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Was ist ein Yidam

Einfache Fragen und Antworten (nicht nur) für Buddhismus-Neulinge

Was ist ein Yidam

Beitragvon chalee » 25. Januar 2016 08:34

hallo,
mal angenommen ich würde ein Bild von einem Menschen visualisieren, und dieser würde danach als Vision im Traum auftauchen (also als ein friedvolles Gesicht). Wäre das dann ein Yidam? Also, könnte er durch diesen Menschen wirken; sich zeigen? Was könnte dies für eine Bedeutung haben?
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon Turmalin » 25. Januar 2016 10:05

Meiner Meinung nach hat das Thema nichts mit dem Thema "Yiddam" zu tun. Ein Yiddam wirkt nicht so einfach durch einen anderen Menschen. Der Traum kann einfach eine Foge davon gewesen sein, dass dich dieser Mensch beschäftigt. Sonst würdest du ihn ja nicht visualisieren. Wenn es ein Meister war, dann ist es ja gut, dass dir ein Meister im Traum erscheint. Aber eben als "er" und nicht als Yiddam.
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon raterZ » 25. Januar 2016 12:49

ein yidam ist eine gottheit und kein mensch. von daher: nein ^^)
- meine Aussagen bezüglich des Vajrayanas beziehen sich größtenteils auf eigene Erfahrung -
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon asoka » 25. Januar 2016 13:10

Lehrer und Yidam sind doch eins.
Ohne Lehrer kein Yidam.

Daher würde ich jein sagen. :think:
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon Tobias » 25. Januar 2016 13:21

asoka hat geschrieben:Lehrer und Yidam sind doch eins.
Ohne Lehrer kein Yidam.

Daher würde ich jein sagen. :think:


Alles eine Frage der Perspektive. Man kann also nicht sagen wer von euch Recht hat
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon voom » 25. Januar 2016 13:23

Ob dieser Mensch ein Lehrer war, wurde ja nicht gesagt. Wenn es um Guru Yoga geht, dann ist die Verknüpfung Lehrer-Yidam richtig. Dass es keinen Yidam ohne Lehrer gibt, stimmt nicht generell. Für die Kagyü-Schule ist das z.B. so, da ist immer der Lama Quelle des Yidam. Die Gottheit "existiert" aber aus Sicht anderer Schulen durchaus auch ohne den Lama.

Yi-dam (mit einem "d" und weich gesprochen!) bedeutet wörtlich Geist-Band. Band wie in gebunden oder verbunden. Der Yidam ist die Verbindung zwischen einer Eigenschaft und dem eigenen Geist, z.B. symbolisiert durch eine Gottheit. Normalerweise spricht man nur dann von einem Yidam, wenn man sich selbst als die Gottheit visualisiert. So oder ist immer die Verbindung zu einer erleuchteten Eigenschaft gemeint. Ist das nicht gegeben, dann ist so eine Vorstellung oder Vision zwar vielleicht ähnlich, aber kein buddhistisches Tantra und kein Yidam.
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon Sherab Yönten » 25. Januar 2016 14:31

voom hat geschrieben:Ob dieser Mensch ein Lehrer war, wurde ja nicht gesagt. Wenn es um Guru Yoga geht, dann ist die Verknüpfung Lehrer-Yidam richtig. Dass es keinen Yidam ohne Lehrer gibt, stimmt nicht generell. Für die Kagyü-Schule ist das z.B. so, da ist immer der Lama Quelle des Yidam. Die Gottheit "existiert" aber aus Sicht anderer Schulen durchaus auch ohne den Lama.

Yi-dam (mit einem "d" und weich gesprochen!) bedeutet wörtlich Geist-Band. Band wie in gebunden oder verbunden. Der Yidam ist die Verbindung zwischen einer Eigenschaft und dem eigenen Geist, z.B. symbolisiert durch eine Gottheit. Normalerweise spricht man nur dann von einem Yidam, wenn man sich selbst als die Gottheit visualisiert. So oder ist immer die Verbindung zu einer erleuchteten Eigenschaft gemeint. Ist das nicht gegeben, dann ist so eine Vorstellung oder Vision zwar vielleicht ähnlich, aber kein buddhistisches Tantra und kein Yidam.


Mit erleuchteten Eigenschaften meinst Du wohl Weisheit & Mitgefühl, oder ?
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon voom » 25. Januar 2016 14:42

Nicht nur, aber im Zweifel könnte man das so sagen, denn das sind die zentralen Aspekte von Erleuchtung. Aber das Spektrum erleuchteter Kraftfelder kann man ja leicht am Spektrum der bekannten Gottheiten, Buddhas, Bodhisattavas und Schützer erkennen. Auch wenn man durchaus sagen könnte, dass sie alle verschiedene Ausdrucksformen von Weisheit und Mitgefühl sind.
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon raterZ » 25. Januar 2016 14:45

die kagyüs denken, dass yidams nicht ohne lamas existieren? ist das wirklich so? kann ich mir kaum vorstellen, weil das eigtl. eher anders herum ist - bestimmte lamas sind manifestationen eines yidams.

yidams sind erwachte manifestationen in sambhojakaya form - d.h. auf astralen ebenen unterwegs. diese sind verständlich genau so existent und real, wie wir existent sind.

auf absoluter ebene ist "alles eins", wenn man so will. diese aussage sollte aber nicht dazu verleiten das differenzieren zu stoppen. denn auf relativer ebene sind guru und yidam sehr verschieden. der guru ist materiell zum anfassen, der yidam nicht. das ist ein großer unterschied. deshalb tauchen yidams auch nicht als menschen auf. zumind. ist mir keiner bekannt. könnt ja mal bescheid sagen, wenn ihr einen typen mit 8 armen und 3 augen seht. könnte ein yidam sein :rofl:
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon Sherab Yönten » 25. Januar 2016 14:49

raterZ hat geschrieben: denn auf relativer ebene sind guru und yidam sehr verschieden. der guru ist materiell zum anfassen, der yidam nicht. das ist ein großer unterschied.


Wenn Du Dich im laufe einer Sadhana als Gottheit visualisierst, bist Du dann wohl doch ein "Yidam zum anfassen" oder nicht ? Und trotzdem passiert alles noch auf "relativer Ebene".
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon voom » 25. Januar 2016 15:48

die kagyüs denken, dass yidams nicht ohne lamas existieren? ist das wirklich so? kann ich mir kaum vorstellen, weil das eigtl. eher anders herum ist - bestimmte lamas sind manifestationen eines yidams.

Es ist eher so gemeint: der Lama ist die Quelle allen Segens und er schafft die Verbindung zu den Gottheiten. Ich kann es leider jetzt nicht belegen, weil ich nicht mehr weiss, wo ich das gelesen habe, aber es gibt eine "typische Kagyü-Belehrung" in folgender Geschichte (sinngemäß aus der Erinnerung): "ein Schüler ist auf der Suche nach seinem Wurzellama, also dem Lama, der seine direkte Herzens-Verbindung zur Erleuchtung sein kann. Er trifft auf dem Weg einen alten Mann, daneben eine riesige Erscheinung eines Yidams (ich glaube es war Heruka). Der Schüler wirft sich vor der beeindruckenden Erscheinung auf dem Weg ehrfürchtig nieder und übersieht den alten Mann. Da zieht der alte Mann die Erscheinung der Gottheit in sein Herz und sagt zu dem Schüler: warum wirfst Du Dich vor einem Trugbild nieder, der Lama ist die Quelle allen Segens. Da erkennt der Schüler, dass er seinen Wurzellama gefunden hat."

yidams sind erwachte manifestationen in sambhojakaya form - d.h. auf astralen ebenen unterwegs. diese sind verständlich genau so existent und real, wie wir existent sind.

Ich glaube es ist hilfreicher davon auszugehen, dass wir in gleicher Weise leere Trugbilder sind, wie Erscheinungen und Visionen von Gottheiten ;)

Wenn Du Dich im laufe einer Sadhana als Gottheit visualisierst, bist Du dann wohl doch ein "Yidam zum anfassen" oder nicht ? Und trotzdem passiert alles noch auf "relativer Ebene".

Es geht ja nicht darum, dass der Körper zum Yidam wird, sondern dass Du die geistigen Eigenschaften als Teil Deiner Selbst erkennst und entfaltest. Ich glaube es ist besser, "Yidam" nicht als bestimmte Form zu denken, sondern als Prinzip: Yi-Dam ist das geistige Band, das Dich mit der Eigenschaft verbindet. Das kann auch ein Mantra sein, ein Mandala usw. (Das kann man z.B. nachlesen im hervorragenden Buch "Tibetische Mythen und Gottheiten" von Fabrice Midal). Deswegen ist es so schwierig, "Yidam" begrifflich abzugrenzen von Schützer, Buddha, Lama usw. auch wenn sich eingebürgert hat, die tantrischen Gottheiten als "Yidam" zu bezeichnen.
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon voom » 25. Januar 2016 16:00

Das Fehlen von Eigennatur bei den Göttern des tantrischen Buddhismus

Es ist notwendig, die besondere Daseinsweise der Götter und Aspekte im tantrischen Buddhismus zu verstehen. Sie können sich gleichzeitig an mehreren Orten aufhalten und besitzen keine inhärente Eigennatur, denn der Buddhismus fußt nicht auf dem theistischen Glauben an die Existenz ewiger und unsterblicher Wesen, die von Menschen getrennt sind. In diesem Sinne kann man von den Göttern nicht als Entitäten sprechen, da dieses Verständnis die Dimension der Erfahrung begrenzen würde. Der Begriff "Entität" ist ein Ausdruck der verfestigten Sprache einer ichbezogenen Projektion, die den gegenwärtigen Augenblick nicht als das erkennt, was er tatsächlich ist.

[Fabrice Midal: "Tibetische Mythen und Gottheiten" Theseus-Verlag]
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon raterZ » 25. Januar 2016 16:01

diese lama verehrung ist auch etwas sehr typisch monastisches, oder? die yogi traditionen kennen sowas ja weniger.
wobei durch den segen der guru-linie tatsächlich auch die praktizierten yidams der lehrer wirken. hab ich selber ja erlebt ^^)
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon Sherab Yönten » 25. Januar 2016 16:29

voom hat geschrieben:Es geht ja nicht darum, dass der Körper zum Yidam wird, sondern dass Du die geistigen Eigenschaften als Teil Deiner Selbst erkennst und entfaltest.


Wenn ich etwas gelernt habe im Laufe meiner tantrischen Praxis dann das: Rede, Körper und Geist sind eine Einheit. Natürlich geht es auch darum, dass der (feinstoffliche) Körper zum Yidam wird.

Edit: Diesen feinstofflichen Körper kann man allerdings nicht anfassen :lol:
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon chalee » 26. Januar 2016 15:01

raterZ hat geschrieben:ein yidam ist eine gottheit und kein mensch. von daher: nein ^^)


meiner Ansicht nach sind wir alle ein "Stück vom Kuchen", also vom großen Ganzen/Göttlichem. :)
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon asoka » 26. Januar 2016 15:45

chalee hat geschrieben:
raterZ hat geschrieben:ein yidam ist eine gottheit und kein mensch. von daher: nein ^^)


meiner Ansicht nach sind wir alle ein "Stück vom Kuchen", also vom großen Ganzen/Göttlichem. :)


Das klingt etwas mehr nach Hindu. ;)
In welchen Kontext sprichst du vom göttlichen?

Gruss asoka
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon chalee » 26. Januar 2016 16:03

asoka hat geschrieben:
chalee hat geschrieben:
raterZ hat geschrieben:ein yidam ist eine gottheit und kein mensch. von daher: nein ^^)


meiner Ansicht nach sind wir alle ein "Stück vom Kuchen", also vom großen Ganzen/Göttlichem. :)


Das klingt etwas mehr nach Hindu. ;)
In welchen Kontext sprichst du vom göttlichen?

Gruss asoka


ausgehend davon, dass wir mit allem verbunden sind. Ich denke eine Mischung aus individuellem Panentheismus und kosmischem Panentheismus.
lg
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon chalee » 26. Januar 2016 17:14

ich meinte natürlich ich bin ein bissle Anhänger vom Pantheismus :roll:
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon asoka » 26. Januar 2016 18:26

Wie bringst du das mit dem Dharma in Einklang da du laut Profil den Vajrayana folgst?
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon Tobias » 26. Januar 2016 18:41

asoka hat geschrieben:Wie bringst du das mit dem Dharma in Einklang da du laut Profil den Vajrayana folgst?


Die Diskussion könnte jetzt etwas zu persönlich werden finde ich. Der Buddha hat ja einen Schöpfergott nicht ausgeschlossen sondern sich lediglich nicht dazu geäußert. Dementsprechend kann eine buddhistische Interpretation/Weltsicht auch mit einer pantheistischn Weltsicht/Interpretation kompatibel sein.

Liebe Grüße
Tobias
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon asoka » 26. Januar 2016 19:01

Tobias hat geschrieben:
asoka hat geschrieben:Wie bringst du das mit dem Dharma in Einklang da du laut Profil den Vajrayana folgst?


Die Diskussion könnte jetzt etwas persönlicher werden finde ich. Der Buddha hat ja einen Schöpfergott nicht ausgeschlossen sondern sich lediglich nicht dazu geäußert. Dementsprechend kann eine buddhistische Interpretation/Weltsicht auch mit einer pantheistischn Weltsicht/Interpretation kompatibel sein.

Liebe Grüße
Tobias


Das ja aber ist das noch Dharma komform?
Theoretisch kann ich alles vermischen.

Da aber seine Profilangabe auf eine Traditon hinweist ist es intressant wie diese Tradition gekoppelt wird damit.
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon voom » 26. Januar 2016 19:36

Wir könnten ja die Frage als interessierte Nachfrage und nicht als "in-Frage-stellen" interpretieren ;)
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon asoka » 26. Januar 2016 19:42

voom hat geschrieben:Wir könnten ja die Frage als interessierte Nachfrage und nicht als "in-Frage-stellen" interpretieren ;)


Das ist das Problem der vieldeutigkeit der Sprache.

Einfacher wer es natürlich wenn der Vorstellungsthread genutzt wird. ;)
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon chalee » 26. Januar 2016 19:53

hallo asoka,
hab ich mein Profil wohl nicht vervollständigt :squint:
- bin offen für verschiedene Richtungen und Weltanschauungen, aber im Kern bin ich mit dem Buddhismus verankert
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Re: Was ist ein Yidam

Beitragvon raterZ » 26. Januar 2016 20:05

pantheismus ist doch noch am ehesten mit dem dharma kompatibel. die vorstellung eines dharmakayas geht aufjedenfall in die richtung - wenn dieser dann auch noch als z.B. samantabhadra darstellen, haben wir sogar ein gesicht. :D
das ganze ist natürlich komplexer, aber so tendentiell geht das schon.
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