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Zitate und Sprüche

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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Klara » 15. Juni 2015 11:18


Rabbi Nachman ein Chassidim liebe ich sehr
und habe an meinem Nachttisch seine Sprueche aus: der leere Stuhl.

Ich möchte hier keine Bresche fuer Nils schlagen, da ich eh ein Problem
mit ihm habe und seinen wirren Beiträgen :silent:

Doch Rabbi Nachman gibt einem Gottgläubigen eine Menge
an Hilfen und Input !

Es folgen nun , soweit ich die Zeit fuer das Forum eruebrigen kann, einige seiner Sprueche:


Der Glaube ist das Fundament allen geistigen Strebens . . .
die Wurzel aller Lehre und Uebung . . .
das Flussbett aller Wohltat und Segnungen.
Es kursiert das Gerücht, ich hätte Gott gefunden. Ich denke, das ist unwahrscheinlich, weil ich genug Schwierigkeiten habe, meine Schlüssel zu finden; und es gibt empirische Beweise, dass diese existieren."
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon voom » 15. Juni 2015 11:57

Vielleicht wäre es besser, die Sprüche in einen getrennten Thread zu stellen. Es ist immerhin ein komplett eigenes Denkgebäude dahinter. Was man hier schon merkt: "Glaube" ist ein Begriff, mit dem ein Buddhist so erstmal nicht viel anfangen kann.
"Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst.
Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts."

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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Klara » 15. Juni 2015 12:00

voom hat geschrieben:Vielleicht wäre es besser, die Sprüche in einen getrennten Thread zu stellen. Es ist immerhin ein komplett eigenes Denkgebäude dahinter. Was man hier schon merkt: "Glaube" ist ein Begriff, mit dem ein Buddhist so erstmal nicht viel anfangen kann.


Werter voom,

Glaube impliziert immer gleich die Religion und
den damit verbundenen Glauben an Gott.

... ich bin der Meinung, daß ein jeder Mensch
an Etwas glaubt. Selbst ein Atheist "glaubt" daran,
daß es nichts hinter der Schöpfung gibt.
Der Buddhist sicher an Buddha und seine Lehre !


:squint:
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon voom » 15. Juni 2015 12:17

Meinem Verständnis nach impliziert der gleiche Begriff nicht die gleiche tiefere Bedeutung. Also "Glaube" in so einem Spruch als "Fundament allen geistigen Strebens" ist ein ganz anderes Gewicht als "Ich glaube morgen regnet es". Der Glaube im Christentum ist, soweit ich das begreife, Selbstzweck und eine Methode an sich. Im Buddhismus mag man zwar erstmal als Grundannahme an etwas glauben, strebt aber danach, dessen Gültigkeit schlüssig zu erfahren und selbst dieses Ziel zu erreichen. "Ich glaube an Gott" bedeutet für die meisten Menschen, dass man sich einer gegebenen Ordnung fügt. "Ich glaube an Buddha" dass man seine Lehre hinterfragt und irgendwann als Buddha seine eigene Ordnung schafft.
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Klara » 15. Juni 2015 12:24

voom hat geschrieben:Meinem Verständnis nach impliziert der gleiche Begriff nicht die gleiche tiefere Bedeutung. Also "Glaube" in so einem Spruch als "Fundament allen geistigen Strebens" ist ein ganz anderes Gewicht als "Ich glaube morgen regnet es". Der Glaube im Christentum ist, soweit ich das begreife, Selbstzweck und eine Methode an sich. Im Buddhismus mag man zwar erstmal als Grundannahme an etwas glauben, strebt aber danach, dessen Gültigkeit schlüssig zu erfahren und selbst dieses Ziel zu erreichen. "Ich glaube an Gott" bedeutet für die meisten Menschen, dass man sich einer gegebenen Ordnung fügt. "Ich glaube an Buddha" dass man seine Lehre hinterfragt und irgendwann als Buddha seine eigene Ordnung schafft.


das eint uns, lieber voom.

... aber ich habe kein Problem damit,
die Sprüche des Rabbi Nachman nicht hier zu posten.
Du brauchst keinen neuen Thread aufmachen.


:rose:
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon voom » 15. Juni 2015 12:31

Du kannst es schon machen, aber indem man es ausdrücklich trennt, weiss jemand besser, was zu erwarten ist. Allerdings sind hier ja auch schon etliche nicht-buddhistische Sprüche. Also wenn es sich in die Mischung hier und da einfügt, warum nicht. Vielleicht habe ich das Wort "einige" auch überbewertet ;)
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Klara » 18. Juni 2015 13:28

Ein fröhliches Herz macht ein fröhliches Angesicht;
aber wenn das Herz bekümmert ist,
entfällt auch der Mut.


Sprüche 15,13
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Sherab Yönten » 18. Juni 2015 18:16

"Aschiede sind wie kleine Tode, die zu Geburten überleiten."

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller
"Im Buddhismus gibt es keinen Punkt. Im Buddhismus gibt es immer ein weil."

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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Klara » 22. Juni 2015 15:46

Müde


Kopfweh
müde
Blues?
noch nicht mal das ...

Engelbert Schinkel
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Igor » 24. Juni 2015 12:14

Klara hat geschrieben:
Glaube impliziert immer gleich die Religion und
den damit verbundenen Glauben an Gott.

... ich bin der Meinung, daß ein jeder Mensch
an Etwas glaubt. Selbst ein Atheist "glaubt" daran,
daß es nichts hinter der Schöpfung gibt.
Der Buddhist sicher an Buddha und seine Lehre !

:squint:


Liebe Klara, tut mir leid, aber ich sehe es anders. Die Juden können wirklich sehr tief an Gott glauben. Ich mag selbst sehr den Chassidismus. Und dazu ich bin doch der Jude. Aber im Buddhissmus, besonders in Zen, man sagt doch ( und es ist wirklich wie die Binsenweisheit): " Wenn du Buddha triffst, dann töte ihn." Man sollte keinen blinden Glauben anheimfallen, denn unsere wahre Natur ist schon heilig. Die andere Sache, dass wir sind so konditioniert, dass wir, die gewöhnliche Menschen sehen ES nicht. Abgehoben ausgedrückt, der innere Himmel in unserer Seele ist immer offen, aber wir nehmen es nicht wahr. Und alle Wolken dann sind die Illusionen und real zugleich. Das Leben, das reale Leben ist per se das Paradoxon, wo der Teufel und der Gott, das Heilige und das Gemeine(Profane) stellen nur die verschiedene Seiten von derseleben Medaille vor.

LG.

Igor.
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon voom » 26. Juni 2015 11:47

Um diesen versteckten Text lesen zu können, mußt du registriert und angemeldet sein
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Dakini » 1. Juli 2015 09:41

Ich habe heute morgen folgendes Zitat entdeckt, und kann damit so gar nichts anfangen.

Wie würdet Ihr es interpretieren?

Jede Zeit ist eine Sphinx, die sich in den Abgrund stürzt, sobald man ihr Rätsel gelöst hat.
Heinrich Heine (1797-1856), dt. Dichter
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon voom » 1. Juli 2015 10:00

Ich würde sagen, dass jede Epoche ihre Probleme hat, und wenn man sie gelöst hat, ist die Epoche zuende und eine neue beginnt mit neuen Problemen. So was in der Art...
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Dakini » 2. Juli 2015 08:37

voom hat geschrieben:Ich würde sagen, dass jede Epoche ihre Probleme hat, und wenn man sie gelöst hat, ist die Epoche zuende und eine neue beginnt mit neuen Problemen. So was in der Art...



hm..ja...sowas hatte ich auch gedacht, es aber verworfen, weil ich es zu profan hielt...
naja, bei manchen "grossen Köpfen" geb ich viel Genie-Vorschuss, was ziemlich dumm ist.
Eine einfache Tatsache kryptisch oder wie in anderen Fällen gespickt mit komplizierten/oder Fremdworten auszudrücken ist eher dürftig, nach meinem Empfinden.
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Sister Kinky » 2. Juli 2015 09:48

Dakini hat geschrieben:naja, bei manchen "grossen Köpfen" geb ich viel Genie-Vorschuss, was ziemlich dumm ist.
Eine einfache Tatsache kryptisch oder wie in anderen Fällen gespickt mit komplizierten/oder Fremdworten auszudrücken ist eher dürftig, nach meinem Empfinden.


Heine war allerdings ein Dichter und die Sprache wohl auch typisch für seine Zeit. Wenn man Briefe von früher liest, wirken diese aus unserer heutigen Sicht alle irgendwie gestelzt.

Aber ansonsten sehe ich es auch so wie du. Manche halten sich für so schlau, dass sie Sachverhalte so kompliziert erklären, dass keiner sie kapiert, weil sie sich dann für überlegen halten. Erlebe ich besonders häufig in buddhistischen Foren. :shh:
Alle Religionen und alle Heiligen Schriften bergen ein Gewaltpotenzial. Deshalb brauchen wir eine säkulare Ethik jenseits aller Religionen.
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Lung » 8. Juli 2015 18:09

Ich habe von meiner Großmutter zu Weihnachten so ein nettes Ringbuch bekommen, mit ganz vielen buddhistischen Sprüchen drin. Einige davon finde ich sehr gut, wie zum Beispiel:

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig richtige."
-Nagarjuna
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Samten » 9. Juli 2015 08:02

einer der übelsten Spruch die ich so kenne, dürfte wohl der sein:

"Macht euch die Erde untertan"...
kommt wohl aus der Bibel/Christentum....
"mögen die Früchte meiner Meditation zum Wohl aller fühlenden Wesen sein"
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon voom » 9. Juli 2015 11:46

Ich habe dazu mal gehört, dass mit "untertan" mal gemeint war, sich gut darum zu kümmern und das Beste daraus zu machen. Ich glaube nicht, dass gemeint war, dass man sie versklaven, vertreiben und ausnutzen soll. Wer seine "Untertanen" so behandelt ist ein Despot.
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Samten » 9. Juli 2015 14:23

naaaaja, die "Frau sei dem Manne untertan", is ja schon recht "eindeutig",oder??
"mögen die Früchte meiner Meditation zum Wohl aller fühlenden Wesen sein"
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon voom » 9. Juli 2015 15:08

In dem Fall würde ich zustimmen... Da nützt auch eine andere Bedeutung von "untertan" nix mehr ;)
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Wanderer » 9. Juli 2015 15:36

Hallo !

@voom und Samten

Das ist leider ein wenig zu einfach dargestellt. Man muss immer beachten aus welcher Kultur, und noch viel wichtiger
aus welcher Sprache etwas ursprünglich stammt. Das Christentum stammt mehr oder weniger vom Judentum ab. Alt-Hebräisch ist SEHR komplex, und jeder
Übersetzer kann den oder die Texte ziemlich stark in seine persönlich Meinung "hineinmanipulieren".

Was ich damit genau meine, wird hier besser erklärt:

Link: http://www.ancient-hebrew.org/2_bible.html


"...There are many factors that go into a translation which are invisible and unknown to the reader of the translation. Most Bible readers assume the English translation of the Bible is an equivalent and exact representation of the original text. Because of the vast difference between the Ancient Hebrews' language and our own, as well as the differences in the two cultures, an exact translation is impossible. The difficult job of the translator is to bridge the gap between the languages and cultures. Since one can translate the Hebrew text many different ways, the translator's personal beliefs will often dictate how the text is translated. A translation of the Biblical text is a translator's interpretation of the original text based on his own theology and doctrine. This forces the reader to use the translator's understanding of the text as his foundation for the text. For this reason, readers will often compare translations, but are usually limited to Christian translations. I always recommend including a “Jewish” translation when comparing texts, as this will give a translation from a different perspective. Yes, it will be biased toward the Jewish faith, but Christian translations are biased toward the Christian faith as well. A comparison of the two translations can help to discover the bias of each..."

Hier ein noch konkreteres Beispiel:



Make a roof for the ark, and finish it to a cubit above; and set the door of the ark in its side; make it with lower, second, and third decks. (Genesis 6:16 - RSV)



The above translation seems very clear, concise and understandable. The reader would have no problem understanding the meaning of the text and assumes this translation adequately represents the original text. Behind this translation lies the Hebrew, which must be a translator's nightmare. Below is a literal rendering of the same verse according to the Hebrew.



“A light you do to an ark and to a cubit you complete it from to over it and a door of the ark in its side you put unders twenty and thirty you do.”



Ich kann das (und noch viel mehr) nur bestätigen...Übersetzungen...KORREKTE Übersetzungen, also auch was eigentlich ursprünglich gemeint war....korrekt "herauszuformulieren", ist oft sehr, sehr schwer !!




LG,
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon voom » 9. Juli 2015 15:57

Das ist ja im Buddhismus ganz genauso... :)
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Samten » 10. Juli 2015 07:57

Wanderer,
was ham Übersetzungsfehler oder Fehlinterpretationen mit der eigenen Urteils- und Kritikfähigkeit zu tun???
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Klara » 29. Juli 2015 14:05

Igor hat geschrieben:
Klara hat geschrieben:
Glaube impliziert immer gleich die Religion und
den damit verbundenen Glauben an Gott.

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an Etwas glaubt. Selbst ein Atheist "glaubt" daran,
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LG.

Igor.


Zu glauben ist schwer, nichts zu glauben ist unmöglich.

Victor Hugo
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Re: Zitate und Sprüche

Beitragvon Dakini » 30. Juli 2015 06:15

Niemand ist unter einem schlechten Stern geboren. Aber es gibt Menschen, die den Himmel nicht richtig deuten können.
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