ist das denn! Was willst du da noch hinzufügen? Ich denke nicht, dass das ein Klartraum war, aber das macht ja nichts.
"Gehen wir voller Pessimismus an eine Sache heran,
werden wir gar nichts erreichen."
Dalai Lama

>> Mein Designshop
Benutzeravatar
Turmalin
Schreibt sehr viel
Schreibt sehr viel
Beiträge: 1872
 

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon voom » 28. Februar 2015 16:34

Das klingt inhaltlich alles sehr stimmig, soviel kann ich als ersten Eindruck jedenfalls schonmal wiedergeben. Die Lemniskaten mit der Singularität erinnern an die String-Theorien. Der "Donut" ist ein "Torus", eine dynamische Form die konstituierend für das Universum ist. Da habe ich noch an den Film "Thrive" gedacht:
Video direkt über Youtube aufrufen

Ob der Traum ein Klartraum ist - ich denke nicht: ein wichtiges Element eines Klartraums ist, dass man weiss, dass man träumt, auch wenn man nicht in der hypnagogen https://www.klartraum-wiki.de/wiki/Hypnagoger_Zustand oder hypnopomben Phase ist, und ggfls. den Traum bewusst steuern kann.

Aber es gibt ja auch andere Formen "besonderer" Träume, in denen man z.B. mit dem Bewusstseinsfeld anderer Wesen verbunden ist und versteht, was sie verstehen, oder wo man auf andere Weise unterwegs ist. Ich schätze, dass Du Dich über Deine Beschäftigung mit Gödel mit seinem Bewusstseinsfeld verbunden hast und die Bildung neuer Synapsen nicht nur die Informationen aus den Büchern eingebaut hat, sondern auch gleich weitere Lücken direkt geschlossen wurden.

Auch wenn vielleicht noch nicht alles im Wachbewusstsein verfügbar ist, ist es doch schon angelegt und wird sicherlich noch für die eine oder andere Emaho-Erfahrung, Aha-Erlebnisse, sorgen ;)

Soviel meine Eindrücke, die nicht der Weisheit letzter Schluss sein müssen...
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

(Dilgo Khyentse Rinpoche)
Benutzeravatar
voom
Schreibt sehr viel
Schreibt sehr viel
Beiträge: 4879
 
Buddh. Richtung: Vajrayana
Mystiker

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Turmalin » 28. Februar 2015 17:01

ist eher so mein Traum-Stil. Ich glaube, dass die Tibeter den auch haben. Entspricht aber nicht der Lehre vom Traum-Yoga.
"Gehen wir voller Pessimismus an eine Sache heran,
werden wir gar nichts erreichen."
Dalai Lama

>> Mein Designshop
Benutzeravatar
Turmalin
Schreibt sehr viel
Schreibt sehr viel
Beiträge: 1872
 

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Emaho » 28. Februar 2015 17:07

ok, danke für die Rückmeldungen. An thrive hab ich auch gedacht und mich gefragt, ob ich da halt eben Informationen aus thrive mit rein verwurschtelt hab im Traum.
Was mich interessieren würde: Kennt ihr einen Zustand im Traum, wo eben kein "Traumkörper" vorhanden ist, sondern bloß noch sozusagen nackte Präsenz? Es ist ein "Ich-Bewußtsein" vorhanden, aber dieses "ich" tut nichts, es erhält "nur" Informationen in Form von Bildern.
Ob ich im Traum ganz bewußt darüber bin, dass ich gerade träume, scheint mir eher nebensächlich. Das Besondere an dieser Art von Träumen ist, dass die Infomationen so tief eindringen, viel tiefer, als wenn ich ein Buch drüber les... vl. werden da wirklich neue Synapsen gebildet, danke Voom, das ist doch dann ein recht hilfreicher Weg, um zu lernen, oder?

Wenn ich über das Gödel-Universum so nachdenk, dann scheint es plötzlich so einleuchtend, dass jeder Betrachter des Universums der Mittelpunkt des Universums ist. Egal was ich grad anschau, es ist ja immer ein Teil des Universums. Und egal, was es ist, das Zimmer in dem ich grad hock, das rauscht in einem Affenzahn durch die Zeit hindurch. Das Zimmer und ich mit ihm vergeht in jedem Moment und entsteht gleich darauf wieder neu. Da ist irgendwie affengeil. Es ist auch irgendwie unvorstellbar. Womöglich rasen wir in Überlichtgeschwindigkeit in einer Endlos-Schleife durch ein Universum, mit all den Phänomen, die die Lichtgeschwindigkeit oder Überlichtgeschwindigkeit so mit sich bringt... und merken es nicht! Und nutzen es nicht!
Ist dieses Universum nicht das, was Samsara genannt wird? Und im Traum kann man daraus aussteigen und es aus der Distanz betrachten? Also iwie verschlägt mir das den Atem!
EMAHO!

"...In der Sphäre des Buddhakörpers sind zornvolle und friedliche Emanationen;
im melodischen Klang der Buddharede sind die zwölf Töne;
mein Geist, alles umarmend ist ohne Hindernis..."
Guru Padmasambhava, Die Geheimlehre Tibets (Kösel)
Benutzeravatar
Emaho
Themenstarter
Im Retreat
Im Retreat
Beiträge: 471
 
Buddh. Richtung: früher mehr Zen, jetzt mehr Gelug
Gender: Weiblich

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Turmalin » 28. Februar 2015 17:14

wie gesagt, der Traum hätte von mir sein können. Ich habe alle Möglichen Arten von interessanten Träumen.
"Gehen wir voller Pessimismus an eine Sache heran,
werden wir gar nichts erreichen."
Dalai Lama

>> Mein Designshop
Benutzeravatar
Turmalin
Schreibt sehr viel
Schreibt sehr viel
Beiträge: 1872
 

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon voom » 28. Februar 2015 17:22

Emaho hat geschrieben:Was mich interessieren würde: Kennt ihr einen Zustand im Traum, wo eben kein "Traumkörper" vorhanden ist, sondern bloß noch sozusagen nackte Präsenz? Es ist ein "Ich-Bewußtsein" vorhanden, aber dieses "ich" tut nichts, es erhält "nur" Informationen in Form von Bildern.

Das hängt davon ab, wie stark man mit seinem Körper identifiziert ist. Wer viel Chöd gemacht hat z.B. dürfte es leichter haben, sich mit dieser "nackten Präsenz" zu identifizieren. Ich hatte meine erste Erfahrung dieser Art in einer schamanischen Santo Daime Arbeit. Bewusstheit ohne Objekte. Da waren sogar die äußeren Objekte weg, nicht nur mein eigener "Traumkörper". Am Anfang kann das Angst machen, aber wenn man spürt, dass der Raum ein liebevoller Behälter ist, in dem wir geborgen sind, weiss man dass man weder fällt noch in irgend einem schwarzen Loch verschwinden wird.
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

(Dilgo Khyentse Rinpoche)
Benutzeravatar
voom
Schreibt sehr viel
Schreibt sehr viel
Beiträge: 4879
 
Buddh. Richtung: Vajrayana
Mystiker

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Tobias » 1. März 2015 01:42

Hallo Emaho

Bevor wir einige Zeit nichts voneinander lesen weil am Montag eine Retreatphase beginnt möchte ich dich herzlich willkommen heißen.

Emaho hat geschrieben:Was mich interessieren würde: Kennt ihr einen Zustand im Traum, wo eben kein "Traumkörper" vorhanden ist, sondern bloß noch sozusagen nackte Präsenz? Es ist ein "Ich-Bewußtsein" vorhanden, aber dieses "ich" tut nichts, es erhält "nur" Informationen in Form von Bildern.


Ja das hatte ich auch einige Male. Ich habe mal einen Traumforscher dazu befragt, Er untersucht Klaträume. Er sagte mir dass dieses Phänomen zwar selten aber nicht außergewöhnlich ist.

Für einen Klartraum fehlte hier 1. das Wissen dass es sich um einen Traum handelt.2. Die wirkliche Fähigkeit den Traum beeinflussen zu können auch wenn man weiß das man träumt.
In der Klartraumszene gibt es den Begriff geträumter Klartraum. Hierbei glaubt man einen Klartraum zu haben erkennt also auch den Traum nur leider ist man nicht in der Lage sich im Traum von karmischen Spuren soweit zu lösen, dass man tatsächlich Einfluss auf den Traum nehmen kann.

Klarträume sind buddhistsisch gesehen für das Traumyoga relevant.

Liebe Grüße
Tobias
Wir sind das, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt. Sprich und handle mit reiner Gesinnung Und Glück wird dir folgen, wie dein unteilbarer Schatten.
Buddha Gautama


Labyrinth - Mehrgenerationenwohnen Transreligiöses Spirituelles Gemeinschaftswohnen
Benutzeravatar
Tobias
Admin AD
Admin AD
Beiträge: 1503
 
Buddh. Richtung: Rime, Dzogchen, Mahamudra - mit großem Respekt vor Theravada und Zen
Gender: Männlich
Wohnort: Fahretoft

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Emaho » 1. März 2015 09:35

Guten Morgen Tobias,
danke für den Willkommens-"Trunk"!
Vielleicht magst Du noch mal was sagen, heute oder irgendwann:
Kannst Du Dich erinnern, ob der Traumforscher noch was gesagt hat, zu dieser Art träumen.
OK, es entspricht nicht der Definition von Klarträumen, weil die 2 Aspekte fehlen, dass man sich bewußt ist und dass man steuern kann.

Andrerseits: Der Geist befindet sich in einem Zustand gesammelter Konzentration, nicht wertend, nur wahr-nehmend - und erhält Belehrungen. In diesem Fall über ein Modell, das Samsara zeigt, das "Gödel-Universum".
Warum ich mich hier einbringe, hat damit zu tun, dass ich "zufällig" eure Diskussion über Ganesha gelesen hab. Ob Ganesha zum Buddhismus gehört oder nciht. In dem Zusammenhang ist mir ein Traum eingefallen: Ich war in dem gleichen Geisteszustand wie oben beschrieben und sah Lord Ganesh. Eigentlich sah ich nur seinen Elefantenkopf. Und genau genommen sah ich nur seine Augen. Wir schauten einander sehr lange in die Augen. Seine Augen waren so voller Mitgefühl, unbeschreiblich!
Dieses Bild ist ür mich der "Beweis", dass Lord Ganesh ein bodhisattwa ist. Diese Art von Beweis kann halt nur mich überzeugen. Allerdings auf einer sehr tiefen Ebene. Die Belege, die hier im forum dazu gezeigt wurden, die Quellen etc. sind eine ganz andere Art von Überzeugunskunst.

Ich frage mich halt: Worum geht es denn im Traumyoga? Geht es nicht darum, zu erkennen, dass die sog. Realität genauso eine Erscheinungswelt ist, wie die Traum-Welt? Also Bewußtheit darüber zu erlangen.
Wenn ich jetzt so - im Austausch mit euch - darüber reflektiere, wird noch etwas deutlich. In dem Gödel-Traum gab es 2 große Belehrungen.
1. Über das Modell des Gödel-Universums
2. Über die Eigenschaft des eigenen Geistes, ganz ruhig, ohne Wertung, ohne Wichtigtuerei, ohne Körper, ganz unaufgeregt,zeitlos, in einer offenen Weite zu existieren.

Und jetzt wird mir gerade klar, dass diese 2. Belehrung in all den anderen ähnlichen Träumen von dieser Art immer dabei war.
Insofern sind diese Träume wohl eine Art Aufforderung, diese Eigenschaft des Geistes im Wachbewußtsein mehr zu kultivieren. Also eigentlich eine Aufforderung, weniger faul zu sein und mehr zu üben.
Und außerdem: weniger Ego im Sinne von: Schaut her, wie toll ich träumen kann!

Na super.
Ich danke euch für Euer Zuhören. Vielleicht kann so eine Art Sangha-council aus uns werden...
EMAHO!

"...In der Sphäre des Buddhakörpers sind zornvolle und friedliche Emanationen;
im melodischen Klang der Buddharede sind die zwölf Töne;
mein Geist, alles umarmend ist ohne Hindernis..."
Guru Padmasambhava, Die Geheimlehre Tibets (Kösel)
Benutzeravatar
Emaho
Themenstarter
Im Retreat
Im Retreat
Beiträge: 471
 
Buddh. Richtung: früher mehr Zen, jetzt mehr Gelug
Gender: Weiblich

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon voom » 1. März 2015 13:03

Emaho hat geschrieben:2. Über die Eigenschaft des eigenen Geistes, ganz ruhig, ohne Wertung, ohne Wichtigtuerei, ohne Körper, ganz unaufgeregt,zeitlos, in einer offenen Weite zu existieren.

Ja, was man halt so in der Meditation übt oder üben sollte als Basishaltung. Aspekte von Shine. :thumbup:

Gerade von Enrico Kosmus veröffentlicht:
[...] Es ist dieses unbefleckte, angeborene Gewahrsein [Rigpa], das unverändert und nicht verunreinigt von irgendwelchen diskursiven Gedanken ist, die zu den drei Zeiten auftauchen. Seine Essenz ist frei von allen begrifflichen Vorstellungen und sie ist wie ein verwundertes Gewahrsein. [...] Diese innere Veranlagung, die dieses nackte, innewohnende Gewahrsein und Leerheit untrennbar ist, wird vom gewöhnlichen Geist nicht erdacht. Diese Natur, die eine völlige Transzendenz des Intellekts bedeutet, befindet sich in der Essenz, die die Große Mutter, der Dharmakaya selbst ist. Dabei entfernt sie sich dennoch nicht auch nur eine Haaresbreite aus dem natürlichen Zustand der Dharmata, egal was erscheint, ungeachtet was sich manifestiert. Und sie transzendiert alles Bangen und Hoffen und alle Objekte, die als gut oder schlecht betrachtet werden. [...]
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

(Dilgo Khyentse Rinpoche)
Benutzeravatar
voom
Schreibt sehr viel
Schreibt sehr viel
Beiträge: 4879
 
Buddh. Richtung: Vajrayana
Mystiker

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Tobias » 1. März 2015 13:36

Emaho hat geschrieben:Kannst Du Dich erinnern, ob der Traumforscher noch was gesagt hat, zu dieser Art träumen.

Nein er hat dazu nichts gesagt. Es kann ihm ja auch egal sein. Übrigens auch Tenzin Wangyal hält sich bei solcher Art Träumen zurück wenn davon berichtet wird. Er sagt dann sowas wie "alles ist möglich".

OK, es entspricht nicht der Definition von Klarträumen, weil die 2 Aspekte fehlen, dass man sich bewußt ist und dass man steuern kann.

Hallo, Also ich komme ja gerade von einem Traumyoga Seminar. Aus Bönsicht hat mir Geshe ganz klar gesagt bei diesem Seminar, dass wenn ich die Träume nicht bewusst steuern kann die Praxis für diese Nacht fehlgeschlagen ist. In diesem Sinne ist das was du beschreibst kein Traumyoga weil es nicht dazu dient Kontrolle über den Geist zu erhalten. Angst zu überwinden Gefühle zu transformieren. Auf der anderen Seite habe ich auch 2x eine Art Traum gehabt wo ich körperlos war und Belehrungen erhalten habe. Genauer gehe ich jetzt erstmal nicht darauf ein. Natürlich war das wichtig für mich. Aber zumindest bei mir bestand die Gefahr der Anhaftung an dieses Ereignis. Der Punkt ist in etwa, dass Traumyoga schon als Stufenweg gesehen wird hier mal grob Stufe 1: Klarheit Bewusstheit in den Traum bringen Stufe 2. Tranformation 2.1. Anhaftung und Widerwillen abbauen, Angst überwinden 2.2. Grenzenlosigkeit des Geistes erfahren 3. Praktiken des Klaren Lichts und ein Klarlichttraum zeichnet sich eben u,a, dadurch aus dass das Subjekt-objektbewusstsein vollständig aufgehoben ist. Und das ist bei dem was du beschreibst und bei dem was ich erlebt habe nicht vollständig der Fall, denn du hast Belehrungen erhalten und in einem tatsächlich nondualen Zustand gibt es niemanden der Belehrungen erhalten könnte. Es gibt nur klares Licht.

Liebe Grüße
Tobias
Wir sind das, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt. Sprich und handle mit reiner Gesinnung Und Glück wird dir folgen, wie dein unteilbarer Schatten.
Buddha Gautama


Labyrinth - Mehrgenerationenwohnen Transreligiöses Spirituelles Gemeinschaftswohnen
Benutzeravatar
Tobias
Admin AD
Admin AD
Beiträge: 1503
 
Buddh. Richtung: Rime, Dzogchen, Mahamudra - mit großem Respekt vor Theravada und Zen
Gender: Männlich
Wohnort: Fahretoft

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon voom » 1. März 2015 13:57

Und das ist bei dem was du beschreibst und bei dem was ich erlebt habe nicht vollständig der Fall, denn du hast Belehrungen erhalten und in einem tatsächlich nondualen Zustand gibt es niemanden der Belehrungen erhalten könnte. Es gibt nur klares Licht.

Interessanter Aspekt. Ich würde "klares Licht" durchaus auch als "Bewusstheit" übersetzen. Sonst ist da im Grunde nichts mehr. Eine Bewusstheit, die sich ihrer selbst bewusst ist, aber nicht reflexiv sondern als "ungespaltene Erfahrung".
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

(Dilgo Khyentse Rinpoche)
Benutzeravatar
voom
Schreibt sehr viel
Schreibt sehr viel
Beiträge: 4879
 
Buddh. Richtung: Vajrayana
Mystiker

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Tobias » 1. März 2015 14:01

voom hat geschrieben:
Und das ist bei dem was du beschreibst und bei dem was ich erlebt habe nicht vollständig der Fall, denn du hast Belehrungen erhalten und in einem tatsächlich nondualen Zustand gibt es niemanden der Belehrungen erhalten könnte. Es gibt nur klares Licht.

Interessanter Aspekt. Ich würde "klares Licht" durchaus auch als "Bewusstheit" übersetzen. Sonst ist da im Grunde nichts mehr. Eine Bewusstheit, die sich ihrer selbst bewusst ist, aber nicht reflexiv sondern als "ungespaltene Erfahrung".



Das kann man so sehen aber das steht nicht im Zusammenhang mit der Tradition des Traumyoga. Diesbezüglich finde ich es falsch den Begriff Klarlichttraum zu sehr aufzuweichen. Namkhai Norbu beschreibt einen praktizierenden der nach 7 Jahren Traumyoga einen Klarlichttraum hatte.

Da wäre es schon merkwürdig wenn ich nach 2 Jahren so la la Traumyogapraxis 2 Klarlichträume hätte.

Liebe Grüße
Tobias
Wir sind das, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt. Sprich und handle mit reiner Gesinnung Und Glück wird dir folgen, wie dein unteilbarer Schatten.
Buddha Gautama


Labyrinth - Mehrgenerationenwohnen Transreligiöses Spirituelles Gemeinschaftswohnen
Benutzeravatar
Tobias
Admin AD
Admin AD
Beiträge: 1503
 
Buddh. Richtung: Rime, Dzogchen, Mahamudra - mit großem Respekt vor Theravada und Zen
Gender: Männlich
Wohnort: Fahretoft

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon voom » 1. März 2015 14:05

Dann ist mir nicht klar, was im Traumyoga mit Klares Licht gemeint ist. Ich kenne ja z.B. die "Klare Licht Meditation" aus dem Diamantweg. Da geht es darum, in der traumlosen Tiefschlafphase bewusst zu werden. Also sozusagen ein Klartraum ohne Objekte, nur Bewusstheit. Ich finde schon, dass das das Gleiche meinen könnte...
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

(Dilgo Khyentse Rinpoche)
Benutzeravatar
voom
Schreibt sehr viel
Schreibt sehr viel
Beiträge: 4879
 
Buddh. Richtung: Vajrayana
Mystiker

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Tobias » 1. März 2015 14:10

voom hat geschrieben:Dann ist mir nicht klar, was im Traumyoga mit Klares Licht gemeint ist. Ich kenne ja z.B. die "Klare Licht Meditation" aus dem Diamantweg. Da geht es darum, in der traumlosen Tiefschlafphase bewusst zu werden. Also sozusagen ein Klartraum ohne Objekte, nur Bewusstheit. Ich finde schon, dass das das Gleiche meinen könnte...


Ja das denke ich auch. Zu welchem Zeitpunkt des Schlafes diese Klarheit einsetzt ist zweitrangig. Wo siehst du jetzt den Widerspruch bzw wo entsteht die Unklarheit zu dem was ich schrieb?

Liebe Grüße
Tobias
Wir sind das, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt. Sprich und handle mit reiner Gesinnung Und Glück wird dir folgen, wie dein unteilbarer Schatten.
Buddha Gautama


Labyrinth - Mehrgenerationenwohnen Transreligiöses Spirituelles Gemeinschaftswohnen
Benutzeravatar
Tobias
Admin AD
Admin AD
Beiträge: 1503
 
Buddh. Richtung: Rime, Dzogchen, Mahamudra - mit großem Respekt vor Theravada und Zen
Gender: Männlich
Wohnort: Fahretoft

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon voom » 1. März 2015 14:13

Ich dachte Du siehst einen Widerspruch:
Das kann man so sehen aber das steht nicht im Zusammenhang mit der Tradition des Traumyoga.

;)
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

(Dilgo Khyentse Rinpoche)
Benutzeravatar
voom
Schreibt sehr viel
Schreibt sehr viel
Beiträge: 4879
 
Buddh. Richtung: Vajrayana
Mystiker

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Tobias » 1. März 2015 14:18

:oops:
Diese Unachtsamkeiten werden langsam lästig. ich freue mich auf Montag wenn der Retreat beginnt.

Liebe Grüße
Tobias
Wir sind das, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt. Sprich und handle mit reiner Gesinnung Und Glück wird dir folgen, wie dein unteilbarer Schatten.
Buddha Gautama


Labyrinth - Mehrgenerationenwohnen Transreligiöses Spirituelles Gemeinschaftswohnen
Benutzeravatar
Tobias
Admin AD
Admin AD
Beiträge: 1503
 
Buddh. Richtung: Rime, Dzogchen, Mahamudra - mit großem Respekt vor Theravada und Zen
Gender: Männlich
Wohnort: Fahretoft

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Emaho » 1. März 2015 15:08

Also danke erstmal euch beiden. Die Frage, ob das ein Klartraum war, ist geklärt.
Der Hinweis auf die Anhaftung an solche Träume war gut, danke, Tobias.

Der Zustand des Bewußtseins in dieser Art Traum ist vl. am ehesten mit "Samatha" zu bezeichnen? Was meint ihr?
EMAHO!

"...In der Sphäre des Buddhakörpers sind zornvolle und friedliche Emanationen;
im melodischen Klang der Buddharede sind die zwölf Töne;
mein Geist, alles umarmend ist ohne Hindernis..."
Guru Padmasambhava, Die Geheimlehre Tibets (Kösel)
Benutzeravatar
Emaho
Themenstarter
Im Retreat
Im Retreat
Beiträge: 471
 
Buddh. Richtung: früher mehr Zen, jetzt mehr Gelug
Gender: Weiblich

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Turmalin » 1. März 2015 15:41

Emaho hat geschrieben:Also danke erstmal euch beiden. Die Frage, ob das ein Klartraum war, ist geklärt.
Der Hinweis auf die Anhaftung an solche Träume war gut, danke, Tobias.

Der Zustand des Bewußtseins in dieser Art Traum ist vl. am ehesten mit "Samatha" zu bezeichnen? Was meint ihr?

das Wort "Shamatha" finde ich dafür auch nicht richtig. Ich sehe das Ganze so: Traumyoga ist eine hohe tantrische Praxis, als Teil der 6 Yogas von Naropa vielleicht die höchste Ebene des tantrischen Buddhismus. Tibetisch Buddhistische Lehrer sagten zu mir zum Thema 6 Yogas von Naropa immer nur zwei Wörter: "Nicht dran."
Tenzin Wangyal Rinpoche ist ein Bön-Meister, er sieht das anderes.Außerdem ist Klarträumen ja auch ein großes Thema in der Eso-Szene.
Nun ist es so, wenn du tibetischen Buddhismus praktizierst dann entwickelst du dich ja auch, bevor du hohe Stufen erreichst.
Als Folge der Praxis entstehen alle möglichen interessanten Träume. Es ist einfach eine Folge, ein Nebenprodukt der Praxis. Und man braucht einfach nur weiter praktizieren, so, wie einem der Lehrer dazu anleitet. An den Träumen kann man sich freuen. Man sollte aber eben wissen, dass das kein Klartraum, Klarlichttraum oder so war.
Für mich wäre so ein Traum einfach ein Zeichen, dass ich für meine Verhältnisse auf einem guten spirituellen Niveau bin. Es ist doch besser, als irgendetwas wirres zu träumen. Wenn man dran anhaftet ist es auch nicht so schlimm. Man haftet auch an Schokolade an und isst sie trotzdem. Also träum ruhig so weiter.
"Gehen wir voller Pessimismus an eine Sache heran,
werden wir gar nichts erreichen."
Dalai Lama

>> Mein Designshop
Benutzeravatar
Turmalin
Schreibt sehr viel
Schreibt sehr viel
Beiträge: 1872
 

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Tobias » 1. März 2015 16:04

Natürlich ist der Grund dass man einen solchen Traum hat, ein gutes karmisches Resultat. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es einfach nicht so sein, musss dass blos weil man ab und zu oder sogar nur alle halbe jahre mal so ein traum hat, dass ein resultat eines guten spirituellen Weges sein muss. Vielmehr können alte karmische Spuren gereinigt worden sein, die zu einem guten karma führen was eben in solchen träumen ausreift. Nach der ausreifung ist das gute karma dann auch aufgebruacht. von einem generellen fortschritt zu sprechen ist deshalb schwierig. selbst namkhai norbu ist nicht jede nacht luzid auch er scheint also noch reichlich karma abtragen zu müssen

Karma ist einfach eine sehr komplexe sache.
Wir sind das, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt. Sprich und handle mit reiner Gesinnung Und Glück wird dir folgen, wie dein unteilbarer Schatten.
Buddha Gautama


Labyrinth - Mehrgenerationenwohnen Transreligiöses Spirituelles Gemeinschaftswohnen
Benutzeravatar
Tobias
Admin AD
Admin AD
Beiträge: 1503
 
Buddh. Richtung: Rime, Dzogchen, Mahamudra - mit großem Respekt vor Theravada und Zen
Gender: Männlich
Wohnort: Fahretoft

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Turmalin » 1. März 2015 16:15

bei mir sind jedenfalls Träume in welchem ich mich als normale Ego erlebe, nicht das allerbeste Zeichen. :)
"Gehen wir voller Pessimismus an eine Sache heran,
werden wir gar nichts erreichen."
Dalai Lama

>> Mein Designshop
Benutzeravatar
Turmalin
Schreibt sehr viel
Schreibt sehr viel
Beiträge: 1872
 

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Emaho » 1. März 2015 16:54

also gut.
Nichts bleibt übrig.
Kein Klartraum. Kein Samatha. Kein Fortgeschrittensein auf dem Pfad. Nicht einmal gutes Karma, weil es ja im Traum aufgebraucht wurde. Falls der Traum das Ergebnis von gutem Karma war.

Allenfalls bleibt ein monströses aufgeblähtes Ich, das herumgeprahlt hat: Schaut mal, wie toll ich träumen kann!

Is echt iwie desillusionierend hier mit euch ;-)
EMAHO!

"...In der Sphäre des Buddhakörpers sind zornvolle und friedliche Emanationen;
im melodischen Klang der Buddharede sind die zwölf Töne;
mein Geist, alles umarmend ist ohne Hindernis..."
Guru Padmasambhava, Die Geheimlehre Tibets (Kösel)
Benutzeravatar
Emaho
Themenstarter
Im Retreat
Im Retreat
Beiträge: 471
 
Buddh. Richtung: früher mehr Zen, jetzt mehr Gelug
Gender: Weiblich

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon voom » 1. März 2015 16:58

*Lach*
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

(Dilgo Khyentse Rinpoche)
Benutzeravatar
voom
Schreibt sehr viel
Schreibt sehr viel
Beiträge: 4879
 
Buddh. Richtung: Vajrayana
Mystiker

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon Emaho » 1. März 2015 17:07

Du hast gut lachen!
Während ich mich am liebsten verkrümeln tät.
Na, wenigstens hab ich Dich zum Lachen gebracht. Immerhin! Meine Ehre ist gerettet!
EMAHO!

"...In der Sphäre des Buddhakörpers sind zornvolle und friedliche Emanationen;
im melodischen Klang der Buddharede sind die zwölf Töne;
mein Geist, alles umarmend ist ohne Hindernis..."
Guru Padmasambhava, Die Geheimlehre Tibets (Kösel)
Benutzeravatar
Emaho
Themenstarter
Im Retreat
Im Retreat
Beiträge: 471
 
Buddh. Richtung: früher mehr Zen, jetzt mehr Gelug
Gender: Weiblich

Re: War das eigentlich ein Klartraum?

Beitragvon voom » 1. März 2015 17:49

Na wieso, ich fand Deinen Traum spannend und finde es gut dass Du ihn gepostet hast. :goovibes:
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

(Dilgo Khyentse Rinpoche)
Benutzeravatar
voom
Schreibt sehr viel
Schreibt sehr viel
Beiträge: 4879
 
Buddh. Richtung: Vajrayana
Mystiker

Nächste Seite

Zurück zu Buddhistisches Traumyoga

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste